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Mad Caddies – House On Fire – EP Review

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Genre: Ska Punk

Land: USA

Die Mad Caddies sind eine Band, die auf eine bereits 25 jährige Karriere zurückblicken können und doch dauerte es auch eben so lange, bis die Mucke der Truppe meine Ohren das erste Mal erreichte. Natürlich war ich bei Gründung der Band auch erst knackige zwei Jahre alt. Dennoch ist das, was ich hier höre, wirklich genau nach meinem Gusto, weshalb ich mich doch etwas ärgere, dass ich die Band noch nicht auf dem Schirm hatte.

Gezockt wird feiner Ska Punk. Genau so, wie man ihn sich vorstellt. Und doch ist „House On Fire“ etwas anders, als man vielleicht erwarten würde. Der Fünf-Tracker wird mit dem a capella angehauchten Let It Go eingeleitet. Lange bleibt es so aber nicht und es kommen feine Reggae Töne auf, die den Song von da an dominieren. Apropos dominieren: Die Vocals sind ein wahrer Ohrenschmaus und heben sich auch von gängigem Ska Gesang ab: irgendwo zwischen Buddy Nielsen (Senses Fail) und Alex Gaskarth (All Time Low, Simple Creatures) höre ich der Stimme einfach gerne zu. Doch auch an den Instrumenten machen die Mad Caddies wirklich Spaß, so kommen wir kurz vor dem Ende von Let It Go noch in den Genuss eines kleinen aber feinen Solos.

Waiting for the Real Thing macht dann beim ersten Hören einen klassischeren Eindruck, jedoch wird Track Nummer 2 von einem wirklich passenden an Swing angelehnten Instrumentalpart getragen. Auch Strange Days lädt sehr stark zum Mittanzen an. Wie die Songs davor handwerklich sehr gut und auch einfach gut anzuhören.

Dogs of War und Wake My Baby können auf ihre Art auch überzeugen und gehen etwas ruhiger an die Sache, als die restlichen drei Songs.

Fazit:

„House On Fire“ ist ein kurzes Stück Musik, das auf jeden Fall Lust auf ein neues, vollwertiges Album der Band macht.

Ich vergebe 8 von 10 Bängs.

acht von zehn

„House On Fire“ erscheint am 16. Oktober digital via Fat Wreck.


Line-Up:

Chuck Robertson – Vocals/Guitar

Sascha Lazor – Guitar/Banjo

Eduardo Hernandez – Posaune

Graham Palmer – Bass/Vocals

Todd Rosenberg – Drums

Mark Bush – Trompete/Backing Vocals


Tracklist:

1. Let It Go

2. Waiting for the Real Thing

3. Strange Days

4. Dogs of War

5. Wake My Baby

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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