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Keep It Close – Hysteria – Single Review

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Einige Zeit war es etwas still um Keep It Close, dennoch haben sie um wieder Geld in die Bandkassa zu spülen eine kleine aber sehr feine Box mit diversen Goodies und einer CD mit allen bisherigen Songs plus einige Live-Sessionaufnahmen veröffentlicht. Mit Hysteria steht nun endlich auch neue Musik der Band in den Startlöchern.

Irgendwie anders und doch irgendwie vertraut. So klingt der Track auf den ersten Anhieb. Wummende Riffs und die gewohnt  schönen, zugleich auch zerbrechlichen Vocals leiten in eine intensive Reise ein. Mit einsetzen der Drums, die mit ordentlichen Druck daher kommen denkt man man ist im selben Soundgewand gelandet wie auf den letzten Songs. Das dem nicht so ist zeigt der extrem melodisch und deutlich schwermütige Refrain. Im Laufe der etwas mehr als vier Minuten Laufzeit  wächst die Nummer immer weiter über sich hinaus und gipfelt in einem krassen Break inklusive Gitarrensolo und, zum Glück, auch wieder feinen Screams von Frontmann Luca. Für mich waren schon Keep It Close schon auf der letzten EP „I Can´t Even Look Straight“ die spannenderen Stone Sour, denn gerade wenn Luca mehr Druck in die Stimme legt klingt er verdammt stark nach Corey Taylor. Abgerundet mit den Instrumentals ergibt sich so ein sehr dichtes Soundgefüge, das mich immer wieder an die letzten Minuten von Taciturn denken lässt.

Haben sich Keep It Close verändert? Jein. Haben sie etwas von ihrer Intensität eingebüßt? Auf keinen Fall! Hysteria ist so sehr Keep It Close wie es auch nur sein kann und dennoch hört man eine Weiterentwicklung im Sound. So haben wir prinzipiell eine Alternative Rock Nummer, mit einem Hauch Post-Hardcore, etwas Alternative Metal und einer Prise Electro. Was uns weiter von den Jungs erwarten wird, wird die Zukunft zeigen. Nach zwei EPs ist es aber doch einmal Zeit für ein Debut Album oder nicht?  

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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verlobt, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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