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Album Reviews, Kampf der Geschmäcker, Reviews

Kampf der Geschmäcker – im Ring: Tekkno von Electric Callboy

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Genre: Trancecore

Danny (findet das Album wohl gut):

Mit ihrem neuen Album Tekkno, welches jetzt am 16.09. veröffentlicht wurde, haben die unter Strom stehenden „Rufjungen“ wieder ganze Arbeit geleistet. Eröffnet wird mit bereits bekannten Songs wie „Pump It“ und „We Got The Moves“, zu welchen man einfach nicht mehr viel sagen muss. Die schallern einfach. Den ein oder anderen bereits bekannten Song wie „Fuckboi“ und „Hurrikan“ kann man allerdings schon nochmal im Speziellen erwähnen: Nicht nur erstgenannter Song zeigt einfach wie viele Stilrichtungen die Jungs im Repertoire haben, sodass sie uns damit zurück in die frühen 2000er schicken. „Hurrikan“, ja, wie drückt man das am Besten aus… Ihr veranstaltet eine Feier, aber es ist dann auch schon spät und die Gäste wollen nicht mehr gehen? Zuerst mit Schlager einlullen und dann ab Minute 1:10 mit dem Breakdown sowie folgendem Deathcore erschlagen – klappt bei neun von zehn Großeltern. Tatsächlich habe ich nur ein Problem mit Hurrikan, und das ist natürlich mehr oder weniger einfach nur Mimimi, aber mich stört die Platzierung des Songs auf der Scheibe. Das wäre meiner Meinung nach der perfekte Intro- Song gewesen.


Das Gesamtwerk wird dann mit den neuen Songs wie „Arrow of Love“ gefüllt, der mit gesunder Härte, großartiger Stimmung und einer genialen Message den Grund-Tenor der Band und der Platte absolut stark vertritt. Auch „Parasite“ und „Mindreader“ brettern ordentlich. Mit „Neon“ lässt es sich dann etwas ruhiger ausklingen. Abschließend kann ich nur nochmal begeistert erwähnen, dass es Electric Callboy erneut geschafft haben zu überraschen und ein Album voller Songs zu kreieren, die nicht nur Metal-Fans, sondern auch Techno-, Elektro-, oder auch Pop-Fans abholen. Die Vielfalt, die diese Platte bzw. die Band zusammenbringt ist einfach erstaunlich. Absolut hörenswert! Das gibt 8 von 10 Bängs

acht von zehn

Christian B: (findet das Album offensichtlich nicht ganz so gut)

Ganz ehrlich, ich habe es versucht und Electric Callboy bzw. Tekkno mehrere Chancen gegeben bis es nicht mehr ging und meine Ohren angefangen haben zu bluten. Diese Mischung aus Technobeats und Boybandmucke á la Backstreet Boys mit passender Lyrik, die wir schon in den 2000ern eingraben hätten sollen, gepaart mit bretternden Gitarren und Growls (die viel zu wenig sind, die sind so ziemlich das Einzige, was gut ist auf dem Album) nutzt sich ziemlich schnell ab. In Kombination mit den Videoclips mag das ja optisch noch einigermaßen witzig sein, aber ohne verliert das Ganze total seinen Reiz. Da helfen auch der eingestreute Avril Lavigne-Gedächtnissrefrain (Fuckboi) und unterirdische Rapparts bei Spaceman (die Jedi-Ritter sind übrigens fast ausgestorben und wenn sie ein Grab hätten, würden die sich bei der Erwähnung in dem Song in eben diesen umdrehen) nichts. Wo ich dem Danny recht geben muss, rein von der Dramatik hätte auch ich Hurrikan an den Anfang des Albums gesetzt, nichts schreckt mehr ab, als der Einsatz von Wolle-Petry-Schlagermusik. Passend dagegen ist der schmalzige Abgang, Neon, bei dem man dankbar ist, dass das Album ein Ende findet. Normalerweise würde ich hier Minusbängs verteilen, aber da ich dem Erfolg, den Electric Callboy mit diesem Sound haben, schon Respekt entgegenbringen kann, gibt es doch noch 3 von 10 Bängs, das muss man nämlich auch erst mal hinbekommen.

drei von zehn#

Tekkno ist am 16. September über Century Media erschienen

Line Up:

Nico Sallach – Gesang

Kevin Ratajczak – Gesang, Keyboard

Daniel „Danskimo“ Haniß – Gitarre

Pascal Schillo – Gitarre

Daniel Klossek– Bass

David Friedrich – Schlagzeug

Track List:

  1. Pump It
  2. We Got The Moves
  3. Fuckboi (feat. Conquer Divide)
  4. Spaceman (feat. FiNCH)
  5. Mindreader
  6. Arrow Of Love
  7. Parasite
  8. Tekkno Train
  9. Hurrikan
  10. Neon

https://www.facebook.com/electriccallboy

https://www.instagram.com/electriccallboy/

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Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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