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Indecent Behavior – Bright Days – Ein Album Review

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Skate Punk, Alternative Rock, Melodic Hardcore und Metalcore. Grob gesagt, all diese Musikstile vereinen Indecent Behavior auf ihrem neuen Album Bright Days.

So legt man dann auch gleich los. Skate Punk like, wie die Zahlenbands der 90iger (Blink 182 und Sum 41), schnell, straight, voll auf die Mütze.

Refrains die sich in den Kopf brennen, Breakdowns die durch Mark und Bein gehen und das alles  in einer Geschwindigkeit, dass einem schwindelig wird. Wenn man die Songs hört, bekommt man sofort Bock darauf sie live zu hören, auf ein Festival, ein kühles Bier, auf jede Menge Spaß und den dicken Kopf danach.

Hat man das alles irgendwie überstanden, kann man erleben, wie auf Bright Days ein kleiner Break vollzogen wird. Die Songs werden ein klein wenig düsterer, erhalten mehr Tiefgang. Es kommen ein paar tiefe Growls hinzu, die Gitarren werden tiefer gestimmt, und mit dunklen Keyboards wird es musikalisch härter. Schluss mit lustig.

Okay, ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Der rote Faden des Modern Punk zieht sich durch das ganze Album und sorgt dafür, dass es nicht all zu düster wird.

Zum Ende hin wird alles wieder etwas heller und der Kreis schließt sich. Man tritt das Gaspedal noch mal voll durch und bringt alle noch mal zum Schwitzen.

Fazit: Indecent Behavior ist mit ihrem zweiten Album ein Paukenschlag gelungen. Spielfreude trifft auf hohe Professionalität. Das merkt man auch am fetten Sound des Albums. Die Songs gehen sofort ins Ohr und sorgen für diverse Ohrbewohner, die erst nach längerer Zeit wieder verschwinden. Deshalb gibt’s von mir:

9 von 10 Bängs.

Band:

Henrik Bergmann – Gesang

Chriss Hess – Gitarre

Denis Selzer – Bass

Flo Heintz – Drums

 

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Christian

Christian

geb. 1977, Metalfan seit 1989, verheiratet, ein Sohn, Heavy, Death, Thrash und Hardcore. Der Fachmann, wenn es um Bands geht, die aus Ländern kommen, deren Namen die meisten nicht mal kennen.

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