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Hollywood Undead – New Empire, Vol. 1 – Eine Pleite – Album Review

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Mit ihrem Debut „Swan Songs“ stellte sich bei dem Rap-Metal Kollektiv auch sogleich der Erfolg ein. In den folgenden Jahren ebbte dieser Erfolg auch nur bedingt ab, ich habe sie aber bereits nach ihrem Debut wieder aus den Augen verloren. Dies ist auch der Grund, warum meine Meinung zum aktuellen Album „New Empire, Vol. 1“ erst mehr als einem Monat nach Release folgt. Ich hoffte noch auf den sprichwörtlichen Funken, welcher aber bisher nicht übergesprungen ist.

Schon mit dem Opener Time Bomb stellt sich der größte Kritikpunkt ein. Während instrumental und Rap technisch alles mehr als ok mit ordentlich Druck daher kommt, habe ich über weite Strecken meine Probleme mit dem doch etwas speziellen Gesang und da diese doch recht prominent eingesetzt werden, trüben sie einfach mein Hörvergnügen.

Eine der Nummern, die es schafft, positiv heraus zu stechen, ist Already Dead. Vor allem aber, weil man auf den Einsatz der Rap-Parts im herkömmlichen Sinne verzichtet, wodurch es die Vocals endlich schaffen, zu überzeugen. Mit den Beats und den Screams, die es ebenfalls in den Songs geschafft haben, erinnert mich der Track an Escape The Fate oder Asking Alexandria zur „The Black“-Ära.

Als Gegenstück zu Already Dead funktioniert Killin It, der vielleicht stärkste Song des Albums. Ein düsterer Rap Track, in dem jeder der Jungs seinen Part bekommt und mit einem düsteren Beat aufwarten kann. Das ist für mich Rap, wie er heute klingen sollte, abseits der ganzen Lils und Möchtegerngangsterrapper.

Das abschließende Nightmare erinnert auch noch mit Abstand am meisten an die Anfänge und gefällt wieder durch einen klar Rap betonten Vibe. Auch die Vocals nerven hier nicht so wie auf den anderen Songs. Mit Nightmare erblicken wird dann also doch noch das Licht am Ende des Tunnels.

Fazit:
Es war nicht unbedingt eine Freude, sich durch dieses Album zu kämpfen. Already Dead, Killin It und Nightmare sind sicherlich gute Nummer, dennoch überwiegt das Negative in den restlichen sechs Songs. Das ist für mich einfach nicht mehr Hollywood Undead, sondern erinnert eher an Falling In Reverse zur „Fashionably Late“-Ära. Nur in schlecht.

Die oben erwähnten drei Tracks retten „New Empire, Vol. 1“ irgendwie gerade so, weshalb ich nicht mehr als 5 von 10 Bängs vergeben.

„New Empire, Vol. 1“ erschien bereits am 14. Februar via BMG und ist als CD, Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich.

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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