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Helloween – Helloween – Ein Album Review

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Genre: Heavy Metal

Es gibt momentan wohl kein Album in der Metalwelt, das mit einer größeren Erwartungshaltung an den Start geht wie dieses. Und auch meine war groß. Hallo, wer hätte vor kurzem noch an eine Reunion der Kürbisköpfe mit Hansen und Kiske geglaubt und dann noch an eine komplette Platte? Ganz ehrlich, ich nicht!

Dazu muss ich jetzt erstmal vorwarnen, ich fürchte das hier ist keine objektive Kritik irgendeines Tonträgers. Hier schreibt ein Fan, den Helloween seit ca. einem viertel Jahrhundert begleiten. Die Band selbst habe ich bisher leider nur einmal live gesehen als Headliner am Summerbreeze. Aber ich schweife ab, schließlich geht es hier nicht um mich.

Das Album beginnt mit dem epischen Out For The Glory, aus der Feder von Michael Weikath, die unverkennbar seine Handschrift trägt. Genauso wie auch Down In The Dumps und Robot Kings, alles drei amtliche Rocker, die ordentlich Dampf machen unterm Hintern.

Aber die Band besteht ja nicht nur aus einem großartigen Songschreiber, sondern bündelt ein ganzes Nest talentierter Musiker unter ihrem Banner. So liefert Andi Deris unter anderem mit Fear Of The Fallen sauber ab. Und auch das „Nesthäkchen“ der Band, Sascha Gerstner braucht sich nicht hinter den „alten Hasen“ verstecken, hat er doch mit Best Time (einer Partynummer, die sich geradezu anbietet, ein Liveklassiker zu werden) und Angels mindestens zwei Songs in bester Halloweenmanier mit auf das Album packen können. Mit den Zeilen „we´re indestructible, cause we are one“ im Chorus beschreibt Markus Grosskopf in seinem Beitrag Indestructible wohl das Bandgefühl, das momentan bei Helloween vorzuherrschen scheint: Einigkeit und Zusammenhalt! Und natürlich darf Kai Hansen in diesem Reigen nicht fehlen. Die erste Singleauskopplung Skyfall stammt unverkennbar aus seiner Feder und stellt sich ohne Mühen gleich mal neben die Klassiker Helloween und Keeper Of The Seven Keys.

Nicht nur die erste Singleauskopplung ist clever gewählt, auch die Aufteilung der Gesangsspuren sind die reinste Freude. Deris, Kiske und auch Hansen ergänzen sich, mal abwechselnd, mal im Duett und oft auch zusammen als Chor – geschickt auf die passenden Stellen gesetzt.

Fazit: Mein Fanherz hat Freudentränen vor Glück in seinen Augen! Bei dem Album stimmt einfach alles. Alle Phasen von Helloween vereint auf einer Platte, frische Songs, geil umgesetzt und jede Stimme der Kürbisköpfe perfekt vertreten. Besser geht´s nicht. Ich gebe hierfür 14,5 von 10 Bängs.

zehn von zehn

Helloween erscheint am18.Juni über Nuclear Blast Tonträger Produktions- und Vertriebs GmbH

Line Up:

Michael Kiske – Vocals

Andi Deris – Vocals

Kai Hansen – Guitar, Vocals

Michael Weikath – Guitar

Sascha Gerstner – Guitar

Markus Grosskopf – Bass

Daniel Loeble – Drums

Tracklist:

Out For The Glory                 

Fear Of The Fallen                  

Best Time                               

Mass Pollution                       

Angels                                      

Rise Without Chains             

Indestructible                         

Robot King                             

Cyanide                                   

Down In The Dumps             

Orbit                                         

Skyfall       

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Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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