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Festival Review

Hard Summer Festival in Falkenfels am 02. September

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Der Sommer geht zu Ende und die Festivalsaison scheint sich auch langsam in den Winterschlaf verabschieden zu wollen. Doch ein Highlight gab es noch, nämlich das Hard Summer in meiner niederbayrischen Heimat Niederbayern, ich würde mal sagen ein Pflichttermin eines jeden Metalheads in der Umgebung.

Die Veranstaltung steht dieses Jahr unter dem Stern der, leider viel zu früh von uns gegangenen, Metal Moartl und dem langjährigen Bassisten von Deja Vu Thomas „Wolpo“ Wohlhaupter. Von Beiden hängen extra angefertigte Banner, die an diese erinnern und die Bühne wurde kurzerhand zur Wolpo Stage erklärt. Großartige Geste würde ich mal sagen.

Kennt ihr das, wenn ihr an einen Ort kommt, wo man sich sofort willkommen fühlt? So geht es mir jedes Mal, wenn ich das Festivalgelände in Falkenfels betrete. Überall nur nette Leute, eine entspannte Atmosphäre und verdammt coole Mucke, die einen umschließen, wie das eigene Zuhause! Mein musikalischer Nachmittag hat für mich an diesem Tag mit Stagewar begonnen, die schon seit zwanzig Jahren ihren Thrash´n´Roll unter die Leute bringen. Der Sound der Frankfurter machte gleich zu Beginn ordentlich Druck und bringt so manchen Schädel zum bangen.

Die nachfolgenden Witchbound irritieren mich jedesmal, erwartet man bei dem Namen eher schleppenden Doom bekommt man astreinen Power Metal, der mit modernen Elementen verfeinert und zweistimmigem Gesang dargeboten wurde. Und auch diese machen eine ordentliche Figur auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Am besten gefällt mir die Stimme von Sängerin Natalie Pereira dos Santos, wenn sie ins biestige, fast schon keifende übergeht, die zeigt wie variabel sie sein kann.

Mit Power Theory spielte eine Band auf, die man fast schon als Urgesteine auf dem Hard Summer bezeichnen kann, durfte man sie an diesem Tag schon zum dritten Mal begrüßen und feiern. Und die Amis wissen genau wie man das Publikum hier begeistern kann und feuerten einen Power Metal Hit nach dem anderen ab.

Die Lokalmatadoren von Deja Vu hatten danach leichtes Spiel und dementsprechend voll war es dann auch vor der Bühne. Und diese widmeten ihren Gig ganz klar im Zeichen ihres vor kurzem verstorbenen Bassisten Wolpo, mit einer zwanzig Sekunden andauerten Schweigezeit, dem Grave Digger Klassiker Heavy Metal Breakdown, der kurzerhand zum Heavy Metal Wolpo umbenannt wurde und so manchem Wolpo Schrei Richtung Himmel. Die tight aufspielende Band hatte nichtsdestotrotz offensichtlich Spaß auf der Bühne und brachte zwischen den eigenen Titeln, die sich nicht hinter so mancher Szenegröße verstecken muss, nicht nur den schon oben erwähnten Klassiker von Grave Digger sondern auch noch den Judas Priest Hit Breaking The Law. Kevin von Mad Sabbath machte übrigens als Leihgabe auch eine gute Figur als Aushilfe am Bass. Ein denkwürdiger Auftritt der Niederbayern.

Die Speed Metal Jünger von Stallion machen ihre Sache danach zwar gut, konnten aber den Hausherren von Deja Vu stimmungstechnisch nicht ganz das Wasser halten. Die Spandexträger hauten dennoch einen klasse Titel nach dem anderen raus und zeigten ihr Können auf der ganzen Linie. Bemerkenswert war besonders das Outfit der Bandmitglieder mit Nieten, Ketten und hautengen Hosen wurde das komplette Register gezogen.

Die Gewinner des Tages und gleichzeitig Headliner waren Brainstorm, die den größten Moshpit des gesamten Festivals auslösten, die meisten Fäuste entgegengereckt bekommen haben und ansonsten auch auf gesamter Linie abgeräumt haben. Dementsprechend gut drauf war auch Andi B. Frank der bestens gelaunt das Publikum anfeuerte und mit launigen Ansagen glänzte. Die Set List lies auch keine Wünsche übrig, ob Banger, wie Ravenous Minds und Escape the Silence oder auch das gefühlvolle Glory Disappears, alles eine Demonstration wie gelungener Heavy Metal funktioniert.

Bemerkenswert auf dem Hard Summer Festival war auch die Generationsdichte der Fans auf dem Gelände, von ganz jungen Stöpseln im Kindergartenalter bis zum erfahrenen Headbanger mit ergrautem Haar (und auch manchmal ohne) war alles bunt gemischt. So geht Nachwuchsförderung in der Szene. Wünschenswert wäre allerdings der konsequentere Einsatz von Gehörschutz bei den Kleinsten.

Auch von der Verpflegung her gibt es nichts zu meckern. Für die Totes Tier Liebhaber unter uns gab es Würstlsemmel und Steaksemmeln. Für die Vegetarier hatte der Foodtruck vom L.A.Cham verschiedenste Veggie Burger im Angebot. Und alles zu moderaten Preisen und ordentlichen Portionen, was in der heutigen Zeit leider nicht immer der Fall ist. Ein richtig gutes Bier gab es mit der Bayern Liebe vom Röhrlbräu Straubing Auch hier kein Grund zum Beschweren. Besonders beliebt waren sichtlich, vor allem bei der jüngeren Generation, der Frucht oder Honigwein.

Fazit: Ein wieder mal gelungenes Festival, das ich nur empfehlen kann.

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Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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