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Gloo – A Pathetic Youth – Kurz und knackig – Album Review

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Gerade im Dezember bin ich eigentlich jedes Jahr nicht wirklich brauchbar. Das zeigt sich auch hier wieder. „A Pathetic Youth“ von Gloo ist bereits vor einem Monat erschienen und ich schaffe es erst jetzt darüber ein paar Worte zu verlieren.

Mein erster Gedanke: witziger Name. Erinnert mich an die Serie Glee. Das ist aber auch schon das Einzige, was mich an die Musical-Serie erinnert. Mit ihrem Debut kredenzt uns das Trio Gloo feinen Punkrock, der bisweilen gesanglich an The Subways erinnert.

Und sonst? Sonst haben wir zehn an sich gute Nummern, von denen man aber keine großartige Abwechslung erwarten sollte. Ist aber auch nicht schlimm. Es muss nicht immer alles super abwechslungsreich und experimentell sein. Einfach mal eine halbe Stunde abtanzen, ohne sich großartige Gedanken über/zur Musik zu machen, dafür braucht man genau so ein mega diverses Werk.

No Shit Sally ist nicht nur so ziemlich der kürzeste Track des Albums, sondern auch der Spaßigste. Super eingängig und ohne einen Hauch von Länge, was sicherlich auch an den nur etwas mehr als zwei Minuten Laufzeit liegen mag. Aber auch das Rohe kommt hier besonders zum Vorschein. Sehr dominante Drums und ein interessantes Solo werden auch geboten.

Schwerer und im ersten Moment melancholischer kommt der Rauswerfer Pissheads daher. „We´re all Pissheads“ wird im Refrain gesungen. Was sie genau damit sagen wollen erschließt sich mir um ehrlich zu sein nicht hundertprozentig, aber ist eigentlich egal. Ich mag die drückende, depressive Stimmung des Songs total gern und so kann sich auch diese Nummer doch angenehm vom Rest abheben.

Fazit:
Gloo haben mit „A Pathetic Youth“ ein kleines, feines Album geschaffen, das über die gesamte Laufzeit durchaus unterhält. Kein Album, das sich in meiner Bestenliste befinden wird, aber genau das Richtige, wenn man mal einen kleinen Motivationsschub gebrauchen kann.

Ich vergebe 8 von 10 Bängs.

„A Pathetic Youth“ erschien am 29. November via Hassle Records und ist als CD, Vinyl (limitiert), Digitales Album und Stream erhältlich.

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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