Album Reviews

FIREFORCE – Rage of War – Album Review

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Jedes Ende öffnet Türen und Tore für neue Chancen. Nach genau diesem Leitspruch definieren die Belgier FIREFORCE ihre Wurzeln. Aus den Trümmern der Heavy Metal Band Double Diamond gründete Gitarrist Erwin Suetensim Herbst 2008 das neu formierte Power Metal Quartett FIREFORCE. Schon bald darauf wurden Medien auf die Band aufmerksam. R.D.Liapakis (Produzent u. a. für Suicidal Angels, Crystal Tears) konnte für ihr Debutalbum als Produzent gewonnen werden, wodurch das Quartett vom Metal Underground in die Europäische Liga des Power Metals katapultiert worden ist.

Rage of War heißt der fünfte Streich von FIREFORCE und wurde wieder von R.D. Liapakis mit Unterstützung von Bob Briessinck produziert. Primär blieb jedoch Band Mastermind Erwin Suetens die treibende Kraft und Hauptsongwriter von Rage of War. Zwölf kraftvolle Tracks, die wie eine Bombe einschlagen, prophezeien nicht nur das Artwork und der Albumtitel – Dieses schöne Dutzend an Tracks hält auch was, was der äußere Anschein verspricht. Die Power Metal Combo lässt mit ihrem jüngsten Werk die Herzen von Power Metal Fans garantiert höher schlagen.

Der gleichnamige Albumtitel und Opener ist geprägt von markanten, geilen Riffs und ähnelt sehr den deutschen Power Metal Heroen Brainstorm. Die Tracks Zwei bis Fünf klingen durch das konsequente Tempo sehr monoton, wobei die Powerballade Forever in time die Eintönigkeit wieder wettmacht. 108-118 weist sich durch seine Thrash-Einflüsse als „Genre-Ausreißer“ aus, was den Song durchaus kontrovers macht. 108-118 erinnert mich zudem sehr an die Thrash Legenden Testament.

Obwohl das Album sehr doublebasslastig ist, werden viele harmonische und melodische Komponenten integriert.

FIREFORCE bleiben mit Rage of War ihrem Thema über historische Ereignisse wie Krieg, Schlachten sowie Heldentaten treu und enttäuschen ihre Fans damit absolut nicht.

Rage of War ist ab sofort auf allen bekannten Streaming-Diensten sowie als physische Tonträger (CD und Vinyl) erhältlich.

Fazit: Eine gut produzierte Platte von Fireforce, die auch für Fans von Brainstorm und Co. definitiv interessant sein sollte.

sieben von zehn

BAND MEMBERS
Matt “Hawk” Asselberghs: Vocals, Guitars
Erwin Suetens: Guitars
Serge Bastaens: Bass
Christophe De Combe: Drums

Track List:  

01. Rage Of War

02. March Or Die

03. Ram It

04. Firepanzer

05. Running

06. Forever In Time

07. 108-118

08. Army Of Ghosts

09. Rats In A Maze (CD exclusive)

10. A Price To Pay (CD exclusive)

11. From Scout To Liberator

12. Blood Judge  (CD exclusive)

13. Tale Of The Desert King (Vinyl exclusive)

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Olli C

Passionierter Motorradfahrer sowie Hobby- Schlagzeuger aus Österreich. Bevorzugt Powermetal, traditionellen Heavy Metal, NWOBHM, Thrash, Melodic Death,Sleeze, Gothic, Symphonic Metal, Glam aber auch Hard Rock. Wirft ein Auge auf Undergroundbands und macht primär Reviews aber auch Interviews und Konzert- sowie Festivalreportagen. Moderierte früher Metalshows auf diversen Internetplattformen.

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