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Disillusion – „The Liberation“ – Album-Review

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Hoffnung – im Dunkel die Sonne sehen…

Opeth veröffentlichten 2008 mit „Watershed“ ein Referenzwerk in Sachen progressivem Melodic-Deathmetal, trugen sich jedoch Stück für Stück mit ihren nachfolgenden Outputs zu Grabe.
Und wenn auch die schwedische Melodic-Deathmetal-Fraktion einiges an herausragender Musik vorzubringen hat – nichts konnte sich bislang dieser Meisterleistung nähern, geschweige sie toppen.

Doch nun, mit der Veröffentlichung Disillusion´s „The Liberation“ erscheint ein Album, das seinesgleichen sucht. Diese Achterbahnfahrt an Emotionen, die Andy Schmidt und seine Mitstreiter auf ihrem neuesten Output abliefern, ist überirdisch.

Bereits 2004, mit „Back To Times Of Splendor“, dem Debut, legte die Band die Messlatte sehr hoch um sich 2 Jahre später mit „Gloria“ in stilistisch anderen Gewässern zu bewegen.
Nach 10 Jahren Pause gaben Disillusion mit dem Track „Alea“ erneut Grund zur Hoffnung, am Stil des Debuts anzuknüpfen. Und nun, wieder 3 Jahre später, ist es ihnen gelungen, die Erwartungen, die „B.T.T.O.S.“ weckte, noch zu übertreffen.

Disillusion stehen 2019 mit „The Liberation“ für die Erschaffung der unterschiedlichsten Stimmungen; für Melodien, die sich unweigerlich in den Gehörgängen einnisten, um im nächsten Moment durch brachiales Riffing, Drumming und Growls den Hörer wieder aus seinen Träumen zu reissen.

Fazit: ein sehr reifes, auf musikalisch sowie textlich höchstem Niveau angesiedeltes Werk, welches nichts anderes als 10 Bängs verdient!

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Michl

Michl

Seit Oktober 2019 beim Team. Musikalische Vorlieben: vom NWOBHM über Metal der Göteborger Schule bis hin zu Progrock und Progmetal und natürlich auch Rock in allen seinen Facetten. Spielt in 2 Bands Drums (naja), Gitarre (pfff...) und grunzt manchmal auch vor sich hin. Spricht fließend Drunken Gibberish.

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