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Clint Lowery – God Bless The Renegades – Auf Solopfaden – Album Review

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Bei dem Namen Clint Lowery wird es sicher bei einigen klick machen. Ich kannte ihn aber vorher nicht. Kurz nachgeforscht fand ich heraus, dass er der Gitarrist der Band Sevendust ist und hier machte es auch beim mir klick. Zumindest ein bisschen. Sevendust ist mir ein Begriff, auch wenn ich bisher nichts von der Band gehört habe. Für „God Bless The Renegades“ habe ich das auch nicht geändert. Ich wollte ganz unvoreingenommen an die Sache ran gehen.

„God Bless The Regenades“ ist das Debut Album von Clint, welcher hier auch das Mikro in die Hand nimmt. Beim Blick auf das Label Rise Records, auch die Heimat seiner Stammband, war ich anfangs doch skeptisch und habe eher eine weichgespühlte Core Scheibe erwartet. Dem ist aber nicht so. Wir bekommen hier Alternative Metal geboten, der mit unter durchaus sehr hart daher kommt.

Am besten beschreibt den Stil der Platte der eröffnende Titeltrack God Bless The Renegades. Der Einstieg mit dem recht harten Riff lässt mich hier direkt an Stone Sour denken, dazu das ausgeglichene Drumming, das nur dann wirklich präsent wird, wenn es benötigt wird. Über allem thront aber die Stimme von Clint, die mich in punkto Variabilität an Corey Taylor und David Draiman erinnert. Zwar um Nuance schwächer als die Beiden, dennoch mit ordentlichem Druck dahinter. Nachdem Solo im letzten Drittel der Nummer ändert sich der Sound meiner Meinung nach  etwas und bekommt einen leicht progressiven Touch.

Die Formel des Opener wird über weite Strecken beibehalten, wobei sich meist auf einen Aspekt konzentriert wird. Man hat also bereits mit dem Anfang des Albums die Zutaten der restlichen neun Tracks serviert bekommen. Dennoch schaffen es noch ein paar andere Nummer etwas Würze rein zubringen. Für mich sind das die härtesten Songs und zwar Kings mit seinem stampfenden Sound und den kraftvollen Vocals, gerade der Refrain ist an Power auf dem Album fast nicht zu toppen. Man möchte einfach gemeinsam mit Clint alles raus schreien. Ebenfalls erwähnen muss ich das groovig, pompöse Alive, welches einen ähnlichen Vibe wie „Billy Talent II“ in sich trägt.

Fazit:
Clint Lowery hat hier ein wirklich gutes Album geschaffen, auf welchem er übrigens, abgesehen von einigen Drum Aufnahmen (diese wurden von Wolfgang Van Halen beigesteuert) alle Instrumente selbst eingespielt hat.

Mit „God Bless The Renegades“ gibt mir Clint wieder Hoffnung das auch nicht zwangsläufig weichgespülte Musik via Rise Records released wird und dafür bin ich ihm auf jeden Fall dankbar.

Ein solides Album, welchem man definitv eine Chance geben sollte.

Ich vergebe 8 von 10 Bängs.

„God Bless The Renegades“ erscheint am 31. Jänner via Rise Records und wird als CD, Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich sein.

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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