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Behemoth – OPVS CONTRA CVLTVRAM (Atop The Palace of Culture in Warsaw) – Stream Preview

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Black/ Death Metal

Das Konzert im Stream auf YouTube zum kommenden neuen Album ‚Opvs Contra Natvram‚ der polnischen Black/ Death Giganten. Das neue Album erscheint am 16.09.2022.

Nachdem die Kombo um Mastermind Adam Michal „Nergal“ Darski bereits im Jahre des Herrn 2021 einen Livestream in einer Kirchenruine veranstaltet haben – und ja die restlichen Bauklötzchen haben die Abrissprofis noch stehen lassen, damit die Ruine weiter bewundert werden kann – kommt Anno domini 2022 ein neuer Walzenstream auf die Anhänger des Schwarz- und Todesmetals zu.

In gewohnt schwarzem Format und weißen Drums startet der Stream um 18 Uhr auf YouTube und der Chat explodiert förmlich. Zwar dauert das Stream Konzert nur knapp 20 Minuten, aber die neuen Tracks, insgesamt vier an der Zahl, vom kommenden Album Opvs Contra Natvram, haben die selbe Power wie eh und je. Gefangene werden gar nicht erst gemacht und es scheint so als ob die vier Jungs diesmal wohl etwas Bedenken wegen der Location hatten. Dieses mal wurde der Stream auf dem Dach des „Palace of Culture“ im altehrwürdigen Warschau veranstaltet. Die Location, die man sich diesmal anscheinend locker aus dem Ärmel geschüttelt hat, passte meiner Meinung richtig gut, um die neuen Tracks zu promoten.

Nach einem imposanten Intro mit Kameraflug über den Palace of Culture und ganz nebenbei noch ein bisschen Warschau oben drauf, werden auch gar keine großen Kommentare oder langatmige Intromusik gedudelt, sondern die Sechs- und Viersaitigen Abrissbirnen zur Hand genommen, während Inferno schon hinter seinem weltbekannten weißen Drumset Platz genommen hat und zusammen mit der Frontlinie drauflosknüppelt. Ich bin ja immer noch der Meinung, das Inferno zusammen mit seinem Drumset geboren wurde oder zumindest von Gott… äh sorry… vom Teufel gesegnet wurde. Denn selten sehe ich einen Drummer, der mit einer solchen Leichtigkeit, so komplizierte Sachen spielen konnte, wie dieser Herr vor dem Teufel.

(c) Behemeoth Napalm Records

Der erste Song „The deathless Sun“ kommt in gewohnt technisch sauberer Arbeit daher. Was auffällt, ist dass Behemoth dieses Mal anscheinend den Fuß ein wenig vom Gas nehmen. Da ist etwas ungewohnt, kommt aber auch gut rüber. Von der am Schluss brutalen Geschwindigkeit eines „Blow your Trumpets Gabriel“ ist man noch ein minimales Stück entfernt. Nichtsdestotrotz bleibt der Song oberste Klasse im Technical Death und Black Bereich. Nur wenige Bands schaffen es, die Atmosphäre eines Songs dermaßen klar in Sound und Bild herüber zu bringen. Immer wieder brüllt Nergal den Refrain „I am nothing“ in sein schwarzes Schlangenmikro und der willige Death Metal Hörer kommt schon beim zweiten mal Refrain nicht mehr umhin, mitzugrunzen.

(c) Behemeoth Napalm Records

Der zweite Song nennt sich „Off to War!“ und kommt etwas doomiger und thrashiger daher. Wobei man dazu sagen muss, das sich diese Passagen wirklich in Grenzen halten. Auch hier wird in dem altbekannten Behemoth- Balett ein Heavy- Intro vollführt das mit Pflicht in den doomigen/ thrashigen Anteil übergeht und sich in der Kür wieder härter bemerkbar macht. Hier darf aber nicht vergessen werden, das Behemoth selbst den doomigen und thrashigen Anteilen ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken.

(c) Behemeoth Napalm Records

Ov Herculean Excile“ ist der dritte Song, der vom Album auf dem Dach des Hochhauses interpretiert wird. Auch hier ist am Anfang mit einem langsamen, aber trotzdem sehr atmosphärischen Gitarrensolo begonnen worden, ehe Inferno wieder seinen gestampften Senf dazu gibt. Auch hier gehen Behemoth vom Deathmetalgaspedal und fangen mich mit sehr viel Atmosphäre ein, die zwischendurch wieder durch brachiale Fills des Drummers aufgelockert wird. Auch hier folgt dann ein an Tiefe nicht mehr zu toppendes Gitarrensolo, bevor ich dann zum Schluss des Songs mit Blastbeat und Gitarrenschrubben rausgeworfen werde.

(c) Behemeoth Napalm Records

Der vierte und damit finale Song trägt den Namen „Thy becoming Eternal„. Und hier kommen Behemoth zu dem, was sie am besten können: Alles vernichten, was nach einem Death Metal Angriff versehentlich stehen gelassen worden sein könnte. Der Song knüppelt uns gleich ohne Vorwarnung ein Blastbeat Stakkato um die Ohren und geht dann etwas langsamer in die Mitte. Zwischendrin kommt wieder ein irre komplizierter Break und manchmal könnte man meinen, die Jungs spielen zwar langsam, können aber den unter Death Metallern bekannten Trieb, immer wieder irgendetwas schnelles durch zu knüppeln, nicht unterdrücken. Aber das scheint ja wirklich eine Krankheit im Technical Metal zu sein…

Insgesamt konnte ich leider nur einen einzigen Kritikpunkt im vorher aufgezeichneten Stream finden. Er war viel zu kurz. Anders als beim Stream „In Absentia Dei“, wo ein ganzes Konzert zum besten gegeben wurde, haben uns die Deather von Behemoth diesesmal nur vier Häppchen hingeworfen. Aber das hat mir nur viel mehr Lust auf das neue Album gemacht, welches ich mir am Release in Ruhe bei einem Bier reinziehen werde. Hoffentlich steht mein Haus danach noch!?!

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Reno R

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