Auch in den letzten Jahren war Frankfurt immer schon ein gutes Pflaster für die Norweger von Audrey Horne. Gastierte man 2022 und 2023 im kleinen Club „Nachtleben“ in der Innenstadt von Frankfurt stets vor ausverkauften Haus, so wagte man sich bei der aktuellen Tour auf die nächste Stufe und bucht die Clubs eine Nummer größer. So fand am letzten Donnerstag der Gig der aktuellen “ Archilles-Tour 2026″ diesmal im Club „Das Bett“ statt – schon wieder so ein zweideutiger Clubname – der mit einer Kapazität von ca. 400 Zuschauern doch deutlich mehr Zuschauer fasst.
Zum Einlassbeginn sah es zunächst vor der Tür noch recht beschaulich aus, und die ersten Gedanken an ein sehr familiäres Konzerterlebnis im engsten „Familienkreis“ machte die Runde, doch glücklicherweise sollte sich der Club bis zum Beginn noch sehr gut füllen, sodass es dann doch noch recht kuschelig unter der Bettdecke wurde. Es war sicherlich noch etwas Luft nach oben. Während bei Dominum im Januar 2025 der Laden aus allen Nähten platzte, fanden sich an diesem Abend geschätzte 350 Rockfans im Frankfurter Club ein. Das Interesse galt dabei wohl vor allem den norwegischen Hardrockern von Audrey Horne. Bevor diese jedoch die Bühne entern durften, stand mit Motorowl zunächst eine deutsche Band aus Thüringen auf dem Programm, die mir bislang völlig unbekannt war.
Nach einem kurzen Reinhören im Vorfeld hielten sich meine Erwartungen allerdings in Grenzen. Mit Doom- und Stoner-Rock konnte ich noch nie besonders viel anfangen. Zu schwerfällig, zu wenig melodisch – zumindest aus meiner persönlichen Perspektive fehlt diesem Genre häufig das gewisse Etwas. Umso mehr war ich gespannt, was die vier Musiker gemeinsam mit ihrer Keyboarderin live auf die Bühne bringen würden.
Motorowl – zwischen Psychedelic-Rock und Doom
Mit „The Night“ eröffneten Motorowl ihren knapp 45-minütigen Auftritt durchaus ordentlich mit einer Mischung aus Psychedelic-, Stoner- und Doom-Rock. Der Sound war druckvoll, die Musik allerdings von Beginn an recht schwerfällig und streckenweise zäh. Immer wieder schimmerten psychedelische Elemente durch, die ein wenig Siebziger-Jahre-Flair aufkommen ließen. Grundsätzlich also eine interessante Mischung, die bei mir jedoch zunächst keine größere Begeisterung auslösen konnte.

Auch mit den folgenden Songs wollte der Funke nicht wirklich überspringen. Das Frankfurter Publikum zeigte sich ebenfalls eher zurückhaltend und ließ sich nur selten zu größeren Reaktionen hinreißen. Die Stücke bewegten sich überwiegend in düsteren, doomigen Gefilden, wobei stellenweise durchaus Erinnerungen an die frühen Black Sabbath aufkamen. Was mir allerdings fehlte, waren markante Melodien und Songs, die sich nachhaltig im Gehörgang festsetzen.
Auch die Keyboards von Marie-Christin Herberg konnten nur bedingt Akzente setzen. Ihre Beiträge fügten sich zwar in das düstere Klangbild ein, gingen darin aber häufig unter, statt dem Sound eine zusätzliche, prägnante Facette zu verleihen.

Type O Negative sorgt für einen kurzen Lichtblick
Für den wohl stärksten Moment des Sets sorgte schließlich die Coverversion von „I Don’t Wanna Be Me“ der legendären Type O Negative. Hier kam tatsächlich noch einmal etwas mehr Bewegung in die Angelegenheit, und für einen kurzen Augenblick war auch im Publikum ein Hauch von Partyatmosphäre zu spüren. Der Song brachte genau die Portion Wiedererkennungswert mit, die mir bei vielen der Eigenkompositionen zuvor gefehlt hatte.

Mit „Atlas“, dem Titeltrack des gleichnamigen 2018er Albums, versuchten Motorowl zum Abschluss noch einmal, das Ruder herumzureißen. Der vergleichsweise harte Song setzte zwar einen passenden Schlusspunkt, konnte meinen Gesamteindruck aber nicht mehr entscheidend verändern.
Dabei war der Band durchaus anzumerken, dass sie mit Engagement bei der Sache war. An der Spielfreude mangelte es nicht unbedingt – vielmehr schien es mir, als würde die Musik trotz aller Bemühungen nicht die nötige Durchschlagskraft entwickeln, um den Funken auf das Publikum überspringen zu lassen. Um es etwas überspitzt auszudrücken: Statt einer heißen Rock’n’Roll-Party blieb es an diesem Abend eher bei gediegener Zurückhaltung.

Fazit – Viel Düsternis, wenig Durchschlagskraft
Motorowl lieferten einen handwerklich durchaus soliden Auftritt, konnten mich mit ihrer düsteren Mischung aus Doom-, Stoner- und Psychedelic-Rock jedoch nur bedingt überzeugen. Wer auf schwere Riffs, ausgedehnte Klanglandschaften und den Sound der Siebziger steht, dürfte mit dem Material der Thüringer vermutlich deutlich mehr anfangen können. Für mich persönlich fehlten hingegen die eingängigen Momente und das gewisse Etwas, das aus einem soliden Song einen echten Ohrwurm macht.
So bleibt ein Auftritt, der bei mir leider nicht allzu lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Immerhin: Mit „I Don’t Wanna Be Me“ gab es einen kurzen Höhepunkt, der zeigte, dass an diesem Abend durchaus mehr drin gewesen wäre.
Audrey Horne: Rock’n’Roll pur und Twin-Gitarren vom Feinsten!
Ganz anders sah die Sache aus, als Frontmann Torkjell „Toschie“ Rød und seine vier Mitstreiter von Audrey Horne die Bühne betraten. Mit dem ersten Moment schoss die Stimmung nach oben, und die Frankfurter Fans waren lautstark bei der Sache. Was bei der Supportband Motorowl noch eher verhalten ablief, entwickelte sich nun zu einem echten Rock’n’Roll-Abend.

Audrey Horne haben sich in den vergangenen Jahren mit durchweg starken Albumveröffentlichungen einen hervorragenden Ruf erspielt – längst nicht mehr nur in ihrer norwegischen Heimat. Vor allem ihre energiegeladenen Konzerte und die mitreißenden Songs haben die Band zu einer erstklassigen Live-Adresse gemacht. Auch das aktuelle Album „Achilles“ knüpft nahtlos an den starken Vorgänger „Devil’s Bell“ an. Die neue Langrille strotzt nur so vor knackigen Riffs, Twin-Gitarren und starken Melodien, die gerade bei Fans des klassischen Hardrocks und Metals der Achtziger für leuchtende Augen sorgen dürften.
Mit „Achilles“ direkt auf Betriebstemperatur
Nach den Einspielern „The Boys Are Back in Town“ und dem „The Muppet Show Theme“ ging es im „Das Bett“ direkt zur Sache. Mit dem Titeltrack „Achilles“ starteten die Norweger in einen mit Bandklassikern gespickten Auftritt. Bereits mit dem zweiten Song, „Eye of the Hurricane“, stellten sie ihr ausgeprägtes Gespür für eingängige Melodien und hymnische Refrains unter Beweis. Der Song ging sofort ins Ohr und sorgte für beste Stimmung.

Natürlich nahm das aktuelle Album einen entsprechend großen Platz in der Setlist ein. Gleichzeitig kamen auch die Fans der älteren Veröffentlichungen voll auf ihre Kosten. Schließlich kann die Band inzwischen auf über zwei Jahrzehnte Bandgeschichte und einen prall gefüllten Backkatalog zurückblicken.
Songs wie „This Is War“ und „Pretty Little Sunshine“ gingen runter wie Öl und ließen die Frankfurter ordentlich abfeiern. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie selbstverständlich Audrey Horne harte Riffs mit eingängigen Refrains und einer gehörigen Portion Melodien verbinden. Hier klingt nichts künstlich auf Retro getrimmt – vielmehr zelebriert die Band ihren klassischen Hardrock mit einer Spielfreude, die unmittelbar auf das Publikum überspringt.
Zwei Gitarristen, eine spektakuläre Show
Ein ganz besonderes Augenmerk lag natürlich wieder auf den beiden Gitarristen Arve Isdal und Thomas Tofthagen, die sich einmal mehr in absoluter Hochform präsentierten. Mit ihren Soli, ihren perfekt aufeinander abgestimmten Twin-Gitarren und einer gehörigen Portion Bühnenakrobatik sorgten sie für reichlich Action.

Ob auf der Bühne oder bei ihren berühmt-berüchtigten Ausflügen mitten ins Publikum: Die beiden ergänzen sich musikalisch wie optisch perfekt. Nach all den gemeinsamen Jahren versteht sich das Gitarrenduo blind. Da werden Posen und Verrenkungen ausgepackt, bei denen sich manch anderer Gitarrist vermutlich schon beim bloßen Zuschauen einen Bandscheibenvorfall zuziehen würde. Die beiden wissen eben ganz genau, wie man eine Rockshow auch optisch zum Erlebnis macht.


Doch bei aller Show steht natürlich die Musik im Mittelpunkt. Und gerade das Zusammenspiel der beiden Gitarren ist eine der großen Stärken von Audrey Horne. Die markanten Riffs, die zweistimmigen Läufe und die melodischen Soli verleihen den Songs ihren unverwechselbaren Charakter und sorgen live für ordentlich Druck.
Toschie: Entertainer mit unverwechselbarer Stimme
Auch am Mikrofon haben Audrey Horne mit Toschie einen echten Könner an der Front. Mit seiner markanten Stimme, seinem ganz eigenen Charakter und einer gehörigen Portion Humor hat er das Publikum jederzeit im Griff. Seine Ansagen zwischen den Songs sind ebenso unterhaltsam wie seine Performance auf der Bühne.

Bei der obligatorischen Werbung in eigener Sache nimmt er sich dann auch gerne einmal die Fans vor. So bekommt ein Besucher im Iron-Maiden-Shirt die augenzwinkernde Frage zu hören, ob es Steve Harris denn tatsächlich noch nötig habe, dass die Leute T-Shirts von Iron Maiden kaufen. Schließlich hätten Audrey Horne ebenfalls einen bestens gefüllten Merch-Stand dabei, an dem man sein Geld ruhigen Gewissens loswerden könne.
Ganz so einfach ist es an diesem Abend allerdings nicht mehr, denn die CD-Ausgabe des aktuellen Albums ist bereits ausverkauft. Wer sich „Achilles“ noch sichern möchte, muss auf Vinyl zurückgreifen. Ärgerlich für den einen oder anderen Fan, zugleich aber ein erfreuliches Zeichen: Offenbar ist die Nachfrage bei den vorherigen Tourstopps so groß gewesen, dass die mitgebrachten CDs bereits vergriffen sind.
„God Damn Beautiful“: Ein echtes Highlight
Nach dem bereits starken „Devil’s Bell“ folgt mit „God Damn Beautiful“ ein weiterer Höhepunkt des Abends. Wie schon auf dem Studioalbum übernimmt bei diesem Song Bassist Espen Lien den Leadgesang. Und der Mann macht nicht nur am Bass eine hervorragende Figur!
Im sportlichen bandeigenen Fußballtrikot rockt Lien mächtig ab, während Toschie sich für diesen Moment in den Background-Chor zurückzieht. Das Publikum ist begeistert, und der Song entwickelt sich – wie schon auf der Platte – zu einem absoluten Highlight mit echtem Hitpotenzial.

Bemerkenswert ist dabei, dass Audrey Horne ausgerechnet mit einem Song, bei dem Toschie nicht selbst am Mikrofon steht, einen derart starken Ohrwurm geschaffen haben. „God Damn Beautiful“ besitzt alle Zutaten, um die Band einem größeren Publikum näherzubringen: eine markante Melodie, einen starken Refrain und einen hohen Wiedererkennungswert. Vielleicht ist genau dieser Song der Türöffner, auf den die sympathischen Norweger lange hingearbeitet haben.
Mit „Blaze of Ashes“ vom selbstbetitelten dritten Album endet nach rund 70 Minuten zunächst der Hauptteil. Besonders die Gitarrenarbeit lässt hier noch einmal aufhorchen und erinnert stellenweise an den kraftvollen Hardrock, wie man ihn aus der Solophase von Ozzy Osbourne in den Neunzigern kennt.
Gänsehaut und ein grandioses Finale
Nach einer kurzen Unterbrechung geht es mit „Sail Away“ in die Zugabe. Und hier wird es tatsächlich noch einmal emotional. Toschie verlässt die Bühne, geht direkt ins Publikum und performt die starke Ballade mitten zwischen den begeisterten Fans. Die sollen sich auf seine Aufforderung hin allesamt hinknien, um den romantischen Moment gebührend zu genießen.
Was für den einen oder anderen Fan der etwas älteren Generation zur kleinen sportlichen Herausforderung wird – die Betonung liegt eindeutig auf dem Hinknien –, sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre. Der starke Refrain und Toschies charismatische Stimme liefern dazu das passende Gänsehautfeeling.

Danach geht es mit „Redemption Blues“ wieder deutlich härter zur Sache. Mit Blues im klassischen Sinne hat der Song angesichts seiner kraftvollen Doppelgitarrenläufe zwar nur wenig zu tun, dafür aber umso mehr mit dem typischen Audrey-Horne-Sound. Zusammen mit dem obligatorischen Rausschmeißer „Waiting for the Night“ bildet der Song das Finale eines rundum überzeugenden Konzerts.
Spätestens jetzt gibt es im „Das Bett“ kein Halten mehr. Die Fans schmettern Toschie den Refrain von „Waiting for the Night“ lautstark entgegen. Das Zusammenspiel zwischen Frontmann und Publikum funktioniert einmal mehr perfekt und macht den Alltime-Klassiker zum grandiosen Abschluss einer Show, die alle Anwesenden begeistert zurücklässt.
Nach knapp 85 Minuten ist der offizielle Teil des Abends vorbei. Doch damit ist der Kontakt zu den Fans längst nicht beendet. Schon kurze Zeit später stehen sämtliche Musiker geduldig für Autogramm- und Fotowünsche bereit. Diese Nähe zum Publikum gehört bei Audrey Horne einfach dazu und macht die Band zusätzlich sympathisch. Selbst Toschie lässt es sich nicht nehmen, persönlich am Merch-Stand mit anzupacken und Shirts oder Tonträger an die Fans zu bringen. Hier geben sich Musiker nicht als unnahbare Rockstars, sondern bleiben erfreulich bodenständig.

Fazit: Audrey Horne bleiben eine Macht auf der Bühne!
Knapp 350 Rockfans, ein bestens aufgelegter Toschie und eine Band, die einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellte, warum sie zu den besten Live-Acts der europäischen Hardrock-Szene zählt. Mit dem aktuellen Album „Achilles“ im Gepäck setzte das norwegische Quintett seine Erfolgsgeschichte eindrucksvoll fort.


Audrey Horne lieferten im Frankfurter Club „Das Bett“ eine mitreißende Show voller hymnenhafter Songs, geilen Twin-Gitarren, eingängigen Ohrwurmmelodien und jede Menge Energie – eben Rock’n’Roll pur! Die Norweger verstehen es wie nur wenige andere Bands, klassischen Hardrock mit modernem Druck und einer ordentlichen Portion Melodie zu verbinden. Dazu kommen eine sympathische Bühnenpräsenz, ein bestens aufgelegter Frontmann und zwei Gitarristen, die für sich genommen schon eine Show wert sind.
Bei Audrey Horne geht es langsam, aber stetig voran. Frei nach dem Motto: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Mit dem neuen Album „Achilles“ und insbesondere der Single „God Damn Beautiful“ scheint die Band inzwischen auch bei einem breiteren Publikum anzukommen. Dass der Song mittlerweile auch bei großen Rockradiosendern wie Rock Antenne oder RADIO BOB! Gehör findet, könnte sich durchaus als wichtiger Schritt erweisen, um noch mehr Rockfans auf die Norweger aufmerksam zu machen.

Wer Audrey Horne bislang noch nicht live erlebt hat, sollte das schnellstmöglich nachholen. Ich selbst war von der Band bisher bei jedem Auftritt begeistert – ganz gleich, ob auf einer Festivalbühne vor Zehntausenden oder in einem kleinen Club vor gerade einmal 200 Besuchern. Die Norweger funktionieren in jeder Größenordnung und liefern zuverlässig ab.
Erfreulicherweise wurde die Spielzeit im Vergleich zur vergangenen Tour noch einmal etwas verlängert. Trotzdem hätte der gut gefüllte Backkatalog durchaus noch den einen oder anderen zusätzlichen Song hergegeben. Mit starken Alben wie „Devil’s Bell“ oder „Blackout“ – ebenso wie mit dem aktuellen „Achilles“ – steht genügend Material zur Verfügung. Gerade Songs wie „Vampires“ oder „Running Through the Night“ hätten sich ebenfalls hervorragend für die Livebühne angeboten.
Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Audrey Horne haben in Frankfurt eine starke Visitenkarte abgegeben und einmal mehr gezeigt, dass sie zu den überzeugendsten Livebands des melodischen Hardrocks gehören. Bleibt zu hoffen, dass der Erfolg mit „Achilles“ und „God Damn Beautiful“ weitergeht und die sympathischen Norweger bald noch größere Bühnen erobern. Verdient hätten sie es allemal!
Setlist Motorowl
- The Night
- All Bells Ring
- No Center
- Water Line
- To Give
- Fences
- Future Nostalgia
- I Don’t Wanna Be Me (Type O Negative Cover)
- Atlas
Lineup Motorowl
Max Hemmann – Gesang, Gitarre
Vinzenz Steiniger – Gitarre
Martin Scheibe – Schlagzeug
Tim Camin – Bass Marie-Christin Herberg – Keyboard
Motorowl im Web
https://www.facebook.com/motorowl/?locale=de_DE
https://www.instagram.com/motorowl.rock
Setlist Audrey Horne
- The Boys are Back in Town (Thin Lizzy Song)
- The Muppet Show Theme (The Muppets song)
- Achilles
- In the Eye of the Hurricane
- This Is War
- Pretty Little Sunshine
- Youngblood
- Insanity
- Hell Is Eternity
- Out of the City
- Holy Roller
- Devil’s Bell
- God Damn Beautiful
- Blaze of Ashes
- Encore:
- Sail Away
- Redemption Blues
- Waiting for the Night

Lineup Audrey Horne
Torkjell „Toschie“ Rød – Vocals
Arve Isdal – Gitarre
Thomas Tofthagen – Gitarre
Espen Lien – Bass
Kjetil Greve – Drums
Audrey Horne im Web
www.facebook.com/AudreyHorneOfficial
www.instagram.com/audreyhorneofficial
www.napalmrecords.com/audreyhorne
Fotocredits by „Live it Loud-Pix“ by Thomas Jenne











































