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EPHYRA – The Day Of Return – CD Review

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Neues gibt es von der Band EPHYRA aus Italien. Mit The Day Of Return haben die Musiker aus Como eine gute Scheibe veröffentlicht, und uns gleich zur Rezension geschickt. Hier mal die Ratings of the Rockmagazine Jury:

EPHYRA kommen aus Como (Italien) und spielen einen Melodic Death Metal mit Folk und Epic Einflüssen. Nach einer Demo („Ephyra“ 2009) und einem ersten Full-Length-Album („Journey“ 2013) beginnt die Band intensiv mit Konzerten auf der Bühne, tritt in Radiosendungen auf, tourt im Ausland, nimmt Videoclips auf und spielt Festivals wie „Rock Inn Somma“, „Malpaga Folk and Rock“ und „Fosch Fest“, mit nationalen und internationalen Bands wie Elvenking, Furor Gallico, Süßes oder Saures, Arkona, Finntroll, TYR, Carcass, Satyricon und mehr. Im November 2015 veröffentlichen sie das zweite Album „Along the Path“.

Jetzt gibt es Neues von EPHYRA, und das haben wir uns angehört. Das Album The Day Of Return erschien am 18. Mai und ist überall käuflich erwerbbar!

Gleich beim Opener The Day Of Return gibt es eine wunderbare Prise von Gemischten aus Italien. Eine geile Nummer, mit ordendlichen Speed, Gegrowle und einer tollen weiblichen Stimme in den Refrains. Ein wirklich geiles Stück Musik!

Your Sin“ ist ein speediges Stück Mittelalterrock, vorgetragen von Nadia Casali, die mit ihrer tollen Stimme dem Album etwas ganz besonderes gibt.

Mit der Polterballade „Run Through The Restless Fog“ übernehmen die Italiener aber sämtliche Folkrockklischees und führen uns ein wenig planlos im Nebel herum. Dieser Nummer fehlt es ein wenig an Konzept.

Die Death Metal Komponente der Band kommt bei „Wayfarer“ erstmals zur Geltung. Hier wechseln sich speedige Growls mit weiblichen Vokals ab. Eine schöne, aufregende Nummer.

Mitten in die tiefste Mongolei, in ein Kloster mit tieftonsingenden Mönchen bringt uns „Sublime Visions„, um gleich wieder ins epische Folkrockwasser zu tauchen. Spannende Musik!

Flötig und asiatisch beginnt auch „Being Human“ um sich gleich wieder in eine flotte Folkmetal Nummer zu verwandeln. Tanz- und Hüpfbar!

The Spirit Of The Earth“ ist ein guter Füller, ohne besondere Schnörkel. Saubere Vokals, Growlen und Speed wechseln sich ab. Nicht der Burner, aber durchaus hörbar!

Mal sehen, was der Titel „Dance Between The Rocks“ bringt. Eigentlich nicht das, was man erwartet. Eine Speed Ballade mit einem schnellen, etwas holprigen Refrain.

Bei „Infinite Souls“ werden die Linien wieder klarer. Eine saubere Grundmelodie, klingt nach Synthieflöte, geschichtenerzählende Sänger und epische Riffs.

Bei „True Blood“ denkt man zuerst an die abschliessende Ballade, wird aber eines besseren belehrt. Die Nummer hat Power.

Fazit:

EPHYRA sind noch nicht im Folk Metal Himmel angekommen, beweisen aber mit „The Day of no return“, „Wayfarer“ oder „Sublime Visions“, dass sie durchaus Potential haben. Und ein endgültiges Urteil darf man erst fällen, wenn man eine Band live gesehen hat. Für mich aber ein wirklich gutes Album, und eine sehr interessante Band. Dafür 6 von 10 Bängs nach Italien!

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EPHYRA Line up
Nadia Casali – Vocals
Francesco Braga – Vocals
Matteo Santoro – Guitars & Choirs
Paolo Diliberto – Guitars & Choirs
Patrick Segatto – Bass
John Tagliabue – Drums

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Uli

Uli

Seit den 90er Jahren journalistisch unterwegs. Sehr schlechter Schlagzeuger mit deutlichen Rechtschreibschwächen. Mitbegründer der legendären Punkrockband "The Ketchup Boys", welche 1989 ihren einzigen Auftritt hatte. Spricht mehrere Sprachen, kann einhändig Fahrrad fahren und mag Musik.

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