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Vikings and Lionhearts Tour mit The Halo Effect, Machine Head und Amon Amarth – ein Konzert Bericht

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Wann: 14.10.2022         Wo: München, Olympiahalle

Was für ein Bandpacket, sowas zieht gegenwärtig ganz gut. Und so werden dafür auch die ganz großen Hallen für dieses Event gebucht.

Starten dürfen, die erst 2019 gegründeten The Halo Effect. Ich weiß jetzt auch nicht, ob ich da extra erwähnen muss, das es sich hierbei um aktuelle und ehemalige Mitglieder von In Flames handelt, ich mach es trotzdem! Standen zu Beginn ihres Auftritts noch relativ wenig Leute vor der Bühne, zog der Melodic-Death-Metal der „Newcomer“ schnell immer mehr interessierte Menschen an. Michael Stanne konnte man zu jedem Zeitpunkt ansehen welche Freude er bei dem Gig hatte, trotz der verkleinerten Bühne und der kurzen Spielzeit von etwa 35 Minuten. Mich würde es nicht wundern, wenn The Halo Effect eines Tages größer sind als die Hauptbands der beteiligten Musiker.

Nach kurzer Umbaupause dürfen dann Machine Head auf die Stage, und das Puplikum frisst der Band vom ersten bis zum letzten Ton aus der Hand. Diese startet ihr Set mit Become The Firestorm, fordert dazu gleich mal einen Circlepit und bekommt was sie will. Egal ob Ten Ton Hammer, Now We Die oder Davidian, es geht brachial zur Sache. Während der gesamten Tour gibt es einen Rotationsslot in dem die Set List, der entweder aus einem zusätzlichen Song des aktuellen Longplayers Of Kingdom And Crown, oder passenderweise vom Debut Burn My Eyes aufgefüllt wird. In München fällt die Wahl auf den Klassiker Old, was dementsprechend abgefeiert wird. Emotional wird es dann zu Darkness Within, bei dem Rob Flynn zu ruhigen Klänger seiner Klampfe erst ein paar Worte an die Croud richtet, indem er erzählt, wie wichtig Musik für unser Wohlbefinden ist, um nicht in die psychische Dunkelheit zu rutschen. Allzugerne wurden danach die Handys, nach Aufforderung des Sängers und Gitarristen, gezückt um den Song stimmungsvoll zu untermalen. Weniger funktioniert hat dagegen die Aufforderung die Shirts auszuziehen, um diese über den Kopf zu schwingen. Wäre aber bestimmt ein schönes Bild gewesen. Die letzten Töne dieser eindrucksvollen Machtdemonstration von Machine Head wird mit Konfettiregen beendet und hinterlässt den Fans ein fettes Grinsen im Gesicht.

Ein Geniestreich ist die Einspielung von Iron Maidens Run To The Hill, bei dem die gesamte Halle lautstark mitsingt, bevor der Vorhang fällt und die Wikinger von Amon Amarth das Schlachtfeld entern. Haben Machine Head auf einer vor einer eher statisch nüchternen Bühne gespielt, fahren die Schweden showtechnisch auf vollen Rohren. Flammensäulen aus allen Ecken und Enden, aufblasbare Heldenstatuen, Meeresschlangen, Statisten die mit Axt und Schild gegeneinander antreten, ein Monster das vermutlich Loki darstellen zu Deceiver Of The Gods und Johann Hegg der mit Mjölnir bewaffnet antritt gegen die Midgardschlange. Aber auch musikalisch werden keine Gefangen gemacht und beginnen ihre Setlist mit dem Klassiker Guardians Of Asgaard, es folgt Raven´s Flight und das oben schon erwähnte Deceiver Of The Gods. Bei Heidrun hatte ich den Eindruck das der Track noch nicht so gut funktioniert hat, wie er könnte, da ist noch Potenzial nach oben. Nicht so bei Shield War, Raise Your Horns und das überragende Twilight Of The Thunder God wo die Fans, bei goldenem Konfettiregen, zum Schluß noch mal so richtig ausrasten.

Mein Fazit: ein geiles Package, Gewinner des Abends waren Machine Head, die Songtechnisch etwas mehr Abwechslung und Spannungsbögen drauf haben.

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Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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