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Album Reviews, Reviews

Twilight Force – At The Heart Of Wintervale – Album Review

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Land: Schweden

Genre: Symphonic Power Metal

Endlich ist es da! Das heiß erwartete Finale von “Die Eiskönigin” kommt in die Kinos und es… Wie? Ich hab mich vertan?! Oh, ich bitte um Entschuldigung. Es geht hier gar nicht um den heiß ersehnten Disney-Film. Obwohl das Cover des neusten Albums der schwedischen Power Metaller von Twilight Force doch sehr winterlich daherkommt und die Musik selbst auch aus den beliebten Disney-Renaissance-Filmen stammen könnte.

Alle, die bei Twilight Force stahlharten Death Metal suchen, muss ich leider enttäuschen. Die musikalische Formel der Band ist etwas anders zusammengestellt als der reguläre Metal-Hörer gewohnt ist: Zuerst nehme man eine Prise Power Metal – voll mit opernhaften Männergesang, Chören, galoppierender Drums und Gitarrensoli bis zum Abwinken und schüttet dann drei Liter Disney-Musicals dazu. Ungefähr so klingt jeder Song auf ”At The Heart Of Wintervale” und eigentlich auch jedes andere Lied der Band. Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen den Songs. Der rasante Opener Twilight Force beispielsweise betont stark die Bandelemente und die Power Metal-Seite der Gruppe. Orchester und Chöre kommen nur im hymnischen Refrain so richtig hinzu. Das Lied nimmt sich auch viel Zeit für die Solosektion (so wie das im Power Metal eben üblich ist).

Wer mehr auf Orchester und episches Storytelling steht, wird bei den Überlänge-Tracks von “At The Heart Of Wintervale” fündig. Highlands Of The Elder Dragon bietet einen über zehnminütigen Ausflug über zurückgenommene Klavierparts, fette Chorgesänge und massige Soli. Meiner Meinung nach nicht so gelungen wie der Longplayer des vorherigen Albums, aber mit den gleichen Zutaten geschaffen, schafft es der Track abwechslungsreich und kurzweilig zu bleiben. Der zweite Song mit Überlänge dient als Finale des Albums und ist in meinen Augen mehr eine Geschichte als ein Lied. The Last Crystal Bearer beinhaltet mehrere sprechenden Charaktere, die alle in einer großen Tribunalssitzung zusammenkommen um einen abtrünnigen Magier zu verurteilen. Sowas gab es selbst bei Rhapsody (Of Fire) noch nicht! Trotz des vielen Spoken Word ist die musikalische Seite des Liedes doch mehr als kompetent genug um als Soundtrack dieser epischen Geschichten zu fungieren. Wer auf Twilight Force-Lore steht, wird sich sicher besonders auf diesen Track freuen.

Der epischste Song des Albums jedoch ist ganz klar Skyknights Of Aldaria. Hier wird das Orchester mitsamt Chor auf Overdrive gedreht, besonders beim Blastbeat-Refrain. Das Intro des Tracks hat schon fast was vom Titelsong der “Justice League: Unlimited”-Serie – ein absoluter Banger. Auch die Gitarren dürfen ganz schön shredden und Sänger Alessandro Conti bringt sein A-Game. Der Italiener ist meiner Meinung nach übrigens das Beste, das Twilight Force hätte passieren können. Conti hat schon das letzte Album der Schweden auf das nächste Level gehoben und tut das auch mit ”At The Heart Of Wintervale”.

Mein ganz klarer Liebling der Platte ist aber keiner der besonders epischen oder ”harten” (wenn man Twilight Force überhaupt mit diesem Wort beschreiben darf) Songs, sondern das poppige Dragonborn. Die süße Geigen- und Flötenmelodie versetzt den Hörer direkt in den friedlich-freundlichen Wald aus Schneewittchen und der Refrain nistet sich im Kopf ein wie eine Elster im Baum.

Fazit: Nach dieser doch sehr positiven Rezension werden sich viele vielleicht die Punktzahl anschauen und etwas verwirrt sein, aber lasst mich erklären: ”At The Heart Of Wintervale” ist gut, aber klingt nicht wie ein neues Album sondern wie die B-Seite des Vorgängers ”Dawn Of The Dragonstar”. Viele Lieder sind austauschbar mit einem Partner aus dem jeweils anderen Album. Die neue Platte folgt dem altbewährten Prinzip ”more of the same”. Twilight Force riskieren so gut wie nichts auf dem neuen Album. Trotzdem ist ”At The Heart Of Wintervale” ein spaßiges Disney Metal-Album, das von jedem Fan ohne Bedenken genossen werden kann.

Dafür gibt es von mir 7 von 10 magischen Bängs!

sieben von zehn

“At The Heart Of Wintervale” erscheint am 20. Januar 2023 via Nuclear Blast und ist als CD, LP und digitaler Download erhältlich.

Die Band:

Allyon (Alessandro Conti) – Vocals
Blackwald (Daniel Beckman) – Keyboard
Lynd (Philip Lindh) – Guitar
Aerendir (Jocke Leandro Johansson) – Guitar
Born (Dunder Björn Lundqvist) – Bass
De’Azsh (Daniel Sjögren) – Drums

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Elias

Schreiberling aus Leidenschaft, Metal-Enthusiast seit der Schulzeit. Verirrt sich gern in den Tiefen des Prog und bestaunt moderne Ansätze zu Rock und Metal.

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