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Stray From The Path – Internal Atomics – Keine Kompromisse – Album Review

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Seit sage und schreibe 19 Jahren existiert die Hardcore/Nu Metalcore Band Stray From The Path bereits und eines ihrer Alben hat es auch in meine Sammlung geschafft. Beachtet hab ich die Jungs bisher aber so gut wie gar nicht. Das dies ein großer Fehler war, hat mir ihr neuster Output „Internal Atomics“ bewiesen. Und wie.

Bereits der mit elektronisch verzerrter Stimme eröffnende Ring Leader lässt bei mir alle Hemmungen fallen. Mit dem Einsetzen der richtigen Vocals erlebe ich dann eine kleine Zeitreise. Shit, das klingt wie Rage Against The Machine in einem Metalcore-Gewand. Hämmernde Drums, fette Riffs und dazu der angeraute Rap/Gesangs-Hybrid. Die richtigen Screams lassen zwar noch auf sich warten, aber mein Interesse ist geweckt.

Ab Fortune Teller haben sie mich wirklich komplett in der Hand. Screams on point, dazu ein grooviger Sound. Hört man Stray From The Path nach FEVER333, könnte man meinen, das erstere von der neuen Kombo von Jason Aalon Butler abgeguckt haben. Eigentlich ist es aber anders herum. Stray From The Path spielen diese besondere Art des Metalcore, Nu Metalcore genannt, schon einige Alben und Jahre länger als FEVER333. Der Qualität der Musik beider Bands tut dies aber natürlich keinen Abbruch.

Nun könnte man natürlich annehmen mit Ring Leader und Fortune Teller hat man schon alle Facetten der Band gehört und so ganz falsch ist diese Annahme auch gar nicht. Alle zehn Tracks haben einen ähnlichen Drive. Versprühen ähnlich viel Wut, dennoch wird es nicht langweilig. Ich bin zwar generell ein großer Fan von Abwechslung, doch mehr verschiedenen Elemente hätten wohl den Sound der Gruppe verfälscht und hin und wieder darf es auch mal bedingungslos auf die Fresse sein.

Fazit:
Nu Metalcore at its best? Definitv. Jeder soundtechnisch offene Metalcore-Jünger sollte ein Ohr riskieren. Ist einem die Band schon bekannt, sollte es sowieso ein Blindkauf sein. Falsch macht man mit der Mucke von Stray From The Path sicherlich nichts.

Ich vergebe 8,5 von 10 Bängs.

„Internal Atomics“ erscheint am 1. November via UNFD und wird als CD, Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich sein.

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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