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STAY FOCUSED – Values – Album Review

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Genre: Emo

Land: Deutschland

Mittlerweile liegt der Release vom STAY FOCUSED Debut Album „Contrasts“ schon sechs Jahre zurück, längste Zeit also für einen Nachfolger. Mit „Values“ hat uns dieser auch schon sehr früh im neuen Jahr erwartet. Für mich war auch eigentlich klar, das wir hier wohl gleich im Jänner ein sehr starkes Album bekommen würden. Nach einigen Durchläufen stellt sich aber tatsächlich leichte Enttäuschung ein. Die bisherigen Singles ließen mich ein nach Silverstein klingendes Album erwarten, dies war aber nicht der Fall. Ich brauchte einige Durchgänge, umgerechnet wohl knapp zwei Wochen, um diese vermeintliche Enttäuschung zu verkraften. Erst an dem Tag an dem ich meine Gedanken zu „Values“ niederschreibe ist der Knoten (zumindest teilweise) aufgegangen und ich habe die Erwartungen geändert, das haben sich STAY FOCUSED auch verdient.

Der Opener Old Wounds legt gleich mal die Richtung vor: Emo. Getragen von treibenden Drums und untermalt von verträumten Gitarrensounds zelebrieren uns STAY FOCUSED hier eine kleine Emo-Hymne. Gerade auch textlich fügt sich Old Wounds sehr gut in das Genre ein und bietet mit dem Piano im letzten Drittel auch noch eine schöne Prise Abwechslung.

Colourless war einer dieser Songs, der mich auf was anderes hoffen lies. Colourless hat eine verdammt angenehme Geschwindigkeit und bietet immer wieder kleine Aha-Momente oder im Fall der Screams auch große. Irgendwo zwischen Punk und Core verschafft sich das Trio gut Luft. Mit LORAIN haben sie sich obendrauf noch eine tolle Gastsängerin an Bord geholt. Gerade in den Duett-Momenten gefällt es noch mal mehr. Für das nächste Album bitte wieder ein Feature mit ihr.

Stilistisch klingt Barren Grounds eigentlich fast gleich wie der Opener, einzig die Vocals, an die mittlerweile nicht mehr existente österreichische Band Stupe-iT erinnern geben dem Song merklich Seele. Da sich insgesamt viele Songs mal mehr mal weniger stark ähneln könnte man dem Trio vorwerfen das es an Abwechslung fehlt, doch man bekommt was man in den ersten zwei Songs gehört hat. Emo mit Punk und leichten Coreakzenten. Wer sich hier angesprochen fühlt kann bedenkenlos reinhören (im besten Fall die CD kaufen!), wer mehr als einen etwas über 30 Minuten langen Emoritt will kann wohl getrost genau zwei Songs vom Album picken.

Genau zwei Songs gehen nämlich tief rein und überzeugen auch außerhalb der Emo-Bubble. Zum einen haben wir hier das unfassbar ergreifende Cope. Thematisch wird hier der Tod des Großvaters von Sänger Fabio verarbeitet, der auch Erinnerungen an den frühen Tod seiner Mutter wieder aufleben ließ. Unter diesem Blickpunkt gehen die Lyrics einfach nur noch tiefer. Cope ist der traurige Beweis welche große Kunst in unseren dunkelsten Momenten entstehen kann. Ein bewegender Song, hört rein. Er wird euch berühren.

Den zweiten Track den ich noch gern hervor heben möchte ist Blame Me Now. Es gibt nicht wenige hohe Momente in den Vocals, Blame Me Now ist aber so einer und er zeigt das wir hiervon bitte mehr brauchen. Auch instrumental wird deutlich mehr Abwechslung geboten als bisher gehört. Ein toller Song mit einigen wirklich starken Momenten.

Fazit:

„Values“ ist weit davon weg schlecht zu sein, gerade schafft es das Trio aber nicht mich wirklich zu erreichen. Manche Passagen bleiben hängen, viele halten sich aber nicht wirklich. Wer aber auf Emo steht sollte schon zugreifen. Unterm Strich ist es ein solides Emo Album. Songs wie Cope und Blame Me Now zeigen aber auch ganz gut das sie abseits ihrer gewohnten Soundwege durchaus was auf dem Kasten haben.

„Values“ hat durchaus das Potential ein richtiger Grower zu werden. Wer weiß, vielleicht habe ich Ende des Jahres eine ganz andere Meinung zum Album.

Aktuell kommt es für mich auf 7 von 10 Bängs.

sieben von zehn

„Values“ erschien am 12. Jänner und ist als CD erhältlich, natürlich könnt ihr es auch überall streamen wo es Musik gibt.


Tracklist:

1. Old Wounds

2. Colourless feat. LORAIN

3. Barren Grounds

4. Potential

5. Ending Things

6. Cope

7. Nothing Anymore

8. Blame Me Now

9. New Picture Frame

10. Values


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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