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Royalist – gohome – Single Review

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Deutschland kann aktuell eine regelrechte Welle an spannenden und vielversprechenden Bands aufweisen, wodurch es eigentlich immer seltener nötig ist, musiktechnisch in andere Länder zu schielen.

Eine dieser Bands ist ganz klar Royalist. Am vergangenen Freitag erschien die bereits vierte Single der Kombo, die sich selbst als eine Art Kult versteht. Bei dem Wort Kult muss ich unweigerlich an Sleep Token denken. Ein Vergleich, der optisch zwar nicht funktioniert, auf musikalischer Ebene aber sehr wohl. So sind beide Bands nur schwer in eine Schublade zu stecken und beide setzen ihre Songs visuell vielversprechend in Szene.

Aber wie klingt gohome denn nun eigentlich? Da reichen mir eigentlich zwei Worte: Ziemlich geil! Damit kann man nun natürlich sehr wenig anfangen. Royalist schaffen es auch bei der vierten Single, immer noch zu überraschen. Wir haben eine elektronisch getragene Strophe, die nur von den Vocals gefüllt wird. Im Refrain steigen dann auch die Instrumente mit ein und lassen schon erste Bring Me The Horizon Vibes aufkommen.

In Folge werden Drums und Gitarre auch in der Strophe gezückt, wobei der Fokus nach wie vor ganz klar auf dem elektronischen Beat liegt. Nach Einsetzen des Refrains kommt ein Break im Sound, der von einem Riff geführt wird, der so auch in wonderful life von Bring Me The Horizon Platz finden könnte und ein paar richtig feine Screams, von denen gern mehr kommen können.

Insgesamt weiß gohome durch seine interessante Atmosphäre und der guten Dosis Abwechslung zu überzeugen und bestätigt mir wieder einmal, wie stark heimische Acts einfach klingen.


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verlobt, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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