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PASCOW – Sieben – Albumreview

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Am Freitag den 27. Januar 2023 ist es endlich so weit. Nach einer Wartezeit von 4 Jahren erscheint endlich das neue Album von Pascow. Es ist das siebte Album der Band und trägt den gleichnamigen Namen „Sieben“.

Bereits im Vorfeld veröffentlichte die Band drei Lieder des neuen Albums.

Im September 2022 bekam man mit „Himmelhunde“ den ersten Einblick in das neue Album. Mit dem Song, der zugleich auch der Opener des neuen Albums ist, legt die Band gleich einen Hit hin. Gestartet wird mit einem Basssolo, nach und nach kommen Gitarre und Schlagzeug dazu. Der Gesang setzt zuletzt ein. Begrüßt wird man hier mit den Worten „Ich werd mit dem gehen, den ich liebe“. Die Band selbst sagt über den Song: „Auch wenn es nicht danach aussieht…hier kommt ein Liebeslied“

Mit „Königreiche im Winter“ erschien im November 2022 die zweite Single. Inspiriert wurde die Band vom eigenen Aufwachsen auf dem Land. „Die Idylle des Dorfes ist oftmals nur eine trügerische“. Unterstützt wird die Band bei diesem Song von der Sängerin und Gitarristin der Berliner Deutschpunkband Acht Eimer Hühnerherzen Apokalypse Vega. Abwechselnd singen Frontmann Alex und Vega von kaputten Elternhäusern und schmieden Pläne zum Abhauen.

Im Song „Monde“ widmen sich Pascow einem sehr wichtigen Thema. Es geht darum, dass die Stadtteile immer mehr saniert, umgebaut oder bebaut werden. Oft hat dies zur Folge, dass sich die dort lebende Bevölkerung wandelt und der „normale“ Bürger sich sein Leben dort nicht mehr leisten kann. Unterstrichen wird das Ganze mit Textpassagen wie „Wo gestern Nacht ein Junkie stand, ist jetzt ne Juicy Bar“.

Und auch „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ lässt einen nicht kalt. Der Song lädt zwar zum Bewegen und Tanzen ein, still sitzen bleiben fällt schwer. Jedoch hat es dieses Lied auch textlich in sich. „Und der Teufel schickt uns einen Kuss. Wir haben von alledem gewusst“ unterstreicht den Inhalt des Liedes, welches sich mit der Bequemlichkeit des Wegsehens beschäftigt, sehr gut.

Einen weiteren Einblick gab es im Januar diesen Jahres mit dem Lied „Mailand“. Die Band selber sagt über den Song: „Musikalisch überraschend und textlich eine Hommage an…ach hört selbst.“

Der Song „Zugausweichen“ ist der einzige instrumentale Song auf dem Album.

Mit dem Lied „Von unten nichts Neues“ folgt ein weiteres Liebeslied, welches aber keinesfalls kitschig ist.

Pascow selbst beschreiben den Entstehungsprozess und die Motivation für diesen, wie auch für frühere Longplayer, wie folgt:

„Uns ist es bei jeder Produktion wichtig, dass wir uns nicht zu stark auf
die vorherigen Platten im Sinne einer Wiederholung beziehen. Klar, wir haben unseren Stil
und erfinden das PASCOW Rad nicht jedes Mal neu, versuchen aber dennoch, uns bei der
Arbeit an neuen Stücken jeweils von den früheren Alben zu lösen.“

Mission geglückt würde ich sagen. „Sieben“ umfasst 14 Songs, die ohne Experimente auskommen und geradlinig, verdichtet und klar klingen. Musikalisch als auch insbesondere textlich werden frühere Deutungsspielräume gar nicht erst eröffnet: Punkrock, Metalriffs, Violinen – dazu Texte über Daniel Johnston, Wall E und Eve, das Bethanien oder die Königin im Ritzen. Liest sich wie eine Mixtur des Grauens? Wäre denkbar gewesen, hätte PASCOW mit SIEBEN nicht ein geschlossenes Ganzes kreiert. Und bemerkenswerte Gastsängerinnen begleiten einzelne Stücke: Apokalypse Vega von Acht Eimer Hühnerherzen, Nadine Nevermore von NTÄ oder die Trierer Sängerin Hanna Landwehr.


Abschließend ein paar Worte zu den Aufmachungen und den Gründen dafür:
Das Vinyl kommt in nur einer schwarzen Version und wird exklusiv als Indiepool-Release
vertrieben. Die LP wird also weder bei Amazon noch bei Saturn und MediaMarkt erhältlich
sein. Dass die Herstellungssituation für alle Indie Labels schwierig geworden ist und
Herstellungszeiten von bis zu acht Monaten (ohne Gewähr) zur neuen Normalität gehören,
ist kein Insiderwissen mehr. Deshalb wollen Label und Band den Herstellungsprozess so
überschaubar wie möglich halten und die Ressource schonend nutzen.
Dafür kommt diese eine Version in einer besonders hochwertigen Aufmachung …
• mit Klappcover aus schwerem Karton (350 g/qm)
• in Inside Out Optik
• plus 16-seitigem Booklet in LP-Größe aus schwerem Offsetpapier und Downloadcode
• nur in der Erstauflage mit einem zusätzlichen Schuber
Die CD erscheint mit sechsseitigem Digipack mit einem plastikfreien Tray aus Korn, das
somit komplett recycelbar ist. Sie ist in Gänze plastikfrei, und auch sie hat ein 16-seitiges
Booklet. Die Erstauflage kommt ebenfalls exklusiv mit einem zusätzlichen Schuber.

Fazit: Ein Album welches provokant und laut ist. Einfach Punkrock. Keine Balladen, lediglich ein instrumentaler Song. Textlich sehr ausdrucksstark. Negatives an „Sieben“ zu finden, fällt schwer, deshalb bekommt das Album von mir 10 von 10 Bängs.

zehn von zehn

Das Album erscheint am 27.01.2023 über Kidnap Music und Rookie Records. Es ist erhältlich als LP, CD oder auch digital.

Tracklist:

Himmelhunde

Königreiche im Winter

Monde

Gottes Werk und Teufels Beitrag

Grüßt Eve

Die Unsichtbaren

Mailand

Ich bin klar

Daniel & Hermes

Tom Blankenship

Zugausweichen

Von unten nichts Neues

Vierzehn Colakracher

Boris Blocksberg

Wer die Jungs live sehen möchte hat an folgenden Terminen die Chance dazu:

02.02.23 Jena – Kassablanca

03.02.23 Erlangen – E-Werk-Saal

04.02.23 Saarbrücken – Garage, Releaseparty

15.02.23 Reutlingen – Kulturzentrum franz.K

16.02.23 Leipzig – Conne Island

17.02.23 Hannover – Faust

18.02.23 Hamburg – Markthalle

19.02.23 Hamburg – Markthalle

25.02.23 Saarbrücken – Garage

30.03.23 Bremen – Kulturzentrum Schlachthof

31.03.23 Düsseldorf – ZAKK

01.04.23 Grafing bei München – Technikum

02.04.23 Zürich, Schweiz – Dynamo

04.04.23 Karlsruhe – Substage

05.04.23 Köln – Gloria Theater

06.04.23 Dresden – Club Tante JU

08.04.23 Berlin – SO36

09.04.23 Berlin – SO36

Line Up:

Alex – Gitarre, Gesang
Swen – Gitarre
Flo – Bass
Ollo – Schlagzeug

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Jasmin

Als Musikliebhaberin und leidenschaftliche Konzertgängerin macht Jasmin für uns die Konzerte in Hannover und Umgebung unsicher. Neben Punkrock und Hardcore hört Jasmin Rock und Alternative.

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