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Moment Of Truth – No Blind Eyes – Ein Album Review

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Hardcore ist mal wieder angesagt. Diesmal von Moment Of Truth. No Blind Eyes heißt der Brocken und ist seit 01. Mai käuflich zu erwerben. Moment Of Truth kommen aus Rochester/New York und bolzen sich schon seit 1991 durch die Szene.

Nach Split und Reunion knallen sie mit No Blind Eyes einen ordentlichen NYHC Stampfer raus. Genau das, was Papa braucht, um noch mal wieder richtig steil zu gehen. Hier wird alles verbraten, was hart ist und jede Menge Fun macht. Angefangen von einem schönen stampfenden Beat, fetten Riffs, die sehr einprägsam sind oder man lässt mal den Headbanger raus, einfach nur zum ausflippen.

Ein Album, genau nach meinem Geschmack. Kein großes Rumgeeier, gleich schön mitten in die Futterluke. Schon gleich der erste Song Inside Job weist den Weg und der wird auch nicht verlassen. Straighter Hardcore, der eventuell mal von einem sägenden Thrash Metal Solo ergänzt wird. Das könnte an Erik Burke liegen, der sich seine Sporen unter anderem bei Nuclear Assault und Sulaco verdiente. Mit Knuckle Up kommt dann schon ein kleines Highlight auf dem Album. Man könnte fast von einer kleinen Hardcorehymne reden. Die beiden Shouter (Jason von Moment Of Truth und Sal LoCoco von Sworn Enemy) agieren perfekt zusammen und die Instrumentalabteilung groovt so dermaßen derb, dass man am liebsten gleich in den Circle Pit will. Ich glaube, wenn ich das Teil mal live erleben sollte, stellt sich sofort die Erpelkutte (=Gänsehaut, Anm.d.Red.) auf.

Die restlichen Songs machen die Pflicht zur Kür und knallen ordentlich aus den Boxen. Mehr Hardcore geht nicht.

9 von 10 Bängs

neun von zehn

Moment Of Truth are:

Jason Zeller – Vocals

Jim Callahan – Drums

Patrick Loiacono – Bass

Nathan Maciejewski – Lead Guitar

David Palermo – Guitar

Erik Burke – Guitar

https://de-de.facebook.com/momentoftruthhardcore/

https://www.facebook.com/wtfrecordsdistro/

 

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Christian

Christian

geb. 1977, Metalfan seit 1989, verheiratet, ein Sohn, Heavy, Death, Thrash und Hardcore. Der Fachmann, wenn es um Bands geht, die aus Ländern kommen, deren Namen die meisten nicht mal kennen.

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