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Mercy Music – Nothing In The Dark – Fetzig ins Ohr – Album Review

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Genre: Punk/Pop-Punk

Land: USA

Es dauerte bis zum dritten Album bis ich zur Musik von Mercy Music kam. Wirklich traurig, wenn ich mir vorstelle welch geile Mucke mir entgangen sein muss. Zumindest liegt der Verdacht nach dem Hören von „Nothing In The Dark“ nahe. Pop-Punk mit ordentlich Speed und nur einmal über der drei Minutengrenze.

Trotz der zum Teil wirklich verdammt kurzen Songs macht das Album aber keinen kurzweiligen Eindruck und lässt mir die meist nicht einmal 2,5 Minuten langen Tracks doch länger vorkommen. Der Grund dafür ist ohne Frage das Tempo, das die meiste Zeit über hoch gehalten und nur für kurze Momente etwas gedrosselt wird.

Das Album startet auch gleich mit einer Nummer die etwas langsamer und experimenteller ist. Versteh mich nicht falsch, Living With A Ghost ist alles andere als langsam aber vergleichsweise doch nicht so schnell wie man andere Songs. Für mich eher eine Rock Nummer mit einem netten Solo und gesanglichen Anleihen von Tim McIlrath (Rise Against).

Am stärksten überzeugen das Trio aber ganz klar bei den kürzeren Songs wie To Live. Mit einer knappen Laufzeit von 2:12 schafft die Nummer es aber trotzdem sich in den Gehörgängen fest zusetzen und mit seinen interessanten Vocals und dem starken Drumming überzeugen kann. Oder auch das fetzig dahin gerotzte abschließende Even If I´ve Lost.

Mein persönliches Highlight ist aber der Titeltrack Nothing In The Dark, das mit seinem folkigen akustik Konstrukt einen ganz eigenen Charme versprüht und durch seine Instrumentaledarbietung für mich das Aushängeschild des Albums ist. Nur Vocals und eine Akustik Gitarre, mehr braucht man oft nicht um mich zu überzeugen. Mein Wunsch: Bitte mehr davon!

Fazit:

Mercy Music haben mich vom Fleck weg begeistert. „Nothing In The Dark“ ist mehr als nur solide und wird sicher noch einige Runden bei mir drehen.

Das Trio hat definitiv einen neuen Fan gefunden. Ich vergebe 8,5 von 10 Bängs.

„Nothing In The Dark“ erscheint am 18. September via Wiretap Records (US) und SBÄM Records (EU) und wird als Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich sein.


Line-Up:

Rye Martin – Drums

Jarred Cooper – Bass

Brendan Scholz – Vocals


Tracklist:

1. Living With A Ghost

2. Tuesday

3. Tell Me I´m Wrong

4. Fuck Me Anyways

5. Time Well Spent

6. Nothing In The Dark

7. Alright

8. Overjoyed

9. To Live

10. Even If I´ve Lost

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Patrick

Patrick

geb. 1993. Musik-Fan seit 2010. Verlobt Ein Sohn. Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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