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Album Reviews, Reviews

Me On Monday – Far From Over – Album Review

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Genre: Pop-Punk, Alternative Rock, Emo

Land: Deutschland

Was erwartet man wenn eine Band die Bezeichnung blink-182 Leipzigs (Zitat: Deutschlandfunk Kultur) bekommt? Ich weiß was man nicht erwartet: „Far From Over“. Ja, Me On Monday zocken in erster Linie Pop-Punk, korrekt, das waren aber auch schon die größten Parallelen zu den Pop-Punk Helden der 00er Jahre. Viel mehr findet man Elemente die an Bands wie My Chemical Romance, Set It Off oder Framing Hanley erinnern.

Oh oh, ich habe My Chemical Romance erwähnt. Wenn das die Elder Emos lesen, lesen sie hoffentlich weiter. Klar der Sound geht nicht in Richtung eines „The Black Parade“ oder „Danger Days: The True Live Of The Fabolous Killjoys“, denn es sind die Vocals die manches Mal fast so klingen als ob Gerad Way hier mal ins Mikro geschrien hätte. Bestes Beispiel dazu ist hier wohl Follow, welches nach dem sehr positiven Openning Riff doch eine gewisse Melancholie aufblühen lässt. Vor meinem inneren Auge sehe ich hier einen Schulball. Auf der Bühne stehen vier Typen, einer wirkt schüchterner als der Andere (ähnlich wie im Teenagers Video) und dann platzt der Knopf im Refrain. Anschließend lässt die Bridge noch mein Herz schmelzen. Die Vocals so berührend wie ich sie zuletzt im Running Up That Hill Cover von Lo Spirit hörte. Instrumental entwickelt sich der Song ebenfalls von einem unscheinbaren Track zu einem unfassbar intensive Werk. Fette Riffs und ein extrem krasses Drumming geben dem Track was er verdient: Druck bis zum Abwinken!

Aber hey, Follow ist ja gar nicht der Opener. Wenn ihr gedacht habt das wird hier eine schnell Zusammenfassung eines weiteren Pop-Punk Albums muss ich euch enttäuschen. Ich hab noch viel zu sagen. Also zurück zum Opener. Hope On ist eigentlich nichts von dem was Pop-Punk so wirklich ausmacht. Wir bekommen einen Song, den wir eher im Metalcore positionieren müssen. Groovige Basslines, ordentlich Härte mittels Gitarre und Drums. Auch die Vocals fügen sich wunderbar ein und lassen mich das erste Mal an Framing Hanley denken. Recht überraschend (wenn man nicht weiß wer hier Feature-Gast ist) kommt dann ein Breakdown um die Ecke bevor Rudi Schwarzer, seines Zeichens der Shouter bei annisokay (und auch bekannt vom Dating Format Take Me Out), uns seine brachiale Stimme um die Ohren schmettert. Ist das überraschend? Aber sowas von. Passt das? Aber absolut. Feine Screams gehen für meinen Geschmack eigentlich (fast) immer.

Mit dem folgenden Sleeping Alone steht schon der (erste) Überhit des Albums an. Ein fettes Openningriff, das einen melancholischen schon fast schweren Ton trägt. Auch verständlich, geht es im Song gewiss um Suizid. In den Strophen wird die Ausweglosigkeit thematisiert, während der Refrain Hoffnung zu geben scheint. Musikalisch erinnern Me On Monday hier stark an Siamese. Ganz ohne Screams, aber mit extrem viel Druck treibt Sleeping Alone sich ohne Vorwarnung in mein Fanherz. Ganz besonders angetan hat es mir hier die zweite Strophe. Einfach Gänsehaut. Ein Track ohne Verschnaufpause und ohne Pardon. Sowohl musikalisch als auch lyrisch.

Erstmals wirklich unbeschwert und voll im Pop-Punk-Saft steht Nothing da. Gespickt mit Retro-Gamingsounds ist Nothing auch der erste Track den man als Liebessong bezeichnen kann. Mit einem feinen Touch von All Time Low geht die Nummer gut in Ohr und Bein. Das Feature mit Stefan Weigel von Flash Forward fügt sich auch super stimmig ein.

Der erste 2000er Pop-Punk Moment ist dann in The Greatest Things. In bester Sum-41 und dieses Mal auch alter blink-182 Manier eine schnelle Nummer, die so sicherlich in so manchem Teenie-Film Platz gefunden hätte. Sehr zentrales Drumming, feines Riffs und tolle Vocals. Mehr kann man hier eigentlich nicht sagen.

Auf einem richtigen Pop-Punk Album darf natürlich auch eine Ballade auf keinem Fall fehlen. Under The Ice deckt hier das Segment auch gleich ab. Eine schöne Akustiknummer, die anfangs sehr unscheinbar wirkt. Erst mit mehrmaligem hören schafft der Song seinen Charme vollends aus zu spielen. Dennoch, würde ich jemandem Me On Monday zeigen würde ich Under The Ice nicht als Vorzeigetrack nehmen. Dafür ist es über weite Teile zu weit vom eigentlichen Sound weg. Oft habe ich das Problem das ich Balladen gerne mal skippe. Under The Ice höre ich aber immer wieder gerne, vor allem weil es nach ausnahmslos schnellen Brettern etwas entschleunigt.

Partiell ebenfalls etwas ruhiger kommt auch das folgende I´m Losing My Home daher. Stilistisch ganz nah an Follow zeigt auch I´m Losing My Home gerade im Refrain seine ganze Stärke. Wie schon so einige Male wird auch hier, gerade im letzten Drittel, den Drums unfassbar viel Raum gegeben, was für ordentlich Druck und Power sorgt.

Mit Hurry Up folgt nicht nur der nächste Song, sondern auch das letzte Feature. Hier haben sich die Jungs von Me On Monday wohl so ziemlich die größten Shootingstars des deutschen Pop-Punk ins Boot geholt. So steuert Romana Aufinger von Attic Stories hier ihre Vocals bei. Attic Stories haben speziell in diesem Jahr ordentlich Gas gegeben und sind meiner Meinung nach gefühlt überall am Start. Von der Mischung der Vocals lebt der Song auch meiner Meinung nach. Eine tolle Pop-Punk Nummer mit feinem Singalong Refrain und einem starken Duett im letzten Drittel. Top.

Bei The Best Time Of Your Life kommen seltene, aber starke Green Day Vibes. Angefangen beim Riffing, über die Melodien, bis hin zu den Vocals. Me On Monday sind die Wundertüte des Pop-Punks und haben verdammt viele Einflüsse, die man immer alle super heraushört. Wie eine einfache Kopie klingt die Band dabei nie.

Langsam aber sicher nähern wir uns leider dem Ende des Albums. Das finale Trio wird vom Banger Circles eingeleitet. Hier zeigen Me On Monday, wie schon all zu oft auf ihrem Debut Album, wie hart und energiegeladen Pop-Punk sein kann. Obwohl man den Song auch sicherlich schon in die Core-Ecke packen könnte (nicht zuletzt wegen den Screams im Hintergrund).

Atmosphärisch geht es mit When It´s Time To Go weiter. Spaceig und verträumt wird uns im Intro das Gitarrenspiel serviert, während sich der Song in der zweiten Strophen zu einer stadionfüllenden Ballade entwickelt. Aber Me On Monday wären nicht Me On Monday wenn sie nicht überraschen würden und so wird der Sound immer dichter und intensiver, maßgeblich gelenkt von den wieder einmal gnadenlos schönen Vocals.

Der Titeltrack Far From Over wirft uns dann aus dem Album raus. Me On Monday werfen hier noch einmal alles rein was sie bisher geboten haben, garniert mit Claphands und schönen The Summer Set Vibes. Die Tempowechsel sind klug und stimmig gewählt und ich ärgere mich das wir schon am Ende des Albums angelangt sind.

Fazit:

Nachdem Under The Ice der erste Song war den ich von der Band hörte war ich noch nicht ganz überzeugt von dem was hier kommt. Nun, nach keine Ahnung wie vielen Durchgängen, muss ich ganz klar sagen: „Far From Over“ ist ein absurd geniales Album geworden.

Gefüllt mit feinen Singalongs, harten Instrumentals und extrem wandelbaren Vocals haben Me On Monday hier eines der ohne Fragen besten Alben des Jahres veröffentlich. Hier stimmt einfach alles.

Ich vergebe 10 von 10 Bängs.

zehn von zehn

„Far From Over“ erblickt am morgigen 26. August das Licht der Musikwelt.


Me On Monday sind:

Marius – Vocals

Steffen – Vocals/Guitar

Max – Guitar

Lukas – Bass

Titus – Drums


Tracklist:

1. Hope On (feat. Rudi Schwarzer (annisokay))

2. Sleeping Alone

3. Nothing (feat. Stefan Weigel (Flash Forward))

4. The Greatest Things

5. Follow

6. Under The Ice

7. I´m Losing My Home

8. Hurry Up (feat. Romana Aufinger (Attic Stories))

9. The Best Time Of Your Life

10. Circles

11. When It´s Time To Go

12. Far From Over


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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