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Maskenball Jubiläumstour Hämatom – Wahnsinns – Auftakt in Geiselwind am 29.02.2020

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Die Nacholtermine zur Tour laut einer Pressemitteilungvon Semmel Concerts vom 11.03.20: Die März-Termine der Hämatom Maskenball-Tour 2020 müssen verschoben werden

Aufgrund der aktuellen Situation in den einzelnen
Bundesländern, deren Behörden Veranstaltungen über 1000 Besuchern  aussetzen, müssen die für den Zeitraum 13.03. bis 28.03.2020 geplanten
Tournee-Termine „Hämatom-Maskenball Tour 2020“ (in Kooperation mit  Headline Concerts) auf einen späteren Zeitraum verschoben werden. Die Termine im April bleiben bestehen.
Tickets behalten für die Ersatztermine ihre Gültigkeit. Wir bitten um Verständnis.
Termine:
13.03.2020 Leipzig Haus Auensee
→16.05.2020 Leipzig Haus Auensee

14.03.2020 Berlin Huxley’s Neue Welt
→19.05.2020 Berlin Huxley’s Neue Welt

19.03.2020 Frankfurt Batschkapp
→13.05.2020 Frankfurt Batschkapp

20.03.2020 Köln Carlswerk
→ 21.05.2020 Köln Carlswerk

21.03.2020 München Tonhalle
→ 22.05.2020 München Tonhalle

27.03.2020 Pratteln Z 7
→23.05.2020 Pratteln Z 7

28.03.2020 Stuttgart-Wangen LKA
→14.05.2020 Stuttgart-Wangen LKA

02.04.2020 Memmingen Kaminwerk
→ bleibt bestehen

03.04.2020 Memmingen Kaminwerk
→ bleibt bestehen

 

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15 Jahre Hämaton – und (zum Glück) kein Ende in Sicht. Dieses Jubiläum feiern die Franken in diesem Jahr auf  einer  gemeinsamen Tour mit Serum 114 und Megaherz.

Der Auftakt fand am 29.02.2020 im Eventzentrum Strohofer Geiselwind -dem wohl bekanntesten Autohof von Europa an der A3, ziemlich genau zwischen Würzburg und Nürnberg- statt.

Einlass war um 18.00 Uhr, die Eingangskontrolle erfolgte angenehm zügig, so dass ich noch ausreichend Zeit für die Merchstände und einen gepflegten Gerstensaft fand. Schließlich ist „Biertrinken wichtig“ – so zu lesen auf den brandneuen Bandshirts von Megaherz!

Um 19.00 Uhr begannen Serum 114. Die deutschsprachige Punkrockband aus Frankfurt war im letzten Jahr beim Maskenball in Gelsenkirchen kurzfristig für die Apokalyptischen Reiter eingesprungen und haben das Amphitheater damals ordentlich gerockt.  Besonders Sänger Esche ist nicht nur mir durch seine Power und die Ausflüge ins Publikum in bester Erinnerung geblieben. So war es nicht verwunderlich, das sich die Reihen vor der Bühne zügig füllten und ausweislich der Bandshirts im Publikum einige extra für die Band vom Main angereist waren. Die vier Jungs legten wie gewohnt gleich richtig los, sahen aber zu Beginn auf der großen Bühne fast etwas verloren aus.  Das änderte sich jedoch sehr schnell und bald wurde zu Stücken wie Wir müssen weiter gehen, Junge Dein Leben und Illegale Fans jeder Zentimeter Bühne ausgenutzt, allen voran natürlich durch Esche, der sich in bester Kondition zeigte. Er nahm sein Bad in der Menge, trank und sang während er sich mal bäuchlings, mal rücklings durch die Menge tragen ließ. Zu Killing In The Name (Original von Rage Against The Machine) kletterte er schließlich auf die Empore an der Bar und ließ sich von dort rückwärts ins Publikum fallen. Kinder – bitte nicht nachmachen – nur Esche darf das. Er ließ sich wohlbehalten zurück zur Bühne tragen. Nach 45 Minuten war -leider ohne lautstark geforderte Zugabe- Schluss. Aber besser hätte der Konzertabend gar nicht losgehen können!

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist: Die Frankfurter haben die Arbeiten an ihrem kommenden Album „Im Zeichen der Zeit“ (VÖ 18.09.20) abgeschlossen und  kommen im Spätsommer nach dem SpreewaldRock Festival und dem Pfeffelbach Open Air  auf 6 Releasekonzerte: 17.09.20 Garage Saarbrücken, 18.09.20 Der Hirsch in Nürnberg, 19.09.20 Batschkapp Frankfurt, 24.09.20 Turock Essen, 25.09.20 Hellraiser Leipzig, 26.09.20 Docks Hamburg; Der Vorverkauf läuft.

Hier gibt es den ersten Vorgeschmack auf das Album:

Serum 114 sind:  Christian Eschweiler, Nils Lang, Markus Stein, Thorsten Glatte

https://www.facebook.com/serum114official/


Für 20:05 Uhr standen Megaherz in der Running Order. Um die Münchner war es in letzter Zeit etwas ruhiger geworden. Ihr noch aktuelles Album Komet erschien am 23.02.2018,  daher habe ich mich auf ihren Auftritt besonders gefreut! Und mit mir einige Besucher mehr! Die Reihen vor der Bühne waren dicht gefüllt und Megaherz wurden begeistert empfangen. Auf die Tour hatten sie sich übrigens sehr gut vorbereitet, wie in den Tourvorbereitungsvideos 1-5 bei youtube zu sehen ist.

Auf der Setlist standen einige ihrer besten Titel, so u.a. Horrorclown, Jagdzeit, Zombieland, Von Oben, Himmelsstürmer und einer meiner Lieblingssongs: Miststück. Die Fans zeigten sich besonders feierfreudig und die gute Stimmung übertrug sich bis in die letzten Reihen. Frontmann Lex musste das Publikum nicht lange zum Mitklatschen auffordern. Band und Fans hatten sichtlich Spaß – ein Hammer-Auftritt! Aber auch Megaherz mussten die lautstark geforderte Zugabe schuldig bleiben, der enge Zeitplan ließ es nicht zu.

Megaherz sind: Alexander `Lex´ Wohnhaas, Christian `X-ti´ Bystron, Christoph Klinke, Werner `Wenz´ Weninger, Rolf Hering

https://www.facebook.com/pg/OfficialMegaherz/

Um 21.30 Uhr war es soweit,  Hämatom eröffneten ihre Show mit Anti Alles und hatten eine gute Mischung aus Ohrwümern, Klassikern, alten und ganz alten Hymnen wie ihrem allerersten Hit Butzemann vom Album Nein aus dem Jahre 2005 dabei (den ich live gern öfter hören würde). Schnell bildete sich vor der Bühnenmitte ein großer Moshpit. Und Hämatom gaben wieder alles! West ließ die Funken aus seinem Zopf sprühen, verschönte seinen Mikrofonständer mit drei Mini Gummipuppen aus dem Publikum, holte die T-Shirt Kanone raus und schob Nord im elektrischen Stuhl auf die Bühne. Süd ließ sich auf seinem Drum-Kit über die Menge tragen und kam dabei ein paar mal etwas in Schieflage. Nord unternahm mit Ost einen Ausflug ins Publikum während West fast schüchtern auf der Bühne stand und mittels Werbeschild  „F***en“ für 2,00 € anbot. Eine Halli Galli Drecksau Party, wie sie im Buche steht! Das Publikum musste nach dem vorerst letzten Song Bleib in der Schule, zu dem sich Megaherz Sänger Lex gesellte, nicht lange um Zugabe bitten. Es gab drei weitere Stücke, bevor sich die Band zum Outro Unsterblichkeit am vorderen Bühnenrand versammelte und vor den treuen Fans verneigte.

Mein Fazit: MUSS man dabei gewesen sein! Hämatom veröffentlichen am 06.03.2020 ihr Livealbum „Maskenball Live“. Der Mitschnitt stammt von ihrem diesjährigen Jubiläumsfestival im Amphitheater Gelsenkirchen.
Es wird 2020 eine Fortsetzung des Festivals geben. Der nächste Maskenball findet am 22. August 2020 an gleicher Stelle statt. Bereits bestätigten Bands sind neben Hämatom Kärbholz und Knorkator.

Und so geht die Maskenball Tour weiter:

So war der Maskenball 2019:

Hämatom – Maskenball 30./31.08.19 – Konzert Review

 

 

 

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Karina

Karina

Karina ist für uns an Rhein und Ruhr unterwegs. Sie hört neben Metal auch Irish Folk Punk, Deutsch- und Mittelalterrock.

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