ein Albumreview
- VÖ: 18.09.2026
- Genre: Heavy Metal/Powermetal
Als einer der einflussreichsten Köpfe des modernen Heavy Metal so wie wir es kennen, kehrt Kai Hansen seit Kai Hansen & Friends’ „XXX – Three Decades In Metal“ nach längerer „Solopause“ zurück. Als Mitbegründer von Helloween und Gamma Ray hat er den speziellen Sound des deutschen Power Metals geprägt und beeinflusst noch immer weltweit Künstler sowie Metalheads. Nach einer ausgedehnten Tour mit Helloween kehrte Kai Hansen zurück ins Studio um sich seinem Soloprojekt zu widmen, wobei das neue Album „Born with a Hammer“ am 18. September in den Plattenläden verfügbar sein wird. Über zehn Songs hinweg bewegt sich das Album zwischen kraftvollem Heavy Metal, Punk-Attitüde, Hard-Rock-Drive, starken Melodien und purer gitarrengetriebener Energie
Produziert wurde das Album von Eike Freese, Kai Hansen und Alexander Dietz. Eingespielt wurde es mit einer Band, die sowohl Power als auch Geschichte in das Projekt bringt.

Neben Freese an der Gitarre sind Alexander Dietz von Heaven Shall Burn an der Gitarre und Dan Wilding von Carcass am Schlagzeug dabei, die bereits bei „XXX – Three Decades In Metal“ an Hansens Seite standen. Außerdem ist Tim Hansen von Induction an der Gitarre zu hören.
Foto: Franz Schepers
Mit „Feeding The Beast“ wird das neue Werk eröffnet, das ebenfalls auch die erste Singleauskopplung des Albums ist. Durch messerscharfe Riffs und einer eingängigen Melodie, weist der Song sofort den Weg des Albums. „Welcome To Life“ erinnert mich sehr an alte „Gamma Ray Sachen“ aus der 90iger Dekade. Abwechslungsreich und fast schon progressiv, macht der ständige Tempowechsel diesen Song. Mit „I Don`t Care“ wird durch den „Disco- Drumbeat“ fast schon Partystimmung erzeugt, wobei „Wait And See“ durch die schwereren und härteren Riffs „seriösere“ Attitüde in sich trägt. Ganz simple steht „I don`t give a fuck“ für den Song „I.D.G.A.F.“ und ebenfalls ein Song der durch seine Melodie „gute Laune“ verstreut. Ganz im Zeichen von langen, hymnenhaften und dramatischen Songs steht der gleichnamige Albumtitel „Born With A Hammer“ und ist mit seinen über acht Minuten Spielzeit eine progressive, fast schon opernhafte Ballade, die sehr an die kraftvollen Songs von Queen erinnern. Da wären noch die gut produzierten Songs „End Of The Road“ „Triple Trouble“ und „Invaders“ bis mit „Wonderland“ ein richtig fetter dramatischer Song das „Grande Finale“ der Platte aufrundet. Geile Riffs, fette und abwechslungsreiche Vocals von Kai Hansen und ein Refrain der im Ohr hängenbleibt.
FAZIT:
Sehr gelungenes Soloalbum von Kai Hansen, mit abwechslungsreichen Songstrukturen, fetten Riffs und Melodien die im Ohr hängenbleiben. Gamma Ray respektive Hansen Fans werden auf ihre Kosten kommen. Von mir gibt es 9 von 10 Bängs

TRACKLIST
- 1. Feeding The Beast
- 2. Welcome To Life
- 3. I Don’t Care
- 4. Wait And See
- 5. Born With A Hammer
- 6. I.D.G.A.F.
- 7. End Of The Road
- 8. Triple Trouble
- 9. Invaders
- 10. Wonderland
