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EP Review, Reviews

KAHRO – Kleinstadtflair – EP Review

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Genre: Indie

Land: Deutschland

Von den Jungs von KAHRO hab ich euch schon hin und wieder was erzählt. Nun ist es endlich soweit und die Jungs veröffentlichen mit „Kleinstadtflair“ ihre neue EP. Ein Fest für Indiefans? Ohne Frage, aber was ist denn eigentlich neu an der neuen EP.

In einer Zeit in der quasi permanente Anwesenheit eigentlich Pflicht ist um nicht den Anschluss zu verlieren wird Single um Single released um die Leute bei Laune zu halten. Ganz klar bin ich kein Fan von diesem Vorgehen, aber das hat nichts mit KAHRO zutun sondern dem verschissenen Zeitgeist (entschuldigt die Wortwahl).

Wie auch immer, neu ist die eröffnende Single der EP. Lisa 19, handelt von der neunzehnjährigen Lisa die der Band hier als Vorbild für Freiheit vorschwebt. Eine Nachricht an ein, eigentlich, typisches Teenie-Girl fungiert als lyrische Base eines unfassbar catchy Sommerhits. Sehr Basslastig und mit einem feinen Riff im Refrain, mit aber schon fast unauffälligen Drums, die sich ganz klar im Hintergrund befinden. Lisa steht hier sinnbildlich für Unbeschwertheit und Freiheit, zwei Dinge die wir früher oder später leider auch aus den Augen verlieren. Auch wenn es auf den ersten Ton vielleicht nicht so wirkt, aber tatsächlich hat Lisa 19 eine gute Message: Einfach mal das Leben genießen und Unbeschwert sein.

Das folgende Eigenes LA sollte schon bekannt sein. Nicht so catchy wie Lisa 19 aber extrem groovig. Eine tolle Indie Nummer mit fetten 80s Vibes und einer gewissen Nähe zu Clueso. Gerade die Vocals erinnern mich stark an den Künstler. Nicht einfach nur gesungen sondern auch leicht gerappt. Passt wunderbar rein und geht super gut ins Ohr.

Auch Nord- und Südpol ist nicht mehr wirklich unbekannt. Eine schöne aber traurige Ballade. Sehr minimiert mit klarem Fokus auf die Vocals, die wie gewohnt so wunderbar schön ins Ohr gehen. Ein Song zum Abtauchen, zum dahin Träumen. Zum Ende hin steigert sich der Track dann und bricht aus der Tristesse aus. Die Kälte macht Wärme Platz.

Ziemlich unerwartet steht an vierter Stelle der EP mit Mitten unter uns ganz klar ein Anti-Nazi-Song. Auch wenn man den Text auch sicher anders deuten könnte ist diese Deutung sicherlich richtig. So ist Mitten unter uns im Prinzip ein Protestsong, der es schafft ohne plakativ zu wirken ein leider immer noch sehr präsentes Thema anzusprechen. Das Ganze wird in funklastigen Ohrwurmtrack verpackt.

Das abschließende Wellenrauschen geht wieder einen persönlicheren Weg. Verträumtes Riffing und sehr präsente Drums zeichnen den Abschluss der EP aus. Über die Vocals braucht man eigentlich nichts sagen. Die sind sowieso toll.

Fazit:

„Kleinstadtflair“ ist ein Stück Musik das wieder die Klasse von KAHRO unterstreicht. Die EP macht Spaß und doch sind lyrisch immer wieder auch ernste Themen im Mittelpunkt.

Ich vergebe 7,5 von 10 Bängs.

„Kleinstadtflair“ könnt ihr seit heute überall streamen wo es Musik gibt.


Tracklist:

1. Lisa 19

2. Eigenes LA

3. Nord- und Südpol

4. Mitten unter uns

5. Wellenrauschen


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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