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InHibit – Blinded – EP Review

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Genre: Alternative Rock

Land: Belgien

Als ich den Pressetext zu InHibits Debüt-EP „Blinded“ (Erscheint am 19.03.2021) und der dazugehörigen Single Shame On Humans las, musste ich doch kurz aufhorchen, als gleich zweimal darauf hingewiesen wird, dass der belgisch-britische Singer-Songwriter mit seinem neuen Song eher in Richtung Grunge gehen will. Ich malte mir bereits im Kopf aus, wie ich ein Plädoyer darüber halten würde wie toll es doch sei, wenn dieser ausgestorbenen Musikgattung wieder mehr Aufmerksamkeit zuteil wird.

Doch beim Hören der Single musste ich diese Idee erst mal wieder beiseite legen, weil bei Shame On Humans nicht wirklich Assoziationen mit Nirvana und co. aufkommen, außer dass InHibits Gesang hier ein wenig an Scott Weiland erinnert.

Das ist allerdings nicht weiter schlimm, da der Opener der EP trotzdem immer noch eine solide Midtempo-Nummer ist. Im dazugehörigen Musikvideo spielt übrigens eine belgische (?) Influencerin namens Alexandra Pornet mit. Auch die anderen Lieder, welche bereits zuvor als Singles veröffentlicht wurden, können sich hören lassen. Settings schlägt in eine ähnliche Kerbe wie Shame On Humans, ist aber nicht minder schlecht.

In den verbleibenden zwei Songs, The Quest und Shadows of Fire, spielt der 21-jährige geschickt mit den Erwartungen des Hörers. The Quest beginnt doch tatsächlich mit einem Hip Hop-ähnlichen Beat, ehe Gitarren einsetzen und sich das Stück in eine Indie-Rocknummer verwandelt. Inhaltlich beklagt InHibit, dass manche Menschen heutzutage durch ihr äußeres vorgeben etwas zu sein was sie nicht sind.

Credit: Guillaume Kayacan

Dann folgt mit Shadows of Fire mein persönlicher Höhepunkt der EP. Das funkige Groove-Monster erinnert mit seiner prägnanten Bassline an die Queen-Hymne Another One Bites The Dust. Der Mittelteil glänzt überraschend mit einem Synth-Solo.

Fazit: InHibit schafft es mit seinem Debüt ein starkes Ausrufezeichen zu setzen. In den Social Media-Kanälen konnte sich der junge Brite bereits eine gewisse Reichweite aufbauen. Weitere Veröffentlichungen sind für dieses Jahr in Planung. Man darf gespannt sein, was da noch so kommt. Ich gebe mal 8 von 10 Bängs!

acht von zehn

Tracklist:

  1. Shame On Humans
  2. The Quest
  3. Shadows of Fire
  4. Settings

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Dennis

95er Jahrgang. Buddelt gerne alte Platten auf Spotify aus, die längst in Vergessenheit geraten sind. Hat eine besondere Vorliebe für die 80er, begeistert sich aber für Musik aus allen Jahrzehnten. Dennis spielt selbst Gitarre und singt, oder versucht es zumindest.

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