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Ice Nine Kills – Welcome To Horrorwood: The Silver Scream 2 – Album Review

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Genre: Metalcore, Deathcore, Alternative Metal

Land: USA

Credit: Cory Osbourne

Mit den Vorabsongs des neuen INK Albums bin ich sehr hart ins Gericht gegangen. Sie waren gut, boten aber nur wenig bis gar nichts neues. Deshalb folgt auch meine Review zum Album erst nach Release weil ich mir nicht sicher war ob ich überhaupt etwas zu „Welcome To Horrorwood“ zu sagen haben, doch wie ihr unschwer erkennen könnt habe ich was zu sagen. Von der Presse wurde das Werk bisher mehr als gut aufgenommen und konnte bei unseren Kollegen schon viele Lorbeeren einheimsen und das eigentlich auch verdient.

Eigentlich, den Start mit Opening Night… einem gesprochenen Intro indem die Handlung der Videoreihe um den des, fiktiven, Mordes verdächtigten Frontmann Spencer Charnas auf gegriffen wird macht Bock und lässt die Erwartungshaltung ungemein in die Höhe schnellen. Der folgende Titeltrack Welcome To Horrorwood erfüllt diese auch perfekt und ist der erste Song seit „The Predator Becomes The Prey“ (2014) der nicht auf einem Buch oder Film basiert. Während in den Vorabsingles doch der Fokus auf bekannte Sounds gelegt wurde prügelt Welcome To Horrorwood extrem schnell und deutlich härter als erwartet nach vorne. Der erste aber nicht der letzte Moment in dem sie gen Deathcore schielen. Auch die Instrumentalfraktion durfte endlich zeigen was sie kann und hievt INK so mehr als nur eine Stufe höher. Die Mischung aus Screams und Cleans ist absolut perfekt und immer 100%ig stimmig.

Für mich wurden Ice Nine Kills auf „The Silver Scream“ etwas zu soft. Ich mochte schon immer die harten Momente besonders gern. Mit A Rash Decision geht es auch gleich noch mal einen Zacken härter weiter. Hier gehört aber vor allem das Drumming hervorgehoben das einen wirklich wunderbar die Gehörgänge zerlegt.

Zum Abschluss des „Every Trick In The Book“ Zyklus ließ die Band anno dazumal die Fans abstimmen ob ein Song zu Shining oder zu Psycho das Ende darstellen soll. Damals entschied sich die Mehrheit für einen Song zu Shining, was in Form von Enjoy Your Slay auch umgesetzt wurde und seinen Weg auch auf „The Silver Scream“ fand. Doch auch Psycho haben sie nun einen Titel spendiert. Benannt nach der bekanntesten Szene beginnt dieser ähnlich wie auch schon Enjoy Your Slay. The Shower Scene zeigt auch wieder wie frisch es klingen kann Samples einzubauen und ist für mich, neben The Greatest Story Ever Told, die beste Nummer die INK bisher veröffentlicht haben. Sie verpacken diesen berühmten Moment absolut perfekt und schufen einen der besten Refrains den ich seit einiger Zeit gehört habe. Auch wenn auf Screams großteils verzichtet wird, so schafft es der Song doch den Heavyness-Level gekonnt zu halten.

Die Singles stehen insgesamt eher hinter den anderen Songs an, mit Ausnahme von Funeral Derangements. Dieser zerlegt einen ähnlich wie die besessenen Toten im Vorbild Pet Sematary und macht auf Grund des Tempos ordentlich Spaß.

Mit mehr als nur einem Auge Richtung Deathcore wird auf Take Your Pick (feat. Corpsegrinder) geschielt. Drei Minuten auf die Fresse, mit einigen Samples, welche sich gut ins gesamt Bild einfügen. Nur bedingt ruhiger geht es in The Box (feat. Brandon Saller & Ryan Kirby) zur Sache. Der melodische Refrain lockert das Hörvergnügen deutlich auf und sorgt wiederholt für einen Ohrwurm.

Mit Wurst Vacation versteckt sich kurz vor dem Ende auch noch der wohl härteste INK Song ever!. Das Intro ist klar von Industrial ala Rammstein inspiriert, daher sind auch ein paar deutsche Worte enthalten und auch so mancher Riff könnte so auch von Rammstein kommt. Gut, das tut dem ganzen aber keinen Abbruch. Wurst Vacation ist wie sein Vorbild Hostel ein perverser, widerlicher Trip, was hier aber durchaus positiv zu werten ist. Wurst Vacation ist ein Trip durch Industrial, etwas Motionless In White Goth und INK typischen Core. Ganz speziell sind die gesprochenen Vocals, die ein mehr als unangenehmes Gefühl erzeugen. Ebenso wie die, meiner Meinung nach eher sinnbefreite Nutzung des Wortes Scheiße. Kann man machen, wirkt aber etwas plump und zu gewollt auf Provokation aus.

Auch wenn das folgende Ex-Mørtis einen durchaus spannenden Ansatz bietet, hatte ich mir für den Evil Dead Song doch etwas anderes erwartet. Nicht schlecht aber stilistisch ähnlich wie IT Is The End, was einfach nicht passend ist. Ach und apropos IT Is The End: dieser und Hell In The Hallways beendeten die letzten beiden Album wirklich wunderbar. Dies schafft der Candyman Track Farewell II Flesh leider dieses Mal nicht. Eine solide Nummer aber weit entfernt von der Intensität der King Tracks und auch eher wieder wie gewohnte Kost klingend. Tatsächlich hätte mir Funeral Derangments als Abschluss besser gefallen.

Fazit:

Ich bin scheinbar zufrieden mit dem Album. Klar einige Songs wie F.L.Y., Ex-Mørtis und Hip To Be Scared fallen doch stark ab, dennoch ist „Welcome To Horrorwood“ ein mehr als solides Album.

Das größte Problem ist aber das leider nicht mehr auf die eigentliche Handlung eingegangen wird, was Opening Night… und Welcome To Horrorwood eigentlich nicht nur unwichtig sondern leider auch zwecklos macht. Von mir aus hätte man der Geschichte um Spencer und The Silence gern noch zwei oder drei Songs spendieren können, stattdessen hat man meiner Meinung nach den selbst erdachten Killer The Silence recht billig für eine schlichte Fortsetzung von „The Silver Scream“ geopfert.

So bleibt mir nur zu sagen das „Welcome To Horrorwood“ leider wie viele Horror-Sequels an der gleichen Formel scheitert.

Da man aber ohne Frage einige wirklich enorm starke Songs auf dem Dreher hat zücke ich trotzdem gerne 8,5 von 10 Bängs und hoffe für das nächste Album auf eine Origin-Story der Band, vielleicht in Kombination mit einem richtigen Horrorfilm.

„Welcome To Horrorwood: The Silver Scream 2“ erschien bereits am 15. Oktober via Fearless Records und ist als CD, Vinyl, Kassette, Digitales Album und Stream erhältlich.


Ice Nine Kills sind:

Spencer Charnas – Vocals

Ricky Armellino – Guitar/Vocals

Dan Sugarman – Guitar/Vocals

Joe Occhiuti – Bass/Vocals

Patrick Galante – Drums


Tracklist:

1. Opening Night…

2. Welcome To Horrorwood

3. A Rash Decision [Cabin Fever]

4. Assault & Batteries [Child´s Play]

5. The Shower Scene [Psycho]

6. Funeral Derangements [Pet Sematary]

7. Rainy Day [Resident Evil]

8. Hip To Be Scared (feat. Jacoby Shaddix (Papa Roach)) [American Psycho]

9. Take Your Pick (feat. George „Corpsegrinder“ Fisher (Cannibal Corpse)) [My Bloody Valentine]

10. The Box (feat. Brandon Saller (Atreyu) und Ryan Kirby (Fit For A King)) [Hellraiser]

11. F.L.Y. (feat. Buddy Nielsen (Senses Fail)) [The Fly]

12. Wurst Vacation [Hostel]

13. Ex-Mørtis [The Evil Dead]

14. Farewell II Flesh [Candyman]


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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