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Flash Forward – Can You Hear Me Calling – Single Vorstellung

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Mit ihrer neuen Single Can You Hear Me Calling veröffentlichen Flash Forward aus dem Ruhrgebiet nicht einfach irgendeinen Song, sondern einen, der Aufmerksamkeit braucht und der einem extrem wichtigen Thema eine Stimme gibt. Er thematisiert die immer noch aktuelle und anhaltende Flüchtlingsproblematik und nimmt besonderen Bezug auf die extremen Gefahren und einschneidenden Erlebnisse von flüchtigen Menschen auf Hoher See.

Für die Umsetzung des dazugehörigen Videos haben sich Flash Forward mit der jungen Rania Mustafa Ali zusammengetan, welche aus Syrien nach Wien geflüchtet ist, als der IS die Region überrannte. Ihre Flucht wurde mithilfe des norwegischen Journalisten Anders Hammer dokumentiert und vom britischen The Guardian veröffentlicht. Ihre Geschichte wurde inzwischen von über 2,5 Millionen Menschen gesehen.
 
Flash Forward nutzen ihren Song, um Ranias Geschichte eine weitere Plattform zu geben und auf das hinzuweisen, was tagtäglich vor unseren Augen passiert: Menschen verlieren Familien und Freunde im Krieg, werden aus ihrer Heimat vertrieben und leben in ständiger Angst.

Mit aufreibenden Video-Szenen und bewegenden Lyrics („We’re tormented by hunger, We lead off the fight that no one can win, We’re all alone together, No one can tell where our journey will end“) greifen sie auf, wie schwierig es ist, ganz allein in einem fremden Land anzukommen, dessen Sprache man nicht beherrscht und dort nochmal ganz von vorne anfangen muss.

Verpackt haben sie dieses überaus brisante Thema nicht nur in bewegende Lyrics, sondern auch in ein Soundgewand, das für Gänsehaut sorgt. Vergleiche zur „Rehab“ Ära von Eskimo Callboy sind nicht von der Hand zu weisen. Nach den letzten beiden Singles, Lucid Dreaming und Numb, die beide schnell und durchaus hart dahergekommen waren, klingt Can You Hear Me Calling viel eingängiger und schafft durch seine maximal im Mid-Tempo angelegte Geschwindigkeit eine Seite von Flash Forward zu zeigen, die wir seit „Golden Rust“ so nicht mehr gehört haben.

Zu diesem sensiblen Thema möchte ich aber auch nun gar nicht mehr viele Worte verlieren. Hier könnt ihr in das Video reinschauen:

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Patrick

Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verlobt, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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