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DIE HAPPY – Glückliche Fans zum Jahresausklang bei der Warmup-Tour zur 30. Bandjubiläumstour – Review aus dem „Im Wizemann“ in Stuttgart

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Kurz nach Weihnachten und den Tagen der Erholung und Ruhe vom Alltagsstress machten sich die Alternative-Rocker von DIE HAPPY inzwischen schon traditionell nochmals auf die Reise, um sich zum Abschluss des Tourjahres live von Ihren treuen Fans zu verabschieden und sich letztmalig im alten Jahr nochmals richtig auf der Bühne zu verausgaben.
So auch in diesem Jahr, wo man sich im Hause DIE HAPPY einfach kurz zu einer kleinen Warmup-Tour für die im neuen Jahr anstehende Tour zu 30. Bandjubiläum verabredete. Den Auftakt der 4 angesetzten Gigs machte Stuttgart, wo sich im Kulturzentrum Im Wizemann ca. 500-550 Fans der Band um die tschechische Frontfrau Marta Jandová versammelten, um nochmals richtig rockig das Konzertjahr 2023 zu verabschieden.

So wurde sicherlich nicht nur von Marta die Gelegenheit genutzt, nach den Feiertagen etwas gegen die über Weihnachten angesetzten zusätzlichen Pfunde zu unternehmen. Nach eigenen Aussagen der sympathischen Sängerin hat sie sich an diesem Abend bewusst gegen die Hose und stattdessen für einen Rock entschieden. Mit einem Schmunzeln im Gesicht erläutert Sie, dass sie nach dem Weihnachtsmahl mit Kartoffelsalat und Schnitzel wegen des Weihnachtshüftspecks nicht mit Schlabberjogginghose auftreten wollte. Doch auch der Rock stand ihr gut zu Gesicht!

Doch kommen wir zur Musik. Was gibt es Schöneres als bei guter Rockmusik nochmals zum Jahresausklang etwas das Tanzbein zu schwingen und lässig im Takt der Musik zu schwingen.

Das Im Wizemann war gut gefüllt, und während nebenan die Mittelalterband Corvus Corax auf Ihren Auftritt wartete, durfte ab 20 Uhr der Songwriter, Producer und Multiinstrumentalist Philipp Schardt mit seinem Solo-Projekt TEMPLEMIND versuchen, die Fans in Stimmung zu bringen.

Leider gelang dies an diesem Abend nur bedingt. Auch wenn die Alternative Musik von Tempemind eigentlich recht eingängig klingt und musikalisch durchaus nicht schlecht klingt, kann mich wie wohl auch viele Zuschauer das Einmann-Konzept mit Playback-Musik ohne richtige Liveband nicht vom Hocker hauen. Zu sehr klang das ganze nach Konserve und es fehlt einfach die Liveatmosphäre und der Livesound einer kompletten Band. Auch wenn er sich alle Mühe gab, konnte mich der Auftritt von Philipp als Alleinunterhalter nicht begeistern. Hier fehlten definitiv die Mitmusiker, die bei einem Livekonzert einfach mehr hermachen. Nicht nur musikalisch – auch optisch konzentriert sich ob der fehlenden Alternativblickwinkels heute alles auf den Frontmann, was dann doch schnell langweilig werden kann, zumal die Ausleuchtung während des Auftritts auch nicht sonderlich förderlich war. 

Möglicherweise liegt es auch daran, das wohl die meisten Anwesenden die Musik von TEMPLEMIND wohl bislang noch nicht gehört haben, denn während der Songs fehlt die Rückmeldung vom Publikum und so reduzierte sich die Begeisterung der Anwesenden eher auf den Anstandsapplaus am Ende der Songs.

Zukünftig sollte sich Philipp auf der Bühne eine vollwertige Liveband zulegen, will er mit seiner Musik auch Live auf breiterer Basis Erfolg haben, denn nur so kann in meinen Augen der Funke auf das Publikum überspringen, denn schlecht sind die Songs wie „Broken Heart Survivor“ oder Illusions will Fall“ eigentlich nicht. Ausbaufähiges Konzept.

Anders sieht es dann aus, als DIE HAPPY kurz nach 21 Uhr die Bühne betreten. Sofort ist das Publikum da und geht sofort beim Opener des Abends „Hysteria“ aus sich raus. „Big Boy“ und „Easy Come Easy Go“ lassen schnell die Stimmung weiter ansteigen.

Wie immer bei den Liveauftritten ist Marta auch in Stuttgart sehr redefreudig und so werden über den Abend verteilt diverse Anekdoten aus dem Leben von Marta zum Besten gegeben. Ob nun die kleine Challenge mit ihrem über 80-jährigen Vater, wer die meisten Live-Auftritte hat oder auch die gescheiterten dezenten Aufklärungsversuche bei Ihrer Tochter über das Treiben im Rotlichtviertel der Reeperbahn, Marthas Geschichten sorgt immer wieder mit ihren vor Selbstironie strotzenden sehr privaten Storys für Lacher in der Halle.

In den knapp 90 Minuten präsentieren uns DIE HAPPY einen Querschnitt aus Ihren Songs der letzten 30 Jahre.

Auch wenn Martha keine 25 mehr ist, ist sie doch ständig auf der Bühne unterwegs und hüpft wie ein junges Fohlen umher und animiert die Fans zum Mitmachen. Ein echtes Energiebündel eben, das nur schwer in Bildern festzuhalten ist.

Klassiker wie „Peaches“ oder „Love to Hate you“ kommen natürlich sofort gut bei den Fans an und rocken mächtig. Dann wird’s etwas ruhiger. Die von Drummer Jürgen geschriebene Ballade „Whatever“ von 2006 nimmt erstmals etwas an Fahrt raus, steigert dafür jedoch die Emotionen und die ersten Handys leuchten auf. Zusammen mit Thorsten und Ralph performt Martha den Song sitzend auf dem Drumpodest. Dort werden sie natürlich lautstark von der begeisterten Fans unterstützt und Gänsehautfeeling ist angesagt. Ein begeisternder Song, dem mit „ Get there where you don`t“ der einzige neue Song folgt. Ein typischen Die Happy-Rocker der schon mit der Premiere zu überzeugen weiß. Die Halbballade „Story of our Live“ vom aktuellen Album „Guess What“ überzeugt im Anschluss auf ganzer Linie und mit viel Gefühl stellt er eines der Highlight des Abends dar.

Da die 4 Musiker weit verstreut in Berlin, Hamburg und Tschechien leben, gestaltete sich das gemeinsame Proben vor der Tour etwas schwierig, und so fordert Martha ihre Fans auf, einfach den Gesang zu übernehmen, falls ihr mal die passenden Zeilen nicht mehr einfallen sollten. Den Teleprompter, den sich Martha gewünscht hätte, lehnt Gitarrist Thorsten lachend aus Kostengründen ab. Doch diese Vorsichtsmaßnahme ist unbegründet. Die Frontfrau ist textsicher wie immer und auch Ihre 3 Mitstreiter sind Vollprofis, die natürlich keinen Grund zur Beanstandung liefern. Die Songs sitzen und so kann man als Fan den Abend ohne Hänger und Aussetzer einfach nur genießen. Ob nun das folgende Destiny`s Child-Cover „ Survivor“, der Oldie „Not that Kind Of Girl“ mit seinen lang anhaltenden Huhuhu-Gesängen, Marta bekommt hier natürlich lautstarke Unterstützung von Ihren inzwischen schwitzenden Anhängern. Mit „Goodbye“ aus dem Jahre 2002 heißt es dann erstmals Abschied nehmen und die 4 Musiker verabschieden sich kurz von ihren begeisterten Fans. Doch natürlich kann das noch nicht das Ende des Auftritts gewesen sein.

Als Nachschlag gibt es nochmals 3 Songs: Der Titeltrack „Guess What“ von der letzten Scheibe fetzt nochmals richtig, bevor mit „Slow Day“ die Ruhe vor dem Sturm folgt: Wie ein Orkan beschließt natürlich der Die Happy-Übersong „Supersonic Speed“ auch an diesem Abend den Gig. Hier dürfen alle, Musiker und Fans, nochmals die letzten Reserven zusammenkratzen und nochmals richtig Gas geben. Macht immer wieder Spaß zu sehen, wie Martha und Co mit ihrer ungezähmte Spielfreude sprichwörtlich nochmals die die letzten Kräfte mobilisieren.

Unter tosendem Applaus wird danach die Band von Ihren begeisterten Anhängern verabschiedet. Ein guter Start in die kleine Warmup –Tour. Das Jubiläum in diesem Jahr kann kommen, Martha und Ihre Jungs sind gut gerüstet.

Dann sicherlich auch mit etwas mehr Bühnenshow und etwas ansprechenderer Beleuchtung, denn diese war das einzige Manko an einer ansonsten gelungenen Show.

Die Tourdaten zur Jubiläumstour stehen aktuell noch nicht fest. Einzig ein Auftritt beim Masters of Rock-Festival in Tschechien ist offiziell bestätigt. Wir werden Euch die Jubiläumstourdaten schnellstmöglich nachreichen, sobald diese bestätigt sind.

Oder schaut einfach mal auf der Webseite bei DIE HAPPY vorbei, dort könnt ihr neben dem Alben umnd Merch natürlich auch die Tickets ordern.

 DIE HAPPY-Setlist Stuttgart 27.12.2023

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Thomas

Musikalisch bin ich seit den 80er vor allem im melodischen Hard& Heavy-Dschungel unterwegs und immer auf der Suche nach neuen und alten Perlen. Meine absoluten Faves sind Queenaryche, Y&T, Die Toten Hosen... u.v.a.....inzwischen kann ich mich aber auch für Mittelalterrockband wie Feuerschwanz oder Saltataio Mortis absolut begeistern. Ab und an geht mein Blick aber auch mal über den Tellerrand in Richtung Speed/Trash/Death...solange Melodien erkennbar sind. Auch wenn ich schon zu der Ü50-Fraktion gehöre, findet man mich bei Konzerten und Festivals fast immer Front of Stage, denn Sitzplatz beim Rockkonzerten, das passt bei mir einfach nicht zusammen. Erst wenn es ohne Rollator mal nicht mehr gehen sollte, ist die Tribüne vielleicht ne Alternative.

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