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Damnation Angels mit neuem Albums „Fiber of our beeing“ am Start – ein CD Review

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Nachdem die britsichen Symphonic-Metaller von DAMNATION ANGELS nach einer EP mit Ihrem 2013er Debütalbum Bringer of Light und dem Nachfolgealbum The Viliant Fire von 2015 bereits  zwei sehr starke Alben veröffentlichten, steht nun ab dem 31.Juli nach 5 Jahren Abwesenheit endlich das neueste Werk  Fiber of our Beeing in den Regalen.

Damnation Angels 2020 ©rockngrowl.com

Meist zeigt sich ja beim dritten Album, wohin der Weg führt und ob eine Band den Durchbruch im Musik-Business schaffen kann. So durfte man gespannt sein, ob die Briten rund um die Gebrüder William und John Graney es mit neuem Sänger schaffen werden, ein breiteres Publikum zu begeistern. Nachdem die Band 2017 als Support für ihre Landsleute von THRESHOLD ihren  neuen Frontmann Iggy Rodriguez bereits das erste Mal live als Nachfolger von Per Fredrik Asly präsentierten, folgt nun die lang erwartete CD-Premiere mit ihm am Mikro und an der Gitarre.

Um es vorweg zu nehmen, der Wechsel am Mikro ist absolut gelungen und Iggy passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge zu DAMNATION ANGELS. Iggys Stimme ähnelt der seines Vorgängers, ohne diesen zu kopieren, passt hervorragend zu den neuen (und auch alten) Songs und verleiht ihnen den typische DAMNATION ANGELS-Sound.

Alle alten Fans wissen jetzt sicherlich schon, was ich meine und auf was sie sich die nächsten 56min freuen können. Für alle Interessierten und Neueinsteiger in Sachen D.A. kurz zusammengefaßt:

Ihr dürft euch auf ein hervorragendes Symphonic-Metal-Album freuen, knackig produziert mit modernem Sound, jeder Menge orchestralen Elementen gepaart mit powervollen Melodien, wie man es von Bands wie z.B. KAMELOT gewohnt ist. Keyboards spielen bei den Briten eine wichtige Rolle, sie sind überall präsent, ohne den Sound jedoch zu überfrachten. Dazu optisch passend ein geniales Coverartwork, welches sich auch wunderbar im Großformat an der Wand machen würde.

Das Album wirkt wie aus einem Guß und lässt mich seit Tagen nicht mehr los. Völlig egal, ob der melodische Eröffnungssong More Than Human, die erste Videoauskopplung in Form des powervollen Titelsongs Fiber of our Beeing oder die Wahnsinns-Ballade Our Last Light DAMNATION ANGELS verstehen es wie nur wenige Bands, gekonnt Powermetal und Ohrwurmmelodien zu vermischen, um sich mit Leichtigkeit aus der Flut von doublebasslastigen Powermetalbands vervorzuheben. Da wird auch das 12-minütige Remnants Of A Dying nicht langweilig.

Insgesamt wurden die orchestralen Elemente im Vergleich zu den früheren Alben etwas zurückgefahren. Das Hauptaugenmerk liegt diesmal deutlich mehr auf den eingängigen Melodien, die jedoch niemals kitschig wirken und bei denen auch mal wie bei Greed and Extinction das Gaspedal oder die Double-Bass durchgetreten wird, immer dezent und ohne monoton zu klingen. Einen Anspieltip zu nennen fällt mir .schwer, denn es sind einfach zu viele gute Songs auf dem Album.

Ich bin überzeugt, dass DAMNATION ANGELS mit diesem tollen Album einen weiteren großen Schritt auf der Erfolgsleiter nach oben machen werden. Es sollte doch mit dem Teufel zugehen, wenn nicht ein breiteres Publikum auf die Briten aufmerksam wird und ihnen mit diesem Hammeralbum endlich der Durchbruch gelingt.

Bleibt zu hoffen, dass man DAMNATION ANGELS bald auch mal wieder in unseren Gefilden Live zu Gesicht bekommt, denn dieses Album sollte Ihnen die Chance geben, vor größerem Publikum aufzutreten und ihre musikalische Extraklasse zu präsentieren.

Auch wenn ich nach dem ersten Durchgang  zunächst etwas abwartend war, bleibt mir, nachdem sich die Songs regelrecht in meinen Ohren festgefressen haben, nichts anderes übrig, als 9,5 Bängs zu vergeben.

Den Zehner spare ich mir für Album Nr. 4 auf.

Alle Fans von Bands wie KAMELOT, VANISHING POINT oder DYNAZTY können bedenkenlos  zulangen und sich das Album kaufen. Alle anderen unbedingt reinhören.

Weiter so und bitte mehr davon!

Thomas

 

Album Playlist Fiber Of Qur Beeing:

  1. More Than Human
  2. Railrunner
  3. Fiber Of Our Being
  4. Our Last Light
  5. Rewrite The Future
  6. Fractured Amygdala
  7. Greed and Extinction
  8. Remnants Of A Dying Star
  9. A Sum Of Our Parts

Das Album wurde von Scott Atkins in den Grindstone Studios (Cradle Of Filth, Vader, Amon Amarth) gemischt und gemastert. Das Cover wurde von Sabercore23art gestaltet.

DAMNATION ANGELS sind:

William Graney – Guitas

Iggy Rodriguez – Gesang, Gitarre

John Graney – Trommeln

Nic Southwood – Bass

 

www.damnationangels.com

www.facebook.com/damnationangels

www.instagram.com/damnationangelsofficial

 

Das neue Album Fiber Of Our Being wird am 31. Juli als CD oder digital über alle größeren Verkaufsstellen erhältlich sein und kann bereits jetzt vorbestellt werden:

https://damnationangelsmerch.bigcartel.com/product/fiber-of-our-being-cd

 

 

 

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Thomas

Thomas

Musikalisch bin ich seit den 80er vor allem im melodischen Hard& Heavy-Dschungel unterwegs und immer auf der Suche nach neuen und alten Perlen. Meine absoluten Faves sind Queenaryche, Y&T, Die Toten Hosen... u.v.a......teilweise geht mein Blick aber auch mal über den Tellerrand in Richtung Speed/Trash/Death...solange Melodien erkennbar sind. Auch wenn ich schon zu der Ü50-Fraktion gehöre, findet man mich bei Konzerten und Festivals fast immer Front of Stage, denn Sitzplatz bei Rockkonzerten, das geht gar nicht. Erst wenn es ohne Rollator mal nicht mehr gehen sollte, ist die Tribüne vielleicht ne Alternative.

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