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EP Review, Reviews

Cypecore – Version 4.5: The Dark Chapter – EP Review

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Genre: Metalcore, Industrial

Land: Deutschland

Beinahe es die Menschen gibt, gibt es wohl auch die Frage ob Zeitreisen möglich. Schaut man sich das Tourposter von Cypecore so könnte es so sein. Simpel als Tour 2123 betitelt stellt die Band bereits hier klar, wofür sie stehen: Musik aus einer postapokalyptischen Zukunft. Dass ich als prinzipiell großer Corefan erst mit ihrer neuen EP auf die Kombo aufmerksam  wurde ist aber schon wieder fast beschämend, immerhin existiert die Band seit 2008 und blickt mit vier Alben (alle Konzeptalben) auf eine bewegte Vergangenheit zurück.

Das Unterfangen mich generell in die Musik von Cypecore reinzuhören, um etwaige Storyparallelen zu erkennen, musste ich auf Grund der fehlenden Zeit leider kurzer Hand wieder abbrechen, weshalb ich an „Version 4.5: The Dark Chapter“ relativ jungfräulich herangehe. Über die eine oder andere Single aus dem Dreher hab ich ja schon mal berichtet.

Zu Beginn mal kurz noch ein paar Worte zum Titel der EP. Nach ihrem vierten Album „The Alliance“ (2018) ergibt die 4.5 durchaus Sinn und könnte auch bedeuten, dass wir nicht wieder fünf Jahre auf einen Nachfolger warten müssen.

Als  Opener wurde der Banger Chosen Chaos gewählt, allein schon der Titel macht Lust. Da die EP der erste Dreher ohne explizites Intro und Outro ist, spendierte man dem  Opener ein sehr stimmiges kurzes Intro. Dieses gibt schon recht gut wieder was uns erwartet:  Futuristische Sounds. Instrumental stechen vor allem die Blastbeats, die sich kreuz und quer durch den Gehörgang bohren. Tatsächlich untermalt die Gitarrenarbeit die Drums eher, als das sie es schafft wirklich für sich zu stehen. Besonders ausgefeilte Riffs konnte ich so nicht hören. Die Vocals tönen mit sehr viel Kraft und tendieren klar in Richtung  Deathcore, auch die Cleans fügen sich stimmig ein und erinnern bisweilen an Disturbed.

Mit fetten Industrialsounds startet Rise, welches sich auch mehr auf die Cleans und melodiöseren Instrumentals. Nach den Drums in Chosen Chaos drängt sich dieses Mal der Bass in den Vordergrund, ohne dieses Mal aber die Gitarren zu sehr aus dem Sound rauszunehmen. Bei Rise hab ich auch schon das erste Problem mit der Musik von Cypecore. Handwerklich find ich es ohne Zweifel gut, aber gerade die elektronischen Spielereien holen mich nicht ab. Geben dem Ganzen eher einen etwas „billigen“ Touch.

Spirals schafft es das Ganze etwas besser zu verpacken. Hier klingt alles deutlich stimmiger, womöglich auch auf Grund der Screams die hier wieder deutlich hörbar eingesetzt werden. Insgesamt drückt mich Spirals mehr weg. Nachdem Chosen Chaos und Rise irgendwie noch der rote Faden gefehlt hatte, zeigen sich Cypecore auf Spirals ausgeklügelt, überraschend und durchaus intensiv. Gerade der leider recht kurze instrumentale Part im letzten Drittel und daraus hervorgehenden gequälten Cleans gehen gut unter die Haut.

Mit Liquid Fire geht die  Kombo anschließend wieder einen etwas merkwürdigen Weg, der mich aber durchaus abzuholen weiß. Ein dezent platzierter Nu Metal Vibe gibt der Nummer noch einmal einen ganz eigenen Charme. Passt echt ganz gut und hätten sie von mir aus noch deutlich mehr in den Song einbauen können. Irgendwie versprühen diese an Limp Bizkit erinnernden kurzen Vocals einen gehörigen Batzen Wahnsinn. Das Drumherum kennen wir. Ist klar stimmig, so catchen wie Spirals kann es mich aber wieder nicht.

Abschließend bekommen wir noch eine Alternative Version von Rise geboten. Hinter Rise (Death Version) steckt eigentlich genau was man erwartet: Statt Cleans gibt’s Screams, statt melodiösem Drumming Blastbeats. Mehr kann man hier nicht sagen. Qualitativ passts, für mich ist dies auch die klar zum Sound stimmigere Version.

Fazit:

Cypecore können sicherlich überzeugen, auch wenn mit Ausnahme von Spirals dann doch die großen positiven Überraschungen ausgeblieben sind. Warum man sich auch nicht für eine der beiden Rise Versionen  hat entscheiden können ist mir auch schleierhaft.

„Version 4.5: The Dark Chapter“ ist in erster Linie recht harte Kost und zeigt, dass es doch mehr als eine handvoll Songs braucht um das eigene Potenzial vollends auszuschöpfen.

Ich vergebe 6,5 von 10 Bängs.

„Version 4.5: The Dark Chapter“ erscheint am heutigen 28. April und ist als CD (in Form einer Deluxe Box) erhältlich und kann überall gestreamt werden wo es Musik gibt.


Tracklist:

1. Chosen Chaos

2. Rise

3. Spirals

4. Liquid Fire

5. Rise (Death Version)



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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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