Generic Kaufen Apothekecialis vs viagraErektile dysfunktion medikamenteErektile dysfunktionViagra - Cialis generika
Bilder / Video, Interview, News

CRYSTALLION- das grosse Interview- mit Steve Hall & Sven Sevens

crystallion-das-grosse-interview-mit-steve-sven

Die in Deutschland ansässige Heavy-Metal Band Crystallion wurde 2003 von Bassist Steve Hall und Drummer Martin Herzinger gegründet. Auf den ersten beiden Alben „A Dark Enchanted Crystal Night“und „Hattin“ zeigte die Band bombastischen Metal mit Einflüssen von Rhapsody, Helloween oder Dragonforce. Kraftvolle Riffs und Hooklines gepaart mit fein ausgearbeitetem Songwriting und mitreißenden Melodien. Crystallion sind zurück…mit neuem Line-Up! Bine hat sich mit Steve und Sven getroffen und mit den beiden etwas ausgiebiger geplaudert über Vergangenheit, Zukunft , Energie, Motivation, Ideen und neuen Wegen.

Bine: Als Band habt Ihr Euer Linie Up neu aufgestellt, wer ist neu dazugekommen?

Steve: Tony Sunclear ist unser neuer Sänger und Patty J. ist als neuer & alter Gitarrist wieder dazugekommen. Er war ja bereits auf den ersten vier Alben dabei und hat sich nur eine kleine Auszeit genommen.

Bine: Mit Tony als neuer Sänger hat sich auch die Energie und der Stil in der Band verändert, wie ist das Feedback von Euerer Fangemeinde?

Sven: Tony hat auf jeden Fall einen ganz neuen Drive in die Band gebracht. Er geht mit Elan und Motivation an die Sachen ran und man sieht ihm an, dass er Spaß dabei hat. Was sich stilistisch tut, wird sich in Zukunft zeigen bei neuen Songs. Von den Fans kommt bei den Live-Shows durchwegs positives Feedback.

Bine: Wie war es mit dem letzten Album, bei dem eine Frau, sprich „Christina“ die Sängerin gewesen ist, nachdem jahrelang an Euer Front eine männliche Stimme dominant war?

Steve: Ich fand die Umstellung gar nicht so groß, hat halt jetzt eine Frau gesungen. Die Arbeit an sich hat sich dadurch nicht geändert. Die Fans waren teilweise allerdings nicht so begeistert, aber das ist natürlich immer Geschmackssache. Ich höre das Album nach wie vor sehr gerne und bin der Meinung darauf befinden sich einige unserer besten Songs. Die Kritiken waren, bis auf ein paar Ausnahmen, richtig gut, was ich sehr gut nachvollziehen kann.

Bine: Wie kommt Tony mit den Songs zurecht, die ja eigentlich für Christina ausgerichtet waren?

Steve: Wir spielen die Songs mit einer anderen Stimmung als sie auf dem Album sind, was natürlich logisch ist, da eine Männerstimme immer tiefer ist als eine Frauenstimme. Und alle passen auch nicht so gut zu ihm, deswegen werden wir nur bestimmte Nummern mit ins live Programm nehmen. Tony singt die Songs auch nicht 1:1 nach, sondern gibt ihnen seinen eigenen Touch. So soll es auch sein, er muss es so machen wie er sich wohlfühlt, nur dann kommt auch das richtige Feeling rüber

Bine: Die Entstehung eines neuen Songs – wie läuft das Songwriting bei Euch in der Band ab?

Sven: Grundsätzlich bringt jemand – meist Steve – eine schon teilweise oder ganz ausgearbeitete Song Idee ein, die wir dann bei der Probe anspielen. Dabei bringen dann die restlichen Bandmitglieder ihre Ideen mit ein. Da zeigt sich dann überwiegend schnell, ob der Song das Zeug für Album und Bühne hat.

Bine: Beide habt Euch voll dem Rock ’n’ Roll verschrieben, was macht für Euch das Besondere und Zeitlose an dieser Musik aus und wer sind Eure großen Vorbilder?

Steve: Schwierige Frage. Ein Vorbild in dem Sinn hab ich nicht, ich würde allerdings Ted Nugent als meinen absoluten Lieblingsmusiker nennen. Wenn es ums Bassspiel geht, würde ich sagen, dass Dana Strum von Slaughter mein größter Einfluss ist. Ich hab nie was anderes gemocht, deswegen kann ich gar nicht sagen, was so besonders oder zeitlos daran ist. Mich hat wohl immer schon der Slogan Sex, Drugs and Rock and Roll fasziniert…obwohl ich persönlich nur Warten, Warten und Rock and Roll kenne;-).

Sven: Wenn ich Rock- und Metal Songs aus den 70ern und 80ern aufdrehe, entsteht ein ganz eigenes Ambiente. Diese Musik hat Stil und Seele. Die 80er hatten einfach ihren eigenen Touch. Alles war noch greifbarer und nicht so auf Optimum getrimmt. Ich durfte sie noch kurz erleben und bin froh darüber. Ein unbeschwertes Leben mit einem höheren Maß an Freiheit ohne Handy und Computer, Social Media, etc….Könnte ich es mir aussuchen, wäre ich gleich wieder dort anzufinden. Vorbilder: Schwierig….Auf jeden Fall Yngwie Malmsteen – einer der überragenden Gitarristen überhaupt auf diesem Planeten. George Lynch – ich bekomme jedes Mal wieder eine Gänsehaut, wenn ich alte Dokken Solos und seine Sounds höre.

Bine: Welche drei Songs würdet Ihr jemand vorstellen, der die Band Crystallion noch nicht kennt?

Steve: Onward von Hattin, Sole Survivors In Ligny von Hundred Days und Living On A Lie von Heads Or Tails.

Sven: Definitiv „Burning Bridges“ – ein Meistserstück der ersten Stunde; „A Cry in the night“ – vom Album 100days und einen vom letzten Album, z.B. „Knights and Heroes“.


Bine: Ein Album zu produzieren im Studio ist etwas völlig anderes, als Live auf der Bühne zu spielen, was ist das Besondere daran, auf der Bühne zu stehen?

Sven: Es ist einfach ein absolut geiles Gefühl, die Songs und Sounds über eine PA raus zu donnern. Ich vergleiche es gern mit Motorsport – was ich selbst eine Zeit lang gemacht habe. Bist Du draußen, auf der Rennstrecke gibt’s kein Zurück mehr. Nach vorn und gewinnen, genau so ist auf der Bühne. Wenn das Intro läuft, gibt’s nur noch eine Richtung – nach vorne. Wenn die Fans dann auch noch den gleichen Spaß haben, ist das Optimum. (Opium) smile!!!

Bine: Lebt ihr beide privat auch den wilden Rock ’n‘ Roll-Lifestyle oder lasst ihr es eher ruhiger angehen?

Steve: Wie oben bereits erwähnt: Warten, Warten und Rock and Roll´n! Oder wenn ich Skid Row zitieren darf: „I need a fix of Rock ’n’ Roll“. Das andere interessiert mich nicht. Außerdem sind wir mittlerweile in dem Alter wo, das gar nicht mehr gehen würde!!!

Sven: Ich lebe den Lifestyle so oft wie es geht. Da ich kein Berufsmusiker bin, holt mich aber meist schnell die Realität ein, wenn man ich z.B. im Brotjob beim Meeting sitze und die starre, logische Gehirnhälfte benötigt wird. Ich würde also mal so sagen – derzeit noch limitiert durch äußere Umstände.

Bine: Gibt es neue Projekte, Pläne, Studio, Ausblicke oder live Termine für 2023:

Steve: Wir haben noch ein paar Live-Termine, waren aber leider schon relativ spät dran mit der neuen Besetzung, deswegen werden sich wohl 2024 mehr ergeben. Ansonsten haben wir schon vor, ins Songwriting einzusteigen. Ob sich daraus ein neues Album ergeben wird und wenn ja, wann, das lässt sich noch nicht abschätzen.

Bine: Wird es von Euch in absehbarer Zeit wieder einmal Konzeptalbum geben?

Steve: Ein richtiges Konzeptalbum mit einer chronologischen Abfolge eher nicht. Aber einen roten Faden, bzw. ein Grundthema mit Sicherheit schon. Aber ich will nicht vorgreifen, wer weiß, wie sich das entwickelt.

Bine: Welches der Eurer Alben ist das erfolgreichste bei den Fans und welche 5 Songs sind Deiner Meinung nach die beliebtesten von allen Alben?

Steve: Wir haben bereits 5 Alben veröffentlicht. Von den Verkaufszahlen her ist Hattin das erfolgreichste, dicht gefolgt von Hundred Days. Bei den Songs kann ich’s gar nicht so genau sagen. Burning Bridges ist sehr beliebt und Hattin hat einige Nummern, nach denen immer gefragt wird: Onward, Wings Of Thunder. A Cry In The Night kommt live immer Mega an und Knights & Heroes entwickelt sich langsam zum Fan-Fave – der Song könnte zum Klassiker werden.

Bine: Vier Eurer Alben sind sogenannte Konzeptalben! Warum gerade geschichtliche Alben, die doch sehr konträr und unterschiedliche Storys erzählen, sind.

Steve: Bis auf Killer sind alles Konzeptalben, obwohl nur Hattin und Hundred Days eine in sich abgeschlossenen Geschichte verfolgen. Ich interessiere mich sehr für historische Themen und hab das damals vorgeschlagen. Hat natürlich auch sehr gut zur Musik gepasst und wir wollten uns auch etwas abheben. Natürlich waren wir bei weitem nicht die ersten, aber so gängig war das nicht und im Gegensatz zu vielen anderen haben wir uns immer strikt an die Fakten gehalten, haben Mythen und Legenden rausgehalten. Wir wollten quasi richtig Geschichte nahebringen. Die Themen müssen allerdings immer zur musikalischen Ausrichtung passen, deswegen geht es bei Heads Or Tails nicht um irgendwelche Schlachten, sondern um unsere Heimat Bayern.

Bine: Wie siehst Du die größer werdende Nachfrage nach Vinyl und die damit verbundenen Sonderauflagen in farbigem Vinyl oder Picture-LP und ähnlichem?

Steve: Grundsätzlich finde ich das gut, ich mag Vinyl. Allerdings schneidet sich die Branche mal wieder ins eigene Fleisch mit der Preisentwicklung. Ne neue LP für über 30,- Öcken??!? No way!!! Keine Ahnung was, die damit bezwecken wollen, wahrscheinlich wieder ausschlachten was geht, da die Nachfrage so nach oben gegangen ist. Ich quatsche immer wieder mal mit Händlern, die Kaufbereitschaft geht wieder von der LP zur CD, was auch absolut verständlich ist bei den Preisen. Die Industrie zerlegt sich mal wieder selbst.

Bine: Viele Bands bieten ihre Alben auf ihrer Homepage an und verschicken auf Anfrage signierte Exemplare. Ist das für Euch auch ein Weg, die Fans direkt anzusprechen?

Sven: Ist auch eine Möglichkeit und werden wir sicher auf Wunsch auch machen. Wobei das in unserem Fall nicht immer so einfach ist, da einige Bandmitglieder auch um die 200 km anreisen müssen zur Probe. Am besten für die Fans – und auch für uns – ist es natürlich, das Album bei einer Show persönlich signieren zu lassen. Gibt immer noch den meisten Spaß und die schönsten Erinnerungen.

Bine: Danke, dass ihr beide Euch die Zeit genommen habt, meine Fragen zu beantworten. Ich wünsche Euch viel Erfolg und hoffe, dass wir noch viel von Crystallion hören werden und ich freue mich darauf, bei live Konzerte dabei sein zu können. Die letzten Worte gehören daher natürlich Euch?

Steve: Ich wünsche mir den Weltfrieden! Ich vermute aber mal, das wird nach wie vor ein Märchen bleiben! Danke, Bine, für das Interview, jederzeit wieder!

Sven: Danke für das Interview, Bine. War fein, mit dir zu plaudern. Es bleibt zu hoffen, dass sich nun die Branche nach den letzten Jahren gut erholt und auch die Besucher wieder Mut, Zeit und natürlich jetzt auch das Geld finden, um auf Shows zu kommen und das Leben zu genießen und abzurocken. Wir bleiben auf jeden Fall am Ball und freuen uns auf die kommende Zeit. Servus.

Link zum Sender: https://laut.fm/4400-ironcity

Webseite der Band: https://www.crystallion.org/

Share

Bine

Macht hauptsächlich Live Foto Reportagen & Interviews. Ist Fotografin diverser österreichischer Bands und Locations von Oberösterreich bis Tirol. Musikalisch unterwegs im Bereich Hardrock, Power Metal, Prog & Classic Rock. Kann von allen ein bisschen zB fotografieren, reden und lacht auch mal gerne über sich selber !

Danke für deinen Besuch.
Vielleicht willst du uns ja auch auf Facebook kennenlernen?
Danke für dein „Gefällt mir“!

Translate »