Am 15.2 kamen Battle Beast, unterstützt von den Vorbands Induction und Saint Deamon in die ausverkaufte Muffathalle in München. Der Abend war ein Feuerwerk aus kraftvollen Performances, die das Publikum von den ersten Tönen an in ihren Bann zogen.

Den Startschuss des Abends gab die Band Induction. Ihre Musik, ein sorgfältig komponierter Mix aus Power und Melodic Metal, diente als gute Einstimmung auf den Abend. Durch ihre technische Präzision und das klare Verständnis für dynamische Arrangements wurde das Publikum sofort in ihren Bann gezogen. Die Band, bestehend aus Craig Cairns (Gesang), Dominik Busch (Bass), Celine Peren (Gitarre), Tim Hansen (Gitarre) und Andi Rohde (Schlagzeug), steigerten sie die Vorfreude auf die Hauptacts und bewiesen, dass sie eine Band sind, die man im Auge behalten sollte.

Als nächstes betraten Saint Deamon die Bühne und nahmen das Energielevel, das Induction gesetzt hatte, auf und trieben es noch weiter nach oben. Ihr Stil, eine Mischung aus Power Metal mit progressiven Elementen, sorgte für eine fesselnde Performance, die das Publikum von Anfang bis Ende mitriss. Ihre musikalische Virtuosität und das spürbare Engagement von Jan Thore Grefstad (Gesang), Andreas Bjurström (Gitarre), Magnus Noberg (Bass) und Alfred Fridhagen (Schlagzeug) hinterließen einen bleibenden Eindruck und wärmten das Publikum perfekt für den Hauptakt des Abends auf.

Mit dem Erscheinen von Battle Beast auf der Bühne erreichte der Abend seinen Höhepunkt. Die finnische Heavy-Metal-Band, bekannt für ihre leidenschaftlichen Live-Shows und die charismatische Präsenz ihrer Frontfrau Noora Louhimo, lieferte eine Performance, die die Halle zum Beben brachte. Nooras Stimme, ein wahres Kraftpaket, das gleichermaßen durch Tiefe wie durch schwindelerregende Höhen beeindruckt, stand im Mittelpunkt der Show.

Die musikalische Kompetenz der Bandmitglieder von Battle Beast war unübersehbar. Die Gitarristen Joona Björkroth und Juuso Soinio, Bassist Eero Sipilä, Schlagzeuger Pyry Vikki und Keyboarder Janne Björkroth zeigten eine bemerkenswerte Synchronität und ein tiefes Verständnis für die Dynamik ihrer Musik. Das Set umfasste eine ausgewogene Mischung aus älteren Fan-Favoriten und neuen Tracks ihres aktuellen Albums, wodurch eine Atmosphäre geschaffen wurde, die sowohl nostalgisch als auch frisch wirkte.

By Valerie

Konzertfotografin aus München mit besonderer Vorliebe für Bands mit Frontfrauen. Gibt aber genremäßig allem eine Chance. Hat ein abgeschlossenes Skandinavistikstudium, mag Tiere, Natur, Musik und Bücher und kann mit den Ohren wackeln.

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