Glam Rock in der Steelcity und Sergeant Steel liefern den Soundtrack
Am 31. Oktober wurde die Stadtwerkstatt Linz zum Treffpunkt der Rockszene. Freunde, Familie, langjährige Wegbegleiter, Fans und Fotografen kamen zusammen – fast wie bei einem großen Familientreffen, nur mit deutlich mehr Gitarren und ordentlich Lautstärke.
Mitten im Linzer Stadtzentrum war die Location für diesen besonderen Abend bestens gewählt. Doctor Rock und NACA7 heizten dem Publikum ein, bevor Sergeant Steel nach ihrer Europatour mit Tyketto und CoreLeoni ihre Releaseparty zu Golden Absolution feierten. Auch ich war für das Rockmagazine wieder mit der Kamera mittendrin und bereit, die besten Momente dieses Rockabends einzufangen.
Doctor Rock , handgemachter Rock, der sofort ins Blut geht!
Doctor Rock legten vom ersten Ton an ordentlich los! Was die Jungs auf die Bühne brachten, war handgemachter Rock aus heimischen Gefilden, der nicht lange um den heißen Brei herumredete, sondern direkt ins Blut ging. Schon mit „Start Burning“ wurde ordentlich Gas gegeben: kräftige Rockmusik, jede Menge Energie und ein Sound, bei dem Stillstehenmehr als schwerfiel. Mit „Bitch Is Back“ und „Wicked Show“ hatten Doctor Rock gleich weitere Nummern am Start, die richtig zündeten.






Die Songs waren schlichtweg der Burner! Was mir besonders gefiel: Die Band brauchte kein großes Drumherum. Hier standen Musiker auf der Bühne, die mit ihrem Rocksound überzeugten und von Anfang an richtig Gas gaben. Ehrlich, direkt und mit ordentlich Schub nach vorne – so muss handgemachter Rock klingen!



Und Doctor Rock hatten nicht nur ihre Instrumente, sondern auch ihre eigene Anhängerschaft im Gepäck. Die Begeisterung im Publikum war so groß, dass die Jungs um eine Zugabe nicht herumkamen! Eine Supportband, die für diese Releaseparty richtig Vollgas gab und eindrucksvoll zeigte, wieviel Energie in der heimischen Rockszene steckt. Doctor Rock waren damit weit mehr als nur der erste Programmpunkt des Abends. Das war ein Auftakt, der sich hören lassen konnte!
NACA7 – Alternative Rock mit Hardcore-Wurzeln
Mit NACA7 aus Schwechat stand anschließend eine Band auf der Bühne, die bereits seit vielen Jahren in der österreichischen Rockszene unterwegs ist. Musikalisch schlug das Quartett eine deutlich andere Richtung ein und setzte mit seinem Alternative-Rock-Sound und den unverkennbaren Hardcore-Wurzeln einen Kontrast zum klassischen Hard Rock des Abends.
Auch eine eigenwillige Interpretation eines Beatles-Klassikers gehörte zum Programm und zeigte, dass NACA7 bekannte Songs gerne auf ihre ganz eigene Art umsetzen. Damit brachte die Band eine weitere musikalische Facette in den Hardrock Summit #04 ein.
Sergeant Steel – Heimspiel mit Vollgas und jeder Menge Rock’n’Roll!
Volle Hütte, beste Stimmung und Sergeant Steel in Spiellaune! Nach Doctor Rock und NACA7 gehörte die Bühne endlich den Gastgebern. Die Linzer Rocker ließen sich nicht lange bitten und legten einen richtig starken Auftakt hin. Nach ihrer Europatour mit Tyketto und CoreLeoni war die Releaseparty zu ihrem neuen Album Golden Absolution ein Heimspiel, wie man es sich nur wünschen kann.
Dreckiger Rock’n’Roll, satte Gitarren und jede Menge Energie. Sergeant Steel zeigten von Beginn an, dass sie nicht nur im Studio, sondern auch live ordentlich etwas draufhaben. Die neuen Songs punkteten beim Publikum, und auch die Ansagen zwischen den Nummern kamen bestens an. Besonders herrlich war Phils Überleitung zu „Catch The Train“: „Jeder Mann braucht eine Eisenbahn!“ Da durfte natürlich geschmunzelt werden, bevor wieder kräftig gerockt wurde.












Doch so gut das neue Material auch ankam: Bei den älteren Songs ging es erst so richtig rund! Ein Phänomen, das man von vielen Bands kennt. Die Fans haben ihre Lieblinge längst im Blut, und sobald die ersten vertrauten Töne erklingen, gibt es kein Halten mehr.
Dabei zeigte sich auch die musikalische Bandbreite der Linzer. Mit „Fool For Your Lovin’“ wurde es zwischendurch richtig gefühlvoll. Eine Schmusenummer, bei der die harte Rock’n’Roll-Schale für ein paar Minuten einer ordentlichen Portion Gefühl Platz machte. Doch lange blieb es nicht ruhig: „Hot Widow“ und „Cry Out Your Heart, Baby!“ sorgten dafür, dass die Stimmung wieder durch die Decke ging. Genau diese Mischung aus gefühlvollen Momenten und mitreißenden Rocknummern machte den Auftritt so abwechslungsreich.
Vor der Bühne flogen die Hände nach oben, die Pommesgabeln wurden ausgepackt und die Stimmung war schlichtweg brachial geil! Und dann wäre da noch Phil mit seinen Stiefeln! Bei diesem Anblick fühlte man sich glatt in die große KISS-Ära zurückversetzt. Wobei die legendären Rocker offenbar gerade auch bei der jüngeren Generation wieder hoch im Kurs stehen. Zumindest ließ die junge KISS-Fraktion direkt vor der Bühne keinen Zweifel daran, dass das Rockfieber längst nicht nur die alten Hasen gepackt hat. Da wurde ordentlich mitgerockt – ganz nach dem Motto: Rock’n’Roll kennt kein Alter!
Bis zum Schluss hielten Sergeant Steel das Tempo ordentlich hoch und für das große Finale gab es noch eine besondere Überraschung: Bei „Johnny B. Goode“ stand mit Christoph B. von den Burnout Grannys ein Gastsänger auf der Bühne.






Und da ging es noch einmal richtig zur Sache! Christoph B. brachte seine unverwechselbare, herrlich freche Bühnenart mit, bei der auch die „Sexy Moments“ nicht fehlen durften. Gemeinsam mit Phil entwickelte sich daraus ein Auftritt voller Rock’n’Roll, Schmäh und einer ordentlichen Portion Show. Die beiden harmonierten auf der Bühne einfach genial, spielten sich gegenseitig die Bälle zu und machten aus dem Klassiker ein Finale, das es ordentlich in sich hatte. Eine Kombination, die man ruhig öfter erleben dürfte!
Mein Fazit: Sergeant Steel lieferten eine Releaseparty, bei der einfach alles zusammenpasste: ein starkes neues Album, bewährte Klassiker, eine bestens aufgelegte Band und ein Publikum, das von Anfang bis Ende mitging. Ein Heimspiel mit ordentlich Schub, jeder Menge Rock’n’Roll und einer Stimmung, die noch lange in Erinnerung bleibt!
Ein Abend, der in Erinnerung bleibt!
Drei Bands, eine volle Stadtwerkstatt und jede Menge Rock’n’Roll! Der Hardrock Summit #04 war weit mehr als nur eine Releaseparty. Es war ein Wiedersehen mit Freunden, Musikerkollegen und einer Rockfamilie, die ihre Leidenschaft für handgemachte Musik gemeinsam feierte.
Doctor Rock, NACA7 und Sergeant Steel sorgten für einen Abend, bei dem musikalisch ordentlich die Post abging. Und eines wurde wieder einmal deutlich: Die heimische Rockszene lebt – und wie!
Für Das Rockmagazine haben wir Sergeant Steel außerdem zum Interview gebeten. Darin sprechen die Linzer Rocker über ihr neues Album Golden Absolution, die Geschichten hinter den Songs, ihre Europatour mit Tyketto und CoreLeoni und natürlich darüber, was ihnen dieses besondere Heimspiel bedeutet.
Also dranbleiben – das Interview gibt’s demnächst hier bei !
Keep on rockin’!
Bandkontakte & Social Media
SERGEANT STEEL
Website: https://www.sergeant-steel.com/
Facebook: https://www.facebook.com/sergeantsteelonline
Instagram: https://www.instagram.com/sergeantsteelonline/
Kontakt: https://www.sergeant-steel.com/contact/
NACA7
Website: https://www.naca7.com/
Facebook: https://www.facebook.com/naca7aphc/
Instagram: https://www.instagram.com/naca7aph
