Konzert Reviews, News, Reportagen

Amon Amarth, Arch Enemy + Hypocrisy im ausverkauften Zenith in München – ein Foto Review von Roland Lorenz

amon-amarth-arch-enemy-hypocrisy-im-ausverkauften-zenith-in-muenchen-ein-foto-review-von-roland-lorenz

Ich denke, man kann diesen Abend getrost als eines der Highlights des Münchner Konzertjahres einstufen. Amon Amarth hatte im Rahmen ihrer Berserker World Tour ins Zenith geladen und sich dafür keine geringeren als Arch Enemy mit an Bord geholt. Damit konnten wir uns auf 2 absolute Top Headliner freuen und dementsprechend hoch waren die Erwartungen.

Den Auftakt machte zunächst die Death Metal Band Hypocrisy aus Schweden, die natürlich keinen leichten Stand hatten, aber das Publikum in der ausverkauften Halle perfekt einstimmten. 

Danach ging es aber auch gleich nach einer kurzen Umbaupause weiter mit Arch Enemy. Das Bühnenbild aus einer Menge Gitterboxen verwirrte mich zwar zunächst etwas und ich dachte, da hätte die Bühnencrew etwas Verpackungsmaterial stehen lassen, aber spätestens als Alissa die Bühne betrat, war alles vergessen. Natürlich wie immer in einem perfekt geschnittenen, hautengen Bühnenoutfit und einer Stimmgewalt, die man ihr auf den ersten Blick einfach nicht zugetraut hätte. Man merkt, dass die Bühne ihr zu Hause ist. Ihre Präsenz und Ausstrahlung wirkt ungezwungen und einzigartig. Zusammen mit Michael Amott und Jeff Loomis an den Gitarren, Sharlee D’Angelo am Bass und Daniel Erlandsson an den Drums, servierte sie uns eine Runde Pure Fucking Metal vom Feinsten. 

Dann war die Stunde der Wikinger gekommen. Johan Hegg der Leadsänger von Amon Amarth röhrte mit seinen gewaltigen tiefen Growls die eingängigen Songs ihres neuen Albums Berserker und ein „Best of“ ihrer vorangegangenen Lieder. Zwischendurch begrüßte er die zahlreichen Fans in astreinem Deutsch und freute sich sichtlich, wieder in München zu sein. Umgeben von zahlreichen Feuerlanzen heizte er mit Johan Söderberg und Olavi Mikkonen an den Gitarren, Ted Lundström am Bass und hoch oben, auf einem Wikingerhelm Jocke Wallgren an den Drums, dem Publikum kräftig ein. 

Letztendlich war es ein berauschender, einmaliger Abend, den ich da erleben durfte und ich kann nur hoffen, dass sie bald wieder ihren Weg nach München finden werden.

ROCKMAGAZINE Leserbewertung - Hier kannst du deine Bewertung abgeben
[ROCKMAGAZINE Leserbewertung: 2 Durchschnitt: 5]
Share
Roland

Roland

Der Profi Fotograf aus Bayern. Fotoreportagen und Interviews mit Bands sind seine Leidenschaft. Unser Experte für Female Fronted, Glamrock, Capri Sonne und Bands mit seltsamen Namen.

Danke für deinen Besuch.
Vielleicht willst du uns ja auch auf Facebook kennenlernen?
Danke für dein „Gefällt mir“!