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Album Reviews, Reviews

Rooftop Sailors – Kaleidoscope – Album Review

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Genre: Swiss Swagger Rock, Funk, Indie, Alternative

Land: Schweiz

Nach diversen Vorabsingles ist die Zeit endlich reif für das Debut Album der Rooftop Sailors. Die Singles haben schon für ordentlich Vorfreude gesorgt, nun ist natürlich die Frage ob sie Qualität auch über die Albumlänge halten können.

Der Opener Modern Life startet direkt sehr dynamisch und zelebriert gleich den bekannten dynamisch funkigen Indiesound der Band. Trotzdem geht es gerade im Refrain sehr hart und metalisch zur Sache, was das Gesamtbild dann auch wieder gehörig auflockert.

Verträumt und stark drumlastig nimmt uns Don in Empfang und behält uns auch in diesem Sog. Vom Tempo her etwas zurück genommen und mit einer ordentlichen Kopfstimme in den Vocals, spielt sich Don schnell in Herz und Beine. Das folgende Money durfte ich euch schon näher vorstellen, muss hier aber auch nochmal erwähnt werden weil der Track von der Kategorie Grower ist. Mit jeder Runde die die Nummer dreht macht er mehr Spaß, obgleich natürlich ein ernstes Thema hier in einen ironischen Track verpackt wurde.

Und wenn wir schon bei ernst sind passt der kommende Song und sein Intro wirklich perfekt. Die Rede von Teja Arboleda gegen Hass und Rassismus in Faces: Prologue leitet unglaublich intensiv auf Faces über. Faces: Prologue ist für mich schlicht das beste Intro das ich in diesem Jahr zu hören bekommen. Düster, bedrückend, schwer und für die Rooftop Sailors sehr hart kommt dann Faces um die Ecke, was mich auch immer wieder an die Musik von Kalaska erinnert. Thematisch greift es natürlich den Rassismus auf und stellt ihn lyrisch ähnlich gekonnt als falsch dar wie es Enter Shikari auch schon speziell in System… und …Meltdown zeigten. In den heutigen Zeiten ist so ein Song aber gleich noch einmal um einiges wichtiger.

Der düstere Ton der mit Faces Einzug hält zieht sich dann auch durch die restlichen Songs, wenn auch in Nummern wie Die For You und fuckyou nur noch sehr, sehr gering. Etwas äußerst spezielles stellt der letzte Track des Albums dar. Mind Like (a) Mine ist gänzlich anders als der Rest. Ruhig, mit Fokus auf Klavier und den Vocals, bereitet uns Mind Like (a) Mine ein emotionales Ende. Ein Ende das ich bei Kaleidoscope schlicht weg nicht erwartet habe. Eine schöne Ballade, von der es in Zukunft gerne mehr geben darf.

Fazit:

Hört man nur beiläufig hin macht „Kaleidoscope“ einfach nur Spaß, geht man lyrisch etwas tiefer so merkt man schnell was hier unter der funkig, spaßigen Oberfläche versteckt liegt. So oder so ein gelungenes Album, das die Erwartungen nach den Singles ganz klar halten kann.

Ich vergebe 8,5 von 10 Bängs.

„Kaleidoscope“ erscheint am 5. November und wird als CD, Vinyl, Digitales Album und Stream erhältlich sein.


Rooftop Sailors sind:

Adrian Bratschi – Drums/Vocals

Alexander Bratschi – Lead Vocals/Bass

Maurice Rupp – Guitar

Nevio Heimberg – Guitar/Vocals


Tracklist:

1. Modern Life

2. Empty-Handed Roboter

3. Man On The Run

4. Don

5. Money

6. Faces: Prologue

7. Faces

8. Cold Air To Cigarettes

9. fuckyou

10. Liqueur

11. Die For You

12. Mind Like (a) Mine


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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