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Rage – Resurrection Day – ein Album Review

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Genre: Heavy Metal/Power Metal

Es gibt so Bands, auf die ist einfach Verlass, und dazu gehören definitiv Rage. Die Ruhrpottler rund um Peavy liefern seit ihrem Bestehen im Jahre 1984 (damals noch als Avenger) kein wirklich schlechtes Album ab. Und auch die Taktung der Veröffentlichungen ist so hoch wie kaum bei einer anderen Band. Selten vergehen ganze drei Jahre von einem zum nächsten Album.

Und auch dieses Mal scheinen sie, zum ich weiß nicht wievielten Male, in einen Jungbrunnen gefallen zu sein. Resurrection Day weiß mich vom ersten bis zum letzten Ton zu begeistern. Es geht schon los mit dem kurzem orchestralen Intro Memento Vitae Overture, das bei vielen Bands aufgesetzt wirkt, aber bei Rage wie die Faust aufs Auge passt. Darauf folgt das Titelstück, ein Powermetalknaller der sofort ins Genick fährt. Vollgas in die nächsten 50:14 Minuten Spielzeit.

„Inhaltlich geht es um die Sicht auf die Menschheitsgeschichte aus philosophischer und psychologischer Betrachtung, ein Aspekt, der mich schon immer sehr interessiert hat. Und genau darin lag für mich auch diesmal wieder der besondere Reiz, nämlich Dinge näher zu beleuchten, mit denen ich mich schon lange beschäftige.“ gibt Peavy zu Protokoll, also so eine Art kleiner roter Faden, der die Texte des Albums durchzieht. Denoch ist ein kein Konzeptalbum im eigentlichen Sinne.

Sehr gut gefällt auch Arrogance And Ignorance, das mit einer gekonnten Mischung aus „Death/Thrash Elementen“, auch im Gesang, und klassischem Heavy Metal punktet. Geiler Hybrid und frische Elemente im Ragekosmos.

Auch die, wie oben schon kurz erwähnten Orchester Passagen kommen auch noch bei bei The Age Of ReasonTraveling Through Time und Black Room ihren Einsatz. Letztere eine ruhige, von den Instrumenten getragene, aber dennoch kraftvolle Nummer. Erneute Unterstützung haben Rage dabei von dem Spanier Pepe Herrero bekommen, der auch schon bei der Liveumsetzung von XIII mit an Bord der Band war.

Abgeschlossen wird das Ganze von Extinction Overkill, der längsten Nummer mit 5:50 Minuten, die wieder straigth nach vorne geht und Lust auf mehr macht.

Fazit: Die neue vierer Konstellation tut der Band klang und songtechnisch sehr gut. Das Album reit sich mühelos an die Großtaten von Rage in den 90igern Black in Mind und End of all Days an, was für mich 10 von 10 Bängs wert ist.

zehn von zehn

Resurrection Day erscheint am 17.09.2021 über Steamhammer/SPV

Line Up:

Peavy Wagner – Vocals, Bass

Vassilios Maniatopoulos – Drum

Stefan Weber – Guitar

Jean Borman – Guitar

Track List:

Memento Vitae Overture

Resurrection Day

Virginity

A New Land

Arrogance And Ignorance

Man In Chains

The Age of Reason

Monetary Gods

Mind Control

Traveling Through Time

Black Room

Extinction Overkill

https://www.facebook.com/RageOfficialBand?fref=ts

https://www.instagram.com/RageOfficialBand/

https://www.youtube.com/c/RageOfficial

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Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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