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Festival Review

Metaleros Vol. 3 – Festival Bericht zur Heavy Metal Sause im Gleis 1 in Unterschleißheim

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Am 15.10.2022 hat nach langer Coronapause das Gleis 1 unter Leitung von Achim Greiner wieder seine Pforten für das Metaleros Festival geöffnet. Und das schon zum dritten Mal. Und sogar zum zweiten Mal in diesem Jahr. Ich glaube, Achim und sein Team konnten nach der extrem langen Live-Musik-Durststrecke einfach nicht genug bekommen.

Wie mir Achim im Kurzinterview verrät, ist er nach wie vor mit Leidenschaft dabei und bekommt nach der folgenden Aussage auch noch einen Buddy-Orden von mir: Er macht das Ganze immer noch unentgeltlich. Jawohl, Freunde der Nacht, es gibt auf diesem Planeten echt Typen, die was Geiles auf die Beine stellen und nicht aus lauter Gier, Geld dafür verlangen… klingt komisch… Ist aber so … und deswegen bekommt Achim den Buddy-Orden von mir. Nun, zugegeben, den Orden habe ich mir gerade ausgedacht, aber es geht ja immer um die Geste, oder?

Die Stimmung war gut an diesem Abend als die Newcomer von Viper Queen die Bühne enterten. Jetzt meint man ja, dass die erste Band immer noch den bescheidensten Job des ganzen Abends hat, und zwar das Publikum ohne den erforderlichen Alkoholpegel dorthin zu bringen, wo der Headliner des Abends das Publikum haben will, nämlich beim Headbangen, pogen und ab zittern. Aber nicht mit Viper Queen. Die fünf Jungs sind in ihren knallbunten Bühnenoutfits auf die Bühne gegangen, haben sich ihre Klampfen umgehängt, das Mikro und die Sticks geschnappt und drauflos gespielt, als wenn sie nie etwas anderes gemacht haben. Selbst mich, der eher wenig mit Classic Rock anfangen kann, hat das sehr beeindruckt. Wie mir Sänger Mosi im späteren Interview erzählt, hat das Quintett um den charismatischen Sänger noch einiges vor. So will man zukünftig weiter fleißig Konzerte spielen und das ein oder andere Album aufnehmen. Im Gespräch machte Mosi mir gegenüber den Eindruck, als wenn die Jungs hoffen, damit auch mal den ein oder anderen Taler verdienen zu können. Nun, das Zeug dazu hätten sie meiner Meinung nach!

Viper Queen ( https://www.facebook.com/ViperQueenOfficial/ )

Und dann kam mein Highlight des Abends. Die Sprengstoffexperten von Antipeewee betraten die Bühne. Schon beim Soundcheck haben die Fünf einen so brutalen Wutanfall von der Bühne losgelassen, dass ich gar nicht glauben konnte, von diesen Krachmachern noch nie etwas gehört zu haben. Aber na ja, man lernt ja nie aus. Und was soll ich sagen … Scheiße waren die laut! Mein Tinnitus hat mich noch 30 Minuten danach daran erinnert, wer gerade die Halle abgefackelt hat. Im späteren Interview kam ich nicht drumherum, einen abgekämpften, aber trotzdem freundlichen Peewee zu fragen, wo ihre Wurzeln liegen. Dieser erzählte mir, das ihre Wurzeln eigentlich im Punk liegen und man schon seit 2013 durch die Republik heizt. Damals noch als Punkband, aber wie das bei vielen so ist, will man auch irgendwann mal härter und schneller spielen. Und da bietet sich die Welt des Thrash Metals natürlich an. Auch fiel mir auf, eine Note Slayer und Sepultura herausgehört zu haben. Das hat mir Peewee auch bestätigt und legt noch ein Stamperl Pantera obendrauf. Allerdings muss ich dazu sagen, dass Antipeewee dem Thrash Metal ihre ganz eigene Note draufhämmern. Wer mal reinhören will (und sollte), findet die Band bei Amazon und Youtube. Wert sind sie es auf alle Fälle.

Antipeewee ( https://antipeewee.com/deutsch )

Als vorletzte Band an diesem Abend traten die slowakischen Heavy Metal Veteranen von Sky Eye auf. Im Jahre 2014 durch den Gitarristen Grega, Bassist Primoz, Sänger Jan, Drummer Sandi und den zweiten Gitarristen Umoz gegründet, machten die Herren schnell Nägel mit Köpfen. Bereits drei Alben hat die Band an den Start gebracht und man merkt ihnen die Leidenschaft für den Heavy Metal auch an. Übrigens immer mit einer Spur Iron Maiden. Sänger Jan hat eine tolle Interaktion mit dem Publikum. So bezog er das mittlerweile im erforderlichen Alkoholpegel angekommene Publikum in jeden seiner Songs mit ein. Mit den Songs selber macht die Band auch keine Gefangen. Melodische Gitarren und geschmeidiger Bass wechseln sich teils doch mit für den Heavy Metal ungewöhnlich harten Passagen und ganzen Songs daraus, ab. Zwischen durch haut Sänger Jan dann wieder so extrem hohe Töne raus, bei denen mir wahrscheinlich die Stimmbänder reißen würden und selbst Bruce Dickinson vor jungfräulichem Neid erblassen würde. Wer guten, melodischen Heavy Metal mit einer Spur Härte mag, sollte die Slowenen im Auge behalten. Leider konnte ich Sky Eye aus zeitlichen Gründen nicht mehr interviewen.

Skye Eye ( https://www.skyeyeband.com )

Als Headliner an diesem Abend kamen die alten Hasen von Praying Mantis. Bereits in den 80ern erfolgreich, sprang man damals auf die NWoBHM mit auf und spielte sich in die gleiche Schiene wie die damaligen Iron Maiden. Das erste Album „Time tells no Lies“ war ein riesiger Erfolg und brachte die Band auf die gleichen Treppchen, wie die ganz Großen. Nun, die 80er sind vorbei und die Haare bei den Herrschaften sind zwar länger oder viel weniger geworden und nur die ganz Großen wie Iron Maiden oder Judas Priest konnten sich ganz oben halten. Aber das macht der Band anscheinend gar nichts aus. Sie machen nach wie vor genau das, was sie am besten können: Heavy Metal. Und mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Hier konnte ich keine Parallelen zu anderen Bands finden, da Praying Mantis ihren ganz eigenen Stil spielen und sich seit Jahrzehnten von keinem Trend beeinflussen lassen. Das die Jungs richtige Profis sind, wurde schon am Soundcheck klar, der keine fünf Minuten gedauert hat. Und die Songauswahl für das Metaleros ließt sich wie das who is who aus ihren Alben. Angefangen mit der Selbstbetitelung Praying Mantis über Dream on bis hin zu Letting go. Leider war es mir auch nicht mehr möglich, Paying Mantis zu einem Kurzinterview heran zu bekommen.

Praying Mantis ( https://www.prayingmantis.rocks/?videoRun=yes )

Und gegen null Uhr war der ganze schöne Zauber dann auch schon vorbei. Leider musste Reapers Revenge aus krankheitsbedingten Gründen ihren Auftritt komplett absagen. Ich wünsche auf diesem Wege gute Besserung. Aber es war ein großartiger Abend. Gutes Bier, nette Leute und eine Klasseauswahl an Bands, die jeder einmal gesehen haben musste. Mal abwarten, wann Achim und sein Team das Metaleros Vol.4 ausrufen.

In diesem Sinne, Stay Heavy

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Reno R

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