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Killerpilze-Fronter JO HALBIG bringt neue Solo-Singe „Diffuse Zuversicht“ raus

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Land: Deutschland 

Genre: Indie Rock/Post-Rock 

„In einer Zeit, in der Hypes oft schneller verglühen, als sie aufsteigen, gibt es Musiker*innen, die über Jahre da sind und sich ins kollektive Gedächtnis gespielt haben. Die sich verändern und neu erfinden. Einer dieser Künstler ist JO HALBIG, Sänger & Gründer der Killerpilze, einer der prägendsten deutsch- sprachigen 00er-Jahre Bands, die nahezu über jeden TV-Bildschirm geflattert ist und über fast 2 Jahrzehnte den Wandel eines Teenie-Chart-Acts mit Europa-Tourneen zur filmpreisgekrönten Punkrock-Kult-Band vollzogen hat, die auch über die Pubertät ihrer Fans hinaus immer Teil der Szene war. Dies wird auch in der am 28.05.2024 erscheinenden Doku-Serie „Millenial Punk“ (ARD Mediathek) deutlich, in der Halbig neben Szene-Größen wie Die Toten Hosen oder Broilers über die Punk-Historie Deutschlands spricht. Nach 17 Jahren Dauer-Tour, 8 Alben und einem Kino-Film war Ende 2019 aber erstmal Schluss auf unbestimmte Zeit. Für JO HALBIG eine einschneidende Veränderung, „erstmal ein großer Schock, fast ein Identitätsverlust“, wie er selbst sagt und dennoch erweist sich diese Phase des Umbruchs als Türöffner für neue Gedanken und Wege.

Mit seinen Solo-Debüt-Singles Alle Waren Da und Fahr Zur Hölle die im November 2023 erschienen sind, begeistert er nicht nur viele tausend Fans, die die Songs binnen der ersten Monate über 250.000 mal auf diversen Streaming-Plattformen gestreamt haben, sondern auch Kritiker*innen, die den neuen Solo-Sound vom Killerpilze-Frontmann so nicht erwartet hätten: „Nein, er ist nicht hier, um Nostalgie zu verkaufen. Wer hätte gedacht, dass JO HALBIG derjenige sein würde, der die Pop-Klischees über den Haufen wirft und sich mit einem kühnen Sound neu erfindet, der irgendwo zwischen rebellischem Underground und Chart-Eroberer liegt?“ Schreibt ein großer Musik-Online-Blog, die renommierte Süddeutsche Zeitung in einem großen Portrait über Halbig von „authentischem, großen Indie-Rock“ (03.11.2023). Und Halbig kann und will den großen Gestus. Auch auf Social Media zeigt sich einer, der wenig auf Klischees gibt und zwischen den Welten wandelt.

Photocredit: Eric Joel Nagel

Auch seine neue Single Diffuse Zuversicht zeigt das: Schonungslos ehrlich rechnet er mit dem Hype um seine Band ab, zeichnet seine Herkunft, zeigt Haltung gegen Rechte und liefert somit einen lange nicht gehörten frischen IndieRock-Sound aus Deutschland. Er kann Menschen mitnehmen. Die Fans von früher. Deren Eltern. Aber auch viele neue Musikfans, die sein neues Projekt seit wenigen Monaten begeistert aufnehmen. In den Liedern seiner angekündigten Debüt-EP geht es um Liebe und Freundschaft, ums Älterwerden, um psychische Probleme und dass das Private eben doch Politisch ist. Aber es ist eben nicht nur pure Befindlichkeit – und das macht die Musik des Solo-Debüts so interessant. Hier entfaltet sich ein Musiker, der eine völlig neuartige musikalische Spielwiese entdeckt hat und seinem DIY-Ethos nie abgeschworen, sowie seine Einflüsse zwischen Stadion, Punk und Popmusik nie verleugnet hat. Die Debüt-EP wird im Sommer 2024 erscheinen. Eine Live-Tour 2025 hat Halbig auf Social Media schon in Aussicht gestellt.

In den letzten dreieinhalb Jahren war die Gitarre für ihn eher Relikt aus vergangenen Tagen und Erinnerung an die ekstatischen Live-Shows, die er mit seiner Band bis 2019 spielte. Bis Halbig Anfang 2023 wieder beginnt, erste neue Text-Ideen zu sammeln, zwischen seiner Heimatstadt München und Berlin zu pendeln, um neue Songs zu schreiben und sich seine eigene Sound-Welt zusammen mit Produzenten wie Joschka Bender und Wieland Stahnecker zu bauen. „Ich hatte das Gefühl, noch lange nicht alles gesagt zu haben und ich bin nun endlich bereit, das Stück für Stück zu teilen“ schreibt er auf seinem Instagram-Kanal. Weiter: „Meine Musik soll ein Herzland für euch sein. Ein Ort, an dem wir alle gleich sind, der Hoffnung gibt. Und das hier ist der Start.“ Er präsentiert sich im Gegensatz zu seiner Hauptband in einem völlig neuen Licht. Frisch umgesetzter Indierock-Sound, hymnische Chöre und clever zeitlose Songs, die den Neubeginn zwischen Nachdenklichkeit und Leichtigkeit perfekt einläuten und sich mehr der UK-Ästhetik eines Sam Fenders als deutscher Punk-Produktionen bedienen. Auch in den Clips auf Social-Media wie TikTok und Instagram, wo Fans seit seiner Ankündigung vor wenigen Tagen begeistert kommentieren, zeigt sich einer, der wenig auf Klischees gibt und zwischen den Welten wandelt.

JO HALBIG zeigt sich solo als Musiker, der eine völlig neuartige musikalische Spielwiese entdeckt hat, sich augenzwinkernd „den Erfinder von Indie-Rock“ nennt seinem DIY-Ethos auch 2024 nicht abschwört, sowie seine Einflüsse zwischen Punk und Popmusik nie verleugnet. „Und jedes Jahr und jeder Schritt, hat dich dahin gebracht wo Du jetzt bist und ganz so scheiße isses nicht“, singt er über eine treibende Produktion von Wieland Stahnecker und Joschka Bender und gibt seiner Solo-Karriere nun eine neue Hymne. Indie-Rock im Jahr 2024 lebt. Hier ist der Beweis“ (Text provided by: superlifepromo).

Jo Halbig auf Instagram

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Elias

Schreiberling aus Leidenschaft, Metal-Enthusiast seit der Schulzeit. Verirrt sich gern in den Tiefen des Prog und bestaunt moderne Ansätze zu Rock und Metal.

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