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Album Reviews, Reviews

folkshilfe – Vire – Album Review

folkshilfe-vire-album-review

Genre: Pop, Pop-Rock, Mundart

Land: Österreich

Manch einer muss gerade wohl zwei Mal hinsehen. folkshilfe bei einem Rock- und Metalmagazin geht das? Damit können wir sicher nochmal ordentlich Reichweite generieren, wir wollen ja an LeserInnen wachsen. Ne, Spaß bei Seite. Das österreichische Trio mag nicht unbedingt in unser übliches Beuteschema passen, schaut man aber etwas über den Tellerrand doch sehr wohl.

Lasst euch von der Ziehharmonika nicht ablenken, sondern genießt den alpinen rockigen Sound den die Jungs dann doch spielen. Als zweite Single wurde der Opener kummama veröffentlicht und das schon vor acht Monaten. Auch wenn die Nummer gewiss nicht den Hype eines Hau di her auffrischte ist kummama eine tolle sommerliche Nummer. Das Ukuleleintro ist echt stimmig, auch wenn dieses dann einfach auf dem restlichen Song ignoriert wird. Hätte man gerne weiter tragen können, um so den eh schon facettenreichen Sound noch einmal mehr aufzupeppen.

Das die Band auch sehr wohl rockig kann zeigen sie spätestens mit Wir heben heid o. Der Titel klingt zwar extrem nach Volksmusik-Überheblichkeit, aber eher gerade wegen den Vocals auch immer wieder nach Wanda. Also Wanda mit Ziehharmonika und, ehrlich gesagt, spannenderen Texten. Die Mischung aus Stromgitarre, Drums und Ziehharmonika mag für den geneigten Metaller falsch anmuten, passt aber wie die Faust aufs Auge. Die Qualität der Vocals rundet die Nummer wunderbar ab und zeigen, was folkshilfe ausmacht. Spaß am musizieren ohne sich zu steif in ein Korsett zwängen zu lassen.

Mama ist einfach ein wunderbares Stück Musik, das vielen Menschen aus der Seele sprechen wird. Instrumental sehr minimiert, um den Fokus auf den wunderschönen Text nicht zu verlieren. Ganz ehrlich zerstört irgendwie jedes weitere Wort zu diesem Song etwas daran, darum tut euch einen Gefallen und hört euch Mama an und denkt nicht nur an Muttertag an eure.

Wohl der musikalische Fehltritt des Albums steckt hinter Wana. Auch wenn er instrumental irgendwie italienisch anmutet, ist der Bass zu präsent und vor allem sehr unpassend eingebaut. Gerade wenn dann gegen Ende noch etwas gejodelt wird. Die Vocals im Dialekt sind aber dann wieder einfach spitze und machen die Musik von folkshilfe extrem einzigartig.

Trotz dem ganzen Lob muss man aber auch so ehrlich sein, dass viele der Texte schon arg kitschig und kantenlos ankommen. Tiefe wie in Mama ist eher die Ausnahme.

Andererseits erreichen sie mit Najo eh den absoluten Spaßzenit. Eine lustige Nummer zum Abschalten. Schaut man sich an wer hier mit an Bord ist, ist die Stimmung des Songs absolut nachvollziehbar, denn niemand geringeres als Paul Pizzera vom umjubelten Kabarettduo Pizzera & Jaus hat seine Vocals beigesteuert. Einfach lustig und zum abdancen, auch wenn hier im Text mehr steckt als man anfangs meinen könnte.

Fazit:

Wenn Musik Spaß macht, ist das Genre doch eigentlich egal oder nicht? „Vire“ macht Spaß. „Vire“ unterhaltet mich. „Vire“ macht mich tatsächlich noch zum Fan des Trios. Die Musik geht in die Ohren und bleibt dort und wenn auch nur die bombigen Ohrwürmer.

Gebt folkshilfe eine Chance. Ihr werdet Spaß haben, glaubt mir.

Ich vergebe 8 von 10 Bängs.

acht von zehn

„Vire“ erscheint am 31. März via töchtersöhne und wird als CD, Vinyl, Special Boxset, Digitales Album und Stream erhältlich sein.


Tracklist:

1. Wana

2. Mama

3. Hau di her

4. Wir heben heid o

5. kummama

6. Alles in mir

7. Najo eh feat. Paul Pizzera

8. Der Wanderer

9. Schena Mensch

10. So laung


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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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