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EXCALION – Once Upon A Time – Neuer Powermetal-Geniestreich aus dem hohen Norden

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Genre – Progressiver Powermetal

Für Fans von : Evergrey, Damnation Angels, Vanishing Point, Borealis

Das Skandinavien ein gutes Pflaster für erstklassigen Metal ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Doch immer wieder überraschen mich (neue) Bands aus dem hohen Norden mit tollen Veröffentlichungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. So auch aktuell die für mich bislang unbekannte Band Excalion aus Finnland, die mit ihrem Video zu ihrem neuen Song „Soulbound“ meine Aufmerksamkeit weckten.

„Neue“ Band steht jetzt mal in Anführungszeichen, denn die Band wurde bereits 2000 gegründet und brachte bereits am 24. März über Scarlet Records gerade ihr inzwischen 6. Studioalbum auf den Markt.

Photo Credit: Heikki Sulander

Und was soll ich sagen, mit „Once Upon a Time“ ist den Finnen tatsächlich ein phantastisches, progressives Powermetal Album gelungen, das schon jetzt für mich zu den Besten des Jahres in diesem etwas überlaufenen Genre gilt. Auch wenn die Band wohl bislang eher im Schatten von Nightwish, Stratovarius oder Sonata Arctica standen, so treffen Excalion mit „Unce Upon A Time“ bei mir genau ins Schwarze. Schon das gelungene Cover zeigt, in welche Richtung die Musik von Excalion wohl gehen wird. Die sehr melodischen Songs sind gespickt mit geilen Riffs, dazu ein harter Keybourdsound, der nie zu ausschweifend und aufdringlich wird, wie es schon mal bei Strativarius der Fall ist. Und mit Marcus Lång haben Excalion dazu noch einen geilen Sänger am Micro, der mich von seinem Klang immer mal wieder an Marco Hietala (Ex-Nightwish, Tarot) erinnert. Er passt perfekt zu den harten Riffs von Aleksi Hirvonen und den teils atmosphärischen, an einigen Stellen gar symphonischen Klängen, harmoniert mit seinem vielseitigen Organ auch perfekt mit den harten Keyboard-Einlagen vom Tastenmann Jarmo Myllyvirta.

Alle Fans der anfangs genannten Bands können sich das Album eigentlich blind zulegen oder sollten es zumindest mal antesten, ihr werdet sicherlich nicht enttäuscht sein. Völlig unverständlich, dass man von der Band bislang so wenig gehört hat.

Bereits mit dem atmosphärischen Intro „Keitele“ fängt die Band den Zuhörer ein, und man kann nur schwer wieder loslassen. Der erste echte Song „Resolution“ zeigt dann, was auf der ganzen Scheibe in den folgenden 9 Tracks für Begeisterung sorgen wird: schnelle, harte Riffs, fette Drums, immer mit tollen Melodien untermalt. Die 11erstklassigen Songs bilden ein richtig fettes Powermetal-Album mit viel Abwechslung, Tracks wie meinem „Dosenöffner“ für die Band „Soulbound“ oder „When a Moment Turns into a Lifetime“ lassen das Herz schneller schlagen, sind echter Hörgenuss für jeden Power Metal Fan. Dort wo Dream Theatre manchmal zu viel Gefrickel in Ihre Songs einbauen, schaffen es Excalion immer wieder geschickt, rechtzeitig die Kurve zu kriegen und in die eigentliche Songstruktur zurückzukehren, sodass niemals das Gefühl aufkommt, man wird überfrachtet von Solos und Geschrube, hier sind alle Solos sehr songdienlich in die einzelnen Songs integriert, Soloeskapaden werden nicht benötigt.

Auch nach dem 5. Durchlauf gibt es immer wieder interessante Details zu entdecken, die das Album so abwechslungsreich machen. Ob nun die Hammondorgel bei „Words cannot heal“, die mich etwas an Arjen Lucassen`s Ayreon erinnern, die getragenen sanfteren Passagen bei „Eternals“ oder die Kirchenorgel bei „Amuse Me“, einfach gut gemachte Songs die nie langweilig wirken.

Bei der Powerballade „When A Moment Turns into a Lifetime“ brilliert Marcus  mit seinem variablen Organ, dass sich die Armbehaarung vor Begeisterung aufstellt. Klasse Refrain, der immer die nötige Power ausstrahlt, dazu die chorartigen Backingvocals mit den Stakato-Riff von Aleksi Hirvonen, sicherlich einer der Highlights der Scheibe.

Bei „Radiant Halo“ könnte man wieder Marco H. am Mikro vermuten, ähneln sich die Vocals hier doch sehr stark. Mit tollem Chorus und supermelodischen Solo abermals ein überragender Track. Auch bei der folgenden Ballade „Eternals“ zeigt Marcus eindrucksvoll, dass er auch sehr gefühlvoll abliefern kann, auch wenn die Töne mal in die ganz hohen Regionen wandern – phantastischer Song mit toller Melodie. Auch wenn ich anfangs etwas mit„Band of Brothers“ haderte, weil der Song zunächst etwas gewöhnungsbedürftig klingt und sich vom Stil von den anderen Tracks abhebt, zündet der Abschlusstrack spätestens beim wiederhohlten Anhören, sodass Excalion dann nach 56 Minuten ihr sechstes Album nochmals mit einem Ausrufezeichen beschließen. Danach wird man unweigerlich verleitet, erneut die Play-Taste zu drücken.

Fazit:

Gott sei Dank war die Vorabsingle „Soulbound“ wie so oft nicht nur eine positive Ausnahme auf einen weiteren Powermetal-Album war. Nein Excalion haben mit „Once Upon A Time“ ei erstklassiges Werk abgeliefert, das wie aus einem Guss wirkt und bei dem es schwer fällt, einen echten Schwachpunkt auf dem Album zu finden, zu hoch ist die Qualität der insgesamt 11 Tracks. Mit dem bereits mehrfach angesprochenen „Soulbound“, der Powerballade „When A Moment Turns into a Lifetime“ oder dem Titeltrack sind wirklich einige musikalische Perlen auf „Unce Upon a Time“ enthalten, die sich absolut nicht zu verstecken brauchen vor den Hits von o.g. Bands.

Chapeaux, man kann den Finnen nur zu Ihrem neuen Werk gratulieren.,

Wenn der Musikgott auch nur einen Funken Gerechtigkeit besitzt, sollte es Excalion mit „Once Upon A Time“ doch möglich sein, die Aufmerksamkeit eines breiteren Publikums zu wecken und den Bekanntheitsgrad gehörig zu steigern. Zu wünschen wär es der Band allemal! Hoffentlich gibt’s Excalion bald auch mal Live auf Tour in Deutschland zu sehen.

Für das geile Album „Once Upon A Time“ kanns von mir daher nur die Höchstnote geben, mehr als verdiente 10 Bangs.

zehn von zehn

Unce Upon A Time“ ist bereits am 24. März bei Scarlet Records als Digipack erschienen und kann hier bestellt werden.

Photo Credit: Heikki Sulander

Lineup:

MARCUS LÅNG – VOCALS
ALEKSI HIRVONEN – GUITARS
JARMO MYLLYVIRTA – KEYBOARDS
ONNI “HOT NUTZ” HIRVONEN – BASS
HENRI PIRKKALAINEN – DRUMS

TRACKLIST:

  1. Keitele
  2. Resolution
  3. Soulbound
  4. Words cannot heal
  5. Amuse Me
  6. One Upon A Time
  7. I am I
  8. When a Moment turns into a Lifetime
  9. Radiant Halo
  10. Eternals
  11. Band of Brothers

www.excalion.com

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Thomas

Musikalisch bin ich seit den 80er vor allem im melodischen Hard& Heavy-Dschungel unterwegs und immer auf der Suche nach neuen und alten Perlen. Meine absoluten Faves sind Queenaryche, Y&T, Die Toten Hosen... u.v.a.....inzwischen kann ich mich aber auch für Mittelalterrockband wie Feuerschwanz oder Saltataio Mortis absolut begeistern. Ab und an geht mein Blick aber auch mal über den Tellerrand in Richtung Speed/Trash/Death...solange Melodien erkennbar sind. Auch wenn ich schon zu der Ü50-Fraktion gehöre, findet man mich bei Konzerten und Festivals fast immer Front of Stage, denn Sitzplatz beim Rockkonzerten, das passt bei mir einfach nicht zusammen. Erst wenn es ohne Rollator mal nicht mehr gehen sollte, ist die Tribüne vielleicht ne Alternative.

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