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Interview, News

EVERGREY – Interview mit dem Bassisten Johan Niemann zum neuen Album „A Heartless Portrait“

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Am 20. Mai veröffentlichte EVERGREY, eine der besten Bands im Bereich des progressiven Metal ihr inzwischen 13. Album mit dem außergewöhnlichen Titel „A Heartless Portrait (The Orpeon Testament)“.

Wir hatten kurz vor dem Releaseday die Möglichkeit, den Bassisten Johan Niemann in einem ausführlichen Interview zum neuen Album, der Tour und auch zum Krieg in der Ukraine zu befragen. Johan stand Thomas Rede und Antwort.

Rockmagazine: Hallo Johan , es freut mich, dass du dir die Zeit nimmst, mit Rockmagazine über euer inzwischen 13. Studioalbum „A Heartless Portrait (The Orpheon Testament)“ zu reden, das Ihr am 20. Mai veröffentlichen werdet.

Zunächst die obligatorische Frage. Wie geht es dir und dem Rest der Band in diesen doch für alle recht schwierigen Zeiten, in der neben der Corona-Pandemie nun zu allem Übel auch noch ein nicht mehr zurechnungsfähiger Herrscher einer Atommacht einen neuen Angriffskrieg angezettelt hat?

Johan: Ja uns geht es soweit gut. Ich dachte nicht dass so was passiert. Das nach der Pandemie und all den Dingen, ein Krieg ausbricht, ich verstehe es nicht. Das konnte man nicht vorhersehen.

Rockmagazine: Schweden und Finnland wollen ganz aktuell ja nun auch der Nato beitreten (Das Interview fand vor dem Antrag von Schweden und Finnland zum Beitritt in die Nato statt / Anm. d. Red.). Machst Du dir da persönlich Sorgen, das Putin deshalb auch mal Atomwaffen einsetzt und dadurch wohl einen 3. Weltkrieg entfachen würde?

Johan: Ja sicher, das ist ein riesiges Problem. Wenn er denkt, dass er wirklich provoziert wird, wenn wir nun der Nato beitreten… ich glaube er ist etwas verrückt. Ich persönlich denke es ist egal, ob wir nun beitreten oder nicht, es wird meiner Meinung nach keinen Unterschied machen.

Rockmagazine: Hoffen wir mal, dass alles gut geht und dieser unnötige Krieg bald ein Ende finden wird und wieder etwas Normalität in der Welt einkehren wird.

Johan: Ja das hoffe ich auch.

Rockmagazine: Kommen wir zur Musik – wie habt ihr die letzten 2 Jahre überstanden? Livemäßig war ja für alle Musiker fast ein Totalausfall, auch ihr habt ja bis auf den Livestream-Event nur wenige Konzerte spielen können, auch wenn in Schweden die Restriktionen nicht so streng waren wie bei uns in Deutschland.

Johan: Ja die Restriktionen waren bei uns bei weitem nicht so hart wie an anderen Orten auf der Welt. So organisierten wir den Livestream und im Sommer machten wir ein Festival in Finnland. Und gegen Ende des letzten Jahres spielten wir noch fünf Konzerte in Schweden. Ja wir spielten tatsächlich ein paar Gigs, das war cool.

Rockmagazine: Das war aber natürlich trotzdem recht wenig…

Johan: …deshalb entschieden wir uns auch ein neues Album zu schreiben, denn wir wussten ja nicht, wie die Situation in der Pandemie wird. Es war nicht klar, wie sich das alles weiter entwickelt nach der Veröffentlichung von „Escape of the Phoenix“. Wir dachten, entweder wir warten bis die Pandemie zu Ende ist und touren dann, doch keiner wusste ja wie lange das dauert.

Deshalb entschieden wir einfach neue Songs zu schreiben und nahmen ein weiteres Album auf. Und wie es scheint, können wir jetzt tatsächlich wieder mehr live spielen.

Rockmagazine: Kommen wir zum Cover und dem Titel des Albums. „A Heartless Portrait (The Orphean Testament)“, wieder ein sehr gelungenes Cover und ein etwas außergewöhnlicher Albumtitel. Was hat es mit dem Titel auf sich, wie kamt ihr darauf?

Johan: Das Artwork stammt von Giannis Nakos, der auch schon die beiden letzten Cover gestaltet hat, er machte genau das was wir wollten. Es sollte düster, etwas launiges sein. Er kam mit dem Entwurf und unsere Musik spiegelte sich sehr gut in seiner Kunst wieder. Er ist wirklich klasse geworden.

Nun es hat keine übermäßige Bedeutung, es gab ein paar Dinge über die ich mit Tom redete, die ihn  interessierten. Ich weiß nicht an welchem Song er damals gerade arbeitete, aber es gab etwas zwischen diesem Song und der Geschichte von Orpheus, das beide miteinander verband.  So meinte Tom, der Titel des neuen Albums sollte irgendwie in Richtung „The Orpheon irgendetwas“ heißen und so wurde es nach einigen Überlegungen irgendwie dann zu „The Orpheon Testament“, was Schlaueres fiel uns nicht ein.

Rockmagazine: Wie habt ihr die neuen Songs geschrieben, welche Veränderungen gab es bei der Entstehung zum Vorgängeralbum „Escape of  the Phoenix“.

Johan: Ich glaube wir haben nichts geändert, wir haben die gleiche Vorgehensweise gewählt wie bisher. Irgendjemand bringt einen kompletten Song oder auch nur ein Riff mit, dann arbeiten wir daran rum, bis es uns gefällt. Wir haben da keine feste Arbeitsweise und es gibt keine Regeln wie wir etwas machen, wir improvisieren da einfach.

Wir versuchen einfach die coolsten Sachen zu schreiben die wir können, um uns da selbst zu beeindrucken.

Rockmagazine: Sind bei den neuen Songs noch Überbleibsel von der „Escape of the Phoenix“-Session verwendet worden oder sind alle Songs neu geschrieben worden?

Johan: Also ich würde mal sagen zu 99% sind es neue Sachen. Ich denke, wenn wir Riffs von der vorherigen Aufnahme verwenden, dann klingt es einfach irgendwie alt.

Rockmagazine: Für mich klingen einige Songpassagen etwas nach dem „Escape“-Album. Auch mein Redaktionskollege meinte, für ihn klingt das neue Album etwas nach „The Atlantic 2“.

Johan: Ja wirklich? Sicher gibt es da Überschneidungen, die Songs wurden von den gleichen Leuten geschrieben, deshalb sind Ähnlichkeiten normal.

Rockmagazine: „A Heartless Portrait“ ist ja kein Konzeptalbum geworden. Gibt es trotzdem ein Thema oder roten Faden oder sind es einfach 10 unabhängige eigenständige Songs?

Johan: Ja ziemlich genau, es hat kein übergreifend Thema wie bei vorherigen Album. Mehr Song by Song. Aber üblicherweise schreibt ja Tom die Songs, es sind da seine Gedanken aus seiner  Sicht über den Zustand der Welt eingeflossen.

Rockmagazine:  Insgesamt finde ich das Album wieder etwas melodischer im Vergleich zu „Escape of the Pheonix“, auch wenn es wieder einige brachiale Gitarrenduelle zwischen Tom und Henrik gibt. Hat da Toms  Arbeit mit seinem Projekt SILENT SKIES zusammen mit Vikram Shankar etwas damit zu tun, wo er ja seine ganz softe Seite offenbart. Im Abschlußsong Wildfire findet man gewisse Ähnlichkeiten. Kannst du da meine Einschätzung bestätigen.

Johan: Vielleicht. Aber nicht speziell. Wir hatten schon immer softere Songs auf unseren Alben, z.B. Missing You auf Hymns for the Broken. Softe Piano Melodien sind ein Element des EVERGREY-Sounds, unserer Musik. Ich denke, dass die SILENT SKIES-Sachen wirklich gut für Tom waren, besonders für seine Stimme. Er hat jetzt mehr Möglichkeiten seine Stimme einzusetzen und er hat andere Wege gefunden, um Songs zu schreiben.

Photo Credit: Patric Ullaeus

Rockmagazine: In den bisherigen zwei Videos seid ihr immer mit durch rote Tücher verbundenen Augen zu sehen. Was hat es mit den roten Tüchern auf sich, steckt da eine zusammenhängende Story dahinter, die ihr in den Video filmisch darstellen wolltet?

Johan: Nicht wirklich. Es sieht einfach cool aus, gibt einen coolen Effekt. Es war ursprünglich nicht so geplant, es war spontan. Lass es uns versuchen… und es sah einfach cool aus. So haben wir es beim zweiten Video versucht. Und es war klasse, eine gute Idee.

Rockmagazine: Eine weitere gute Idee war die Einbindung der Fans in eure neuen Songs. Beim Video zu Save us und zu Midwinter Calls habt Ihr ja eure Fans mitmachen lassen. Das Ergebnis ist super geworden, für mich die beiden besten Songs des Albums. Wer kam auf die Idee und wie habt ihr das dann letztlich umgesetzt. Es gab  ja sicherlich eine große Beteiligung durch die Fans.

Johan: Save us ist ein Song, bei dem die Fans ihre eigenen Aufnahmen einsenden konnten, egal ob vom Smartphone, PC oder sonstige Aufnahmen. Dass war ein richtiger Albtraum, all die Aufnahme zusammen zu spielen. Glücklicherweise war ich nicht der Mann am Mixer, der das alles zusammengefügt hat, ich hatte damit nichts zu tun.

Bei Midwinter Calls hatten wir zwei Shows, die wir Ende letzten Jahres in Schweden gespielt hatten, in Göteborg und Karlstad. Wir spielten die Melodie vor und sagten, dass wir die Aufnahmen für das neue Album verwenden werden. Und das Publikum sang dann die Melodie nach. Wir spielten es mehrmals hintereinander und das Publikum sang es mehrfach nach… bis wir sagten Danke. Und nun haben wir es auf dem Album.

Rockmagazine: Wessen Idee war das Ganze?

Johan: Es war unsere Idee, wir fanden dass diese beiden Songs diesen speziellen Sound einer großen Zuschauermenge brauchen, wir wollten diesen Effekt. Wir waren zu fünft im Studio und versuchten das selbst zu machen, mit Multiple-Takes, aber es war eine Desaster

Wir haben überlegt wie wir die Fans ins Studio bekommen, aber es war ja Covid-Zeit, niemand wollte für längere Zeit in ein überfülltes Studio. Dann hatten wir die beiden Konzerte anstehen und so entschlossen wir einfach, lasst uns versuchen, das das Publikum die Sachen beim Konzert einsingt. Und es hat funktioniert, überraschenderweise!

Rockmagazine: Anfang des Jahres hat Tom mit SILENT SKIES sein zweites Album aufgenommen und nun steht auch die Veröffentlichung von Henriks  Soloalbum „Breaking Out“ bevor, bei dem Du ja den Bass eingespielt hast. Seid ihr nicht ausgelastet gewesen oder hattet Ihr einfach Langeweile gehabt?

Johan: Nein, Henrik fragte mich ob ich die Sachen auf seinem Album einspielen würde und ich hab das natürlich gerne gemacht.

Rockmagazine: Hast du selbst auch Ambitionen für ein Soloalbum oder hast du was in diese Richtung geplant?

Johan: Ich weiß nicht. Das ist schwer zu sagen. Ich habe zwar einige Dinge aufgenommen, aber die sind so verschieden, ich weiß nicht ob die jemand hören möchte (lacht), vielleicht mal später.

Rockmagazine: Letzte Woche hattet ihr in Finnland die ersten 3 Auftritte. Waren das die Warmup-Gigs für die anstehenden Festivals und wie sind die Gigs gelaufen, bei denen ja sicherlich die ersten neuen Songs gespielt wurden. Wie wurden die neuen Songs von den Fans aufgenommen, die ja das Album noch nicht vollständig hören konnten.

Johan: Ja, es war großartig, die Fans haben alle Songs mitgesungen.

Rockmagazine: Am Freitag und Samstag spielt ihr dann in Eurer Heimatstadt Göteborg und in Stockholm zur Veröffentlichung des Albums zwei Gigs, die ihr als Acoustic-Show angekündigt habt. Warum ausgerechnet zur Veröffentlichung der neuen Scheibe ein Acoustic Set?

Johan: Wir haben schon früher Acoustic-Shows gemacht. Es macht Spaß, es ist einfach was anderes. Es gibt den EVERGREY-Songs einen besonderen Geschmack. Es ist cool, und ich denke wir wollen diese Release-Shows nicht als große Produktion machen. Es soll eher eine unaufdringliche Show werden, freundlich und gemütlich und ein Acoustic-Set ist wie geschaffen dafür.

Rockmagazine: Habt ihr vor, das Ganze auch als Acoustic-Album zu veröffentlichen oder gibt’s den Gig mal als Bonus, wie bei „Hymns for a Broken“.

Johan: Das ist nicht unmöglich. Wir haben vor langer, langer Zeit schon mal darüber gesprochen, ein Acoustic-Album zu veröffentlichen. Aber bislang ist noch nichts daraus geworden, vielleicht das nächste Album. Es wäre an der Zeit, mal sehen.

Rockmagazine: Sind die Gigs gleichzeitig die Generalprobe für die Festivalsaison 2022, die ihr am 3. Juni mit dem Auftritt in Pilzen beim Metalfest einleitet. Ich werde auch in Pilzen am Start sein und freue mich schon auf die neuen Songs. Inzwischen habt ihr ja jede Menge Songs, die inzwischen zum Pflichtprogramm gehören, da fällt es doch sicher immer schwerer, auch die neuen Songs gebührend zu präsentieren, zumal ihr ja zwei Alben habt, die wie schon angesprochen noch nicht live gespielt wurden. Wie macht ihr das.

Johan: Das ist das Problem. Wir haben lange Diskussionen, um die perfekte Setlist zusammen zu stellen. Es ist ein wahres Luxusproblem. Es bleibt aber das Problem, dass wir nicht alle Fans glücklich machen können, wir können nicht alle Songs spielen. Wir spielen ein paar ältere Songs, nicht die ganz Alten. Aber die Mehrheit der Fans kommt zu den Shows um die neueren Songs zu hören. Wenn wir uns unser Spotify-Profil ansehen, dann sind alle Top-Songs neuere Songs. Die Songs mit den meisten Streams sind ab „Hymns for the Broken“ und danach. Daher legen wir auch den Fokus auf die Songs dieser Zeit.

Rockmagazine: Zum Thema Setlist hätte ich noch eine persönliche Frage: Warum werden in den letzten Jahren die Auftrittszeiten vieler Bands gefühlt irgendwie immer kürzer. Immer häufiger ist bereits nach 70-80min Schluss, was mich persönlich bei den teilweise heftigen Ticketpreisen als Fans ärgert. Wie siehst du das als Musiker? Bin ich da zu anspruchsvoll?

Johan: Ich finde das 90 Minuten das Minimun sein sollten. Alles über 2 Stunden ist für mich persönlich zu lange, 1:45 – 1:50 finde ich passend.

Rockmagazine: Ihr seid ja im Herbst nun mit zwei Alben auf Tour.  Neben „A Heartless Portrait“ wurde auch „Escape of the Phoenix“ bislang noch nicht Live präsentiert. Da müsst ihr wohl die Auftrittszeit etwas ausdehnen und spielt hoffentlich dann auch ein zwei Stunden-Programm.

Johan: Wir werden sehen, wir geben unser Bestes.

Rockmagazine: In der heutigen Zeit ist auch die Musikbranche sehr schnelllebig geworden, jede Woche erscheinen zahlreiche neue Alben und der Fan wird mit neuer Musik regelrecht bombardiert. Ein neues Album hat leider nicht mehr den Stellenwert früherer Tage. Was hat sich deiner Meinung nach in der heutigen Zeit grundlegend verändert, zum Guten wie zum Schlechten.

Johan: Ich denke es ist etwas von beidem. Es ist beides gleichzeitig Gut und Schlecht. Es gibt so viele gute Musik, die veröffentlicht wird, die du dir anhören kannst, dann findest du wieder andere Musik, die dir gefällt. Aber auf der anderen Seite ist es schwierig alles zu überblicken und man kann sich auch leicht in seiner Musik verirren, bei dem was alles auf den verschiedenen neuen Streaming-Plattformen veröffentlicht wird.

Wenn du einen Computer hast, kannst du ein Album machen. Du brauchst nicht ins Studio zu gehen, du brauchst kein Plattenlabel. Du kannst das alles von Zuhause auf dem PC machen. Aber es wird immer schwieriger sich durchzusetzen, wenn du eine neue Band bist und du aus der Masse herauszustechen willst. Das schmerzt schon.  

Rockmagazine: Zum Schluss hätte ich noch ein paar kurze persönliche Fragen in der Rubrik „Kurz und Knackig“, zu deinem Musikgeschmack, die ich gerne zum Abschluss an meine Interview-Partner richte. Kannst du mir diese noch kurz beantworten?

Johan: Klar gerne.

Rockmagazine: Was sind deine drei absoluten Lieblingsbands?

Johan: Genesis, Satyricon, Voivod. Zumindest heute, wenn du mich morgen fragst, werden es andere sein.

Rockmagazine: Was war Dein Schlüsselerlebnis, das Dich zum Metalfan gemacht hat?

Johan: Als ich KISS„Alive II“  gehört hatte. Da machte es Klick bei mir.

Rockmagazine: Wer ist für dich dein ganz persönlicher musikalischer Hero, dein großes Idol?

Johan: Ein Typ Names Anthony Jackson, er ist ein Studio Bassplayer, der schon mit Al Di Meola gespielt hat und mit Steve Khan die drei ersten Chaka Khan Alben aufgenommen hat. Er ist mein größter Held.

Rockmagazine: Welche Band hast du privat bislang am häufigsten live besucht und hast dir ein Ticket gekauft?

Johan: Ich denke das müsste Iron Maiden sein.

Rockmagazine: Kaufst du dir heute noch Vinyl oder bist du eher CD-Anhänger?

Johan: Ich habe keinen Schallplattenspieler und aktuell auch keinen CD-Spieler. Daher bin ich eher Streaming-Fan.

Rockmagazine: Welches war dein erstes Album und welche Scheibe hast du dir als letztes gekauft?

Johan: Das erste Album das ich mir gekauft habe war Rainbows „Down to earth“. Und das letzte Album war  TOOLS „10.000 Days“.

Rockmagazine: Welche drei Alben sind für dich für die berüchtigte einsame Insel gesetzt.

Johan: Drei Alben? Ich würde sagen Stravinskys „The Right to spring“, Starvisnkys „The Firebird“ und Black Sabbaths erstes Album.

Rockmagazine: Was ist dein größter „Schatz“ in deiner Musiksammlung?

Johan: Meine Musikkassette von KISSs „Creatures of the Night“, die ich mit sieben Jahren zu Weihnachten geschenkt bekommen habe.

Rockmagazine: Was war dein bisheriges Highlight in deiner Musiker-Karriere?

Johan: Bei Talisman mit Jeff Scott Soto zu spielen.

Rockmagazine: Was wäre dein musikalischer Traum, den du dir gerne noch erfüllen würdest?

Johan: Ich würde gerne nochmals in Japan spielen. Ich habe einmal 2007 mit Therion auf dem Loud Park-Festival gespielt und würde gerne dort mal touren um mehr Orte zu sehen.

Rockmagazine: Ward ihr mit EVERGREY bisher noch nicht in Japan, dort gibt es doch viele Metalfans? Gabs da noch kein Interesse?

Johan: Nein leider bislang noch nicht. Ich hoffe dass wir mal dort touren können. Das wäre toll.

Rockmagazine: Letzte Frage. Welcher ist Dein Lieblingssong vom neuen Album und was dein absoluter Alltime EVERGREY-Klassiker

Johan: Mein Lieblingssong vom aktuellen Album ist A Heartless Portrait, zumindest heute, wenn du mich morgen fragst, dann ist es vermutlich ein anderer Song.

Mein Alltime Klassiker ist Mark of the Triangle (Anm. d. Red. vom „In Search of Truth“-Album von 2001)

Rockmagazine: Zum Schluss hast du nun noch die Möglichkeit, ein paar Worte an unsere Leser zu richten.

Johan: Wenn du bislang EVERGREY noch nicht kennst, check uns mal aus. Am Freitag hast du die Möglichkeit mit dem neuen Album zu beginnen, es ist wirklich gut. Wenn du es magst, höre dir auch mal die anderen Sachen von uns an. Im September/Oktober werden wir durch Europa touren, halte die Augen offen, vielleicht kommen wir in eine Stadt bei dir in der Nähe. Bitte komm zu unserer Show und sagt hey.

Rockmagazine: Ich danke dir Johan, dass du dir die Zeit für das Interview mit Rockmagazine genommen hast. Ich wünsche dir und der Band viel Erfolg mit eurem neuen Album und hoffe, dass ihr endlich den verdienten Lohn für Eure guten Alben einfahren könnt, die ihr schon über so viele Jahre veröffentlicht.

Bleibt gesund und wir sehen uns in Pilsen beim Metalfest sowie im 7er Club in Mannheim während der Herbsttour.


A Heartless Portrait (The Orphean Testament) ist am 20.05. bei Napalm Records erschienen und ist in folgenden Formaten hier erhältlich:


Deluxe Box (incl. Canvas, Pendant, Liner Notes auf Pergament Papier) – limitiert auf 500 Kopien Weltweit!
2LP Gatefold “Die Hard” Marbled Red/Black (incl. Slipmat + 7inch (black) mit 2 exclusiven Bonus Tracks) – limitiert auf 500 Kopien weltweit
2LP Gatefold Glow in the Dark – limitiert auf 500 Kopien weltweit
2LP Gatefold Black
2LP Gatefold Gold – Band exclusive, limitiert auf 300 Kopien weltweit

CD Digisleeve
Digital Album


A Heartless Portrait (The Orphean Testament

  1. Save Us
  2. Midwinter Calls
  3. Ominous
  4. Call Out the Dark
  5. The Orphean Testament
  6. Reawakening
  7. The Great Unwashed
  8. 8.Heartless
  9. Blindfolded
  10. Wildfire

EVERGREY – European Tour 2022
16.09.22 NL – Eindhoven / Dynamo
17.09.22 GB – London / 229 venue
18.09.22 GB – Nottingham / Rescue Rooms
19.09.22 GB – Bristol / Thekla
20.09.22 GB – Manchester / Academy 3
21.09.22 IE – Dublin / Voodoo Lounge
22.09.22 GB – Glasgow / Cathouse
23.09.22 GB – Newcastle / St Dom’s Social Club
24.09.22 GB – Birmingham / The Asylum 2
25.09.22 NL – Leiden / Gebr. De Nobel
27.09.22 DE – Bremen / Tivoli
28.09.22 DE – Stuttgart / Im Wizemann Club
29.09.22 DE – Berlin / Columbia Theater
30.09.22 DE – Hamburg / Bahnhof Pauli
01.10.22 DE – Oberhausen / Resonanzwerk
02.10.22 DE – Lindau / Club Vaudeville
03.10.22 FR – Colmar / Le Grillen
04.10.22 DE – München / Backstage Halle
05.10.22 DE – Hannover / Faust
06.10.22 DE – Aschaffenburg / Colos-Saal
07.10.22 BE – Vosselaar / Biebob
08.10.22 DE – Mannheim / 7er Club
09.10.22 SI – Ljubljana / Orto Bar
11.10.22 HU – Budapest / Barba Negra
12.10.22 AT – Graz / Dom im Berg
13.10.22 PL – Wroclaw / Akademia
14.10.22 AT – Wien / Viper Room
15.10.22 DE – Nürnberg / Hirsch
16.10.22 DE – Trier / Mergener Hof
17.10.22 CH – Luzern / Schüür
18.10.22 FR – Lyon / CCO Villeurbanne
19.10.22 ES – Barcelona / Boveda
20.10.22 ES – Madrid / Shoko
21.10.22 ES – Pamplona / Totem
22.10.22 FR – Toulouse / L’Usine
23.10.22 FR – Paris / Petit Bain

EVERGREY:
Tom S. Englund – vocals, guitars
Henrik Danhage – guitars
Rikard Zander – keys
Jonas Ekdahl – drums
Johan Niemann – bass

Photo Credit: Patric Ullaeus

EVERGREY online:
Website
Facebook
Instagram
Napalm Records

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Thomas

Musikalisch bin ich seit den 80er vor allem im melodischen Hard& Heavy-Dschungel unterwegs und immer auf der Suche nach neuen und alten Perlen. Meine absoluten Faves sind Queenaryche, Y&T, Die Toten Hosen... u.v.a.....inzwischen kann ich mich aber auch für Mittelalterrockband wie Feuerschwanz oder Saltataio Mortis absolut begeistern. Ab und an geht mein Blick aber auch mal über den Tellerrand in Richtung Speed/Trash/Death...solange Melodien erkennbar sind. Auch wenn ich schon zu der Ü50-Fraktion gehöre, findet man mich bei Konzerten und Festivals fast immer Front of Stage, denn Sitzplatz beim Rockkonzerten, das passt bei mir einfach nicht zusammen. Erst wenn es ohne Rollator mal nicht mehr gehen sollte, ist die Tribüne vielleicht ne Alternative.

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