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Die Toten Hosen -Mit 60 fängt das Leben erst richtig an…Konzertbericht von der Geburtstagsparty von Andy Meurer in Mannheim

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Photocredit: Bastian Bochinski

Ein rundes Band-Jubiläum ist schon etwas Außergewöhnliches, das es zu würdigen und zu feiern gilt. So natürlich auch das 40. Bühnenjubiläum Der Toten Hosen aus Düsseldorf. Jener Band, die in den frühen 80er als Punkband gegründet wurde und heute trotz zahlreicher früheren Eskapaden zu den erfolgreichsten Rockbands in Deutschland zählt.

Mit zahlreichen Nr. 1 – Hits und Alben dekoriert, wollten die Düsseldorfer Jungs um Sänger Campino die 40 Jahre natürlich gebührend mit ihren Fans feiern. Was lag also näher, als das Jubiläum nach dem aktuellen Best Of-Album mit einigen neuen Songs auch mit einer ausgedehnten „Alles aus Liebe“-Festival-Tour durch die Republik zu feiern. Die Hosen sind ja hinlänglich als Feierbiester bekannt und in den frühen, wilden Jahren, das ist längst kein Geheimnis mehr, wurde auch vor so manchem Drogenkonsum nicht zurückgeschreckt. Doch von diesen Jugendsünden haben sich die Herren Andreas Meurer, Vom Ritchie, Michael Breitkopf, Andreas von Holst und Sänger Campino inzwischen wohl weitestgehend verabschiedet, sind sie doch mit zunehmendem Alter natürlich auch weiser und vernünftiger geworden.

Doch wer nun glaubte, dass nun nur noch eine lauwarme Version der bunt gefärbten alten Punks aus den 80ern auf der Bühne stehen würde, die locker mit Hüftschwung eine 1,5 Stunden Show zum Besten gibt, der kennt die Hosen nicht richtig. Sowas kommt bei den Düsseldorfer Punkt-Veteranen nicht in die Tüte, hier wird immer Vollgas gegeben und „ne riesen Party gefeiert, den die Alten sind ja nicht da“, wie es os schön in einer ihrer Textzeilen heißt..

Auch wenn bei tropischen 34° im Schatten der Boden des Maimarktgeländes in Mannheim förmlich glühte, sollten die ca. 30.000 Zuschauer eine dem Anlass absolut würdige Show geboten bekommen. Und so hatte man sich natürlich, wie es für gute Gastgeber gehört, auch einige musikalische Gäste eingeladen, um das Publikum für den Auftritt auf Betriebstemperaturen zu bringen – was eigentlich bei den Saunatemperaturen nicht nötig gewesen wäre. So hatten Die Toten Hosen für Mannheim ihre Freunde Thees Uhlmann & Band sowie Feine Sahne Fischfilet engagiert, die am frühen Abend die Fans einheizen sollten.

Nachdem die Hardcore-Fans bereits seit der Öffnung der Tore um 15:30 inzwischen über 2 Stunden in der teils unerträglichen Hitze ausgeharrt hatten, um sich im vorderen Teil vor dem 1. Wellenbrecher ihren Platz zu sichern, sollte es um 18:00 pünktlich mit Thees Uhlmann & Band endlich losgehen. Die Ankündigung von Thees erfolgte dem Anlass gebührend vom heutigen Geburtstagkind und Neu-60er Andreas Meurer himself, der Thees als guten Märchenerzähler ankündigte.

Thees Uhlmann & Band

Mit seinem gemütlichen Deutschrock mit „Liedermacher-Touch“ konnte der unweit der Nordsee aufgewachsene Thees mit seiner Band gleich für gute Laune im Publikum sorgen. Auch wenn die Musik im Vergleich zu den Toten Hosen und Feine Sahne Fischfilet alles etwas gemütlicher wirke, konnte das der zu so früher Stunde guten Stimmung keinen Abbruch tun. Und so bedankte sich Thees auch später bei den vielen Zuschauern, „die sich seine Musik in der Affenhitze anhörten“. Es war Ihm schon eine große Ehre, bei der Geburtstagstour der Hosen als erster Festredner aufzutreten, wo er die Band doch schon seit seinem 14. Geburtstag verehrt.

Wie schon Andy ankündigte, gehört das Geschichten erzählen zu den Paradedisziplinien von Thees, und so widmete er seinen Song „Danke für die Angst“ auch einem anderen Großen unter den Geschichtenerzähler, Steven King. Seine Geschichte über eine neue Bekanntschaft, die er an der Supermarktkasse mit einem Mädchen gemacht hat, welches ständig Metal-Shirts trägt, hat er im neuen Song „Das Mädchen von Kasse 2verarbeitet. Sehr sympatisch und gelungen, wie er die Geschichte zu dem Song erzählt, als er gegen den Widerstand seiner Tochter endlich den Mut aufbringt und dieses Mädchen wegen Ihrem Slayer-Shirt endlich mal anspricht.

Thees Uhlmann

Als Fußballfan Thees dann im Publikum zwei HSV-Trikots entdeckt, verspricht er spontan allen anwesenden HSV-Fans in HSV-Fankleidung ein kostenfreies T-Shirt der Thees Uhlmann Band am Merch-Stand. Ein gelungener 25-min Auftritt von Thees Uhlmann & Band, der mit seinem Poprock richtig gut zur Uhrzeit passte.

Nach 20-minütiger Umbaupause stürmen dann nach einer kurzen auf Deutsch vorgetragenen Begrüßung von Vom „er wolle heute keine Jokes über Mecklenburg Vorpommes machen“ die aus besagtem Bundesland im Nordosten der Republik stammenden Feine Sahne Fischfilet die riesige Bühne, passend mit Ihrem Song „Wir sind zurück in der Stadt“. Musikalisch geht’s nun richtig mit Punkrock los, was man dem Publikum gleich anmerkte. Wie auch die Hosen, haben auch die Jungs aus Meck-Pomm immer mal kritische Songinhalte mit gesellschaftskritischem Inhalt zu bieten und so war die Schnittmenge der Musikgeschmäcker recht groß, was man an den Publikumsreaktionen gleich merkte.

Die Hände auch der zahlreichen FSF-Shirt-Träger gingen sofort in die Höhe und Sänger Jan „Monchi“ Gorkow hatte absolut keine Mühe für ordentlich Stimmung zu sorgen. Ob nun bei „Geschichten aus Jarmen“ beim Rodeo von Trompeter Max Bobzin auf einer riesigen aufgeblasenen Bierflache über den Köpfen der Zuschauer oder dem neuen Song „Komm mit aufs Boot“ direkt aus dem Proberaum, die Stimmung war mehr als ausgelassen und die Fans waren textsicher voll bei der Sache. Monchi war wegen der überwältigenden Begeisterung fast schon verlegen, „ wir sind doch nur die scheiß Vorband…“, so seine fast schon entschuldigende Äußerung zu der Headliner-mäßigen Stimmung im Publikum. Und so bedankte er sich auch ausgiebig mit jeder Menge (Plastik-)Flaschen mit Wasser und Gerstensaft, die er der überhitzten Meute zuwarf. Auch wenn meist der Inhalt schon beim Aufprall aus der Plastikflasche sprudelte, war es trotzdem eine willkommene Erfrischung für die überhitzten Fans in den ersten Reihen.

Bei „Warten auf das Meer“ wird neben all dem Spaß auf der Bühne dann auch mal die ernste Seite angestimmt und das „Thema Krebs“ thematisiert. Zum Abschluss boten FSF dann mit dem Rauswerfer „Komplett im Arsch“ nochmals einen richtigen „Tritt in den Hintern“-Song und es ging nochmals richtig die Post ab. Im Anschluss verließen dann Feine Sahne Fischfilet überglücklich und durchgeschwitzt unter den lautstarken Zugaberufen der Fans passend zum Songtitel die Bühne.

Als um 20:15 zunächst „Blitzkrieg Bop“ und anschließend „You never walk alone“ vom Band angestimmt wird, ist jedem sofort klar, dass es nun gleich losgeht und es wird sofort lautstark in den aus englischen Fußballstadien bekannten Song eingestimmt. Als dann mit 3 Akkorde für ein Halleluja!“ von Ennio Moricone die eigentliche Show eingeleitet wird und wie in einem guten Spielfilm die einzelnen Bandmitglieder auf der Videowall in einem kleinen Filmtrailer vorgestellt werden, ist das gleichzeitig der Startschuss zu einer riesigen Geburtstagsfeier mit 30.000 Gästen. Als Die Toten Hosen die riesige Bühne betreten, gibt es trotz der noch immer über 30° herrschenden Gluthitze kein Halten mehr. Mit „Alle sagen das“ aus dem Jubiläums-Album startet für die folgenden ca. 140 Minuten eine gigantische Zeitreise durch die zurückliegenden 40 Jahre der von uns Fans so geliebten Band aus Düsseldorf. Auch wenn eine Textzeile des Liedes lautet „Die Hosen sind kein Punkrock mehr – alle sagen das“, so können die deutschen Punk-Urgesteine dies umgehend wiederlegen und zeigen das noch immer der Punk abgeht, wenn sie auf der Bühne stehen.

Auch wenn Campino erst kürzlich seinen 60. Geburtstag feiern durfte, so hat er nichts von seiner Faszination und auch von seiner Fitness am Mikro verloren. Noch immer rennt er von einer Seite der Bühne zur anderen, peitscht das Publikum an, immer wieder in seiner Campino-typischen lässigen Art einseitig eine Fuß auf der Box stehend. Dabei natürlich immer sein verschmitztes Grinsen, dass noch immer wie mit 20 Jahren wirkt, den Schelm hat er auch mit 60 nicht verloren – Gott sei dank. Doch das dürfte eingefleischte Fans sicherlich nicht sonderlich überrascht haben, denn was anderes wie eine powergeladene Show mit Wahnsinnsstimmung hatte man von den Toten Hosen in all den Jahrzehnten eigentlich nie gesehen.

So natürlich auch beim heutigen Auftritt.

Mannheim war nun mein inzwischen 13. Auftritt seit 1989, und Campino und Co. haben mich bislang wirklich noch nie enttäuscht. Ob nun bei verschiedenen Open Air-Auftritten oder während der 1994er Tour in der angrenzenden Maimarkthalle, bei der im November ähnliche Temperaturen wie heute im Infield herrschen, es war immer eine  Freunde und Riesenspaß die Jungs zu hören.

Auch bei den in weiten Teilen der Ü40/Ü50-Generation angehörenden Fans sind Die Toten Hosen wohl schon seit der Jugendzeit ein Bestandteil ihrer „musikalischen Früherziehung“ gewesen. Und so sind ganz nach dem Moto der Tour „Alles aus Liebe“ Begeisterung und Zuneigung zur Musik der Kultband auch nach vier Jahrzehnten ungebrochen und überall zu spüren, was sich in ausgesprochener Textsicherheit während des ganzen Auftritts wiederspiegelt. Lauthals wird jeder Song mitgegrölt, das es eine wahre Freude ist. Ob nun die Oma mit über 60, die in Regenbogenfarben gefärbten Irokesenträgerin oder auch die ganz jungen Kids mit Gehörschutzkopfhörer auf den Schultern Ihrer Eltern, die das „Hosenblut“ wohl weitervererbt bekommen haben (hat bei mir leider nicht funktioniert – Anm. der Redaktion) – die Hosen haben sich generationenübergreifend eine riesige Fanbase aufgebaut, wie es sich die Jungs in Ihren Anfangstagen sicher nicht vorstellen konnten, und sicherlich damals auch gar nicht so wollten.

Alles ist im hier und jetzt eine große friedliche (Hosen-)Familie, die zusammensteht und an diesem Abend einfach nur Spaß haben möchte. Und sollte trotzdem mal jemand zu Boden gehen, so wurde ihm wieder auf die Beine geholfen, und seien es die Sanitäter des DRK bei einem der zahlreichen Hitzeanfälle.

Von den Kameraden der Düsseldorfer Feuerwehr hatte Campino kürzlich eine spezielle Toten Hosen-Einsatzjacke erhalten, die er trotz den hohen Temperaturen stolz präsentiert. Daraus entstand dann auch der neue Song „112“ , in dem in der typischen Hosen-Lyrik schelmenhaft ein Dank an die Männer und Frauen aus dem „Blaulichtmilieu“ ausgesprochen wird. Besonders auch die vielen Freiwilligen Feuerwehrleute werden von Camino nicht vergessen und extra erwähnt. Natürlich kommt auch der Spaß im Text nicht zu kurz und der „Wuhuhuhuhu“-Refrain gleicht gar dem Sirenengeheul eines Feuerwehrfahrzeugs.

Ganz gleich welchen Song Campino nun anstimmt, er kann sich immer tausendfacher Unterstützung sicher sein. Ob die alten Gassenhauer wie „Halbstark“ aus dem Roten Rosen-Album, „Opel Gang“ von der Debütscheibe oder auch die neueren Hits wie „Altes Fieber“ oder „Wannsee“, die Temperaturen im Publikum steigen nochmals kräftig an und unmittelbar vor der Bühne bilden sich die ersten Moshpits. Dazwischen sorgen immer wieder koordinierte Flaggeneinsätze für eine gelungene visuelle Untermalung und bringen etwas Fußballstadionatmosphäre aufs Maimarktgelände. Auf die zwar optisch ganz schon anzuschauenden Bengalos und farbigen Rauchbomben hätte ich jedoch ganz gut verzichten können, machten sie das Atmen kurzzeitig zusätzlich zu den hohen Temperaturen nochmals schwerer, besonders für die unmittelbar danebenstehenden Fans.

Bemerkenswert ist die große Spielfreude aller Musiker auch nach so vielen Jahren im Business und so merkt man der Band auch an, dass sie nach 2 Jahren der Pandemie auch froh ist, endlich wieder Live vor großem Publikum spielen zu können.

Photocredit: Bastian Bochinski

Immer wieder spannend und das Salz in der Suppe sind bei einem Hosen-Konzert natürlich die Ansagen von Campino. Auch über seine Auftritte in Mannheim hat er natürlich einige Anekdoten parat. So berichtet er von seinen ersten Auftritten mit der Toten Hosen-Vorgängerband ZK in Mannheim Anfang der 80er und wie er beim Schwarzfahren mit dem Keyboardser von der Band Fehlfarben von den Mannheimer Kontrolleuren damals erwischt wurde.

Emotional wird es, als Campino seinem alten Kumpel aus der damaligen Hockeymannschaft und heutigen Hosen-Bassisten Andi Meuer zu seinem Ehrentag gratuliert, der an diesem Sonntag in Mannheim wie er selbst schon vor wenigen Wochen am heutigen Tag in den Kreis der betagten Ü60 – Fraktion aufgenommen wird. Was gibt es Schöneres als von knapp 30.000 Fans gemeinsam diesen Ehrentag zu feiern, so Andi in Anbetracht des Geburtstagsständchen der Fans. Dies gibt natürlich Campino den Anlass auch über einige Anekdoten aus den letzten 40 Jahren über seinen Spezi zu plaudern. So wie z.B. in der Jugendzeit, als sie sich gemeinsam zum ersten Mal die Haare gefärbt hatten und die Aktion daraufhin in einem jahrelangen Hausverbot im Hause Meurer gipfelte, ausgesprochen von Vater-Meurer persönlich, weil dieser Campino damals als Verantwortlichen für die Wandlung zum bunt gefärbten Punk seines Sprösslings machte. Dies hatte unmittelbar zur Folge, dass künftig alle Partys immer bei Campino steigen mussten. Erst viele Jahre später wurde dieses Verbot dann bei einem kleinen Hosen-Auftritt anlässlich des 60. Geburtstag von Andi´s Vater wieder aufgehoben.

Photocredit: Bastian Bochinski

Auch die ersten musikalischen Versuche von Andi auf dem Bass werden thematisiert und sorgen für laute Lacher bei den Fans. „Damals waren die vier Saiten zu verwirrend für ihn, darum hat Andi einfach zwei Saiten abgerissen. Seit den 90er hat er sich dann bemüht, endlich auch mit 4 Saiten zu spielen. Und er schafft das inzwischen auch ganz gut“, so Campino zu seinem langjährigen Freund.

Passend dazu ging`s im Programm weiter mit „All die ganzen Jahre“, Hit folgte auf Hit und so bleiben keine Wünsche der Fans unerfüllt. Verschnaufpausen waren rar gesät, und so hatten die Jungs mit den Biervorräten auf dem Rücken auch jederzeit genug zu tun, denn der Schweiß floss nicht nur auf der Bühne in Strömen.

Nach knapp 90 min war dann erst mal das vorläufige Ende des Auftritts erreicht, jedoch brauchten sich die Hosen-Fans keine Sorgen zu machen, folgten kurz darauf noch drei weitere Zugabenblöcke mit insgesamt 11 Songs.

Mit dem Ärzte-Hit „Schrei nach Liebe“ wurde auch einer von Campino als „talentierten Band“ aus Berlin angekündigten Band eine Chance gegeben, ihren Songs einem größeren Publikum zu präsentieren. Nach dem jahrelangen Zwist zwischen den Berliner- und Düsseldorfer-Stadtbands wurde inzwischen ja das Kriegsbeil begraben, und so feiert man sich heutzutage gegenseitig in Form einer Livepräsentation der jeweils anderen Band bei eigenen Konzerten. Leider waren Die Ärzte in Mannheim nicht live mit von der Partie, wie noch bei dem Auftritt in Düsseldorf, was der tollen Stimmung jedoch nichts anhaben konnte, und so wurde trotzdem kräftig mitgesungen. Auch „10 kleine Jägermeister“ war ideales Futter für die Kehlen der Anhänger. Der Nummer 1 Hit „Tage wie dieser“ wurde dann im Gegensatz zu früheren Shows dieses Mal schon recht früher abgefeuert. Ohne Konfettiregen entwickelte er jedoch nicht ganz die Wirkung wie bei früheren Auftritten. Dies mag jedoch auch daran gelegen haben, dass nun auch die Zuschauer etwas der Hitze der vergangenen Stunden Tribut zollen mussten, und so war das Publikum gegen Konzertende etwas müde und nicht mehr ganz so überschwenglich dabei wie noch in der Mitte des Konzerts.

Mit 3 Oldies beendeten Die Toten Hosen dann ein großartiges Konzert, das sicherlich jedem in Erinnerung bleibt. Beim „Wort zum Sonntag“, wie konnte der Abschluss des Gigs besser eingeleitet werden, musste Campino den Songtext nur etwas an die sich veränderte Altersstruktur in der Band anpassen, und so wurde die entsprechende Original-Textzeile natürlich auch in „endlich bin ich Sechzig, und nicht mehr nur nah dran“ abgeändert.

Nach „Opel Gang“ folgte mit „Eisgekühlter Bommerlunder“ dann das endgültige Ende eines fulminanten Auftritts mit insgesamt 33 Hits der Toten Hosen aus den letzten 40 Jahren, der sicherlich vor allem überglückliche, sicherlich aber auch völlig ausgepowerte Zuschauer gegen 22:35 den Heimweg antreten lies.

Photocredit: Bastian Bochinski

Fazit:

Wo Die Toten Hosen draufsteht, da werden zu 100% auch 100% (Punk) Rock`n Roll geboten. Campino & Co werden wohl auch mit 70 noch die Hütte rocken, wie nur wenige andere deutsche Bands. Mehr gibt’s nicht mehr zu sagen.

Wer noch die Chance hat, die „Alles aus Liebe“-Tour zu besuchen, sollte sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Ich freu mich schon jetzt auf meinen DTH-Gig Nr. 14 in der Zukunft.

Photocredit: Bastian Bochinski

Setlist Thees Uhlmann & Band:

  1. Fünf Jahre nicht gesungen
  2. Danke für die Angst
  3. Katy Grayson Perry
  4. Das Mädchen von Kasse 2
  5. Avicii
  6. Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf

Setlist Feine Sahne Fischfilet:

  1. Zurück in unserer Stadt
  2. Alles auf Rausch
  3. Geschichten aus Jarmen
  4. (Unknown)
  5. Warten auf das Meer
  6. Komm mit aufs Boot
  7. Zuhause
  8. Wir haben immer noch uns
  9. Komplett im Arsch

Setlist Die Toten Hosen:

  1. 3 Akkorde für ein Halleluja!
  2. Alle sagen das
  3. Auswärtsspiel
  4. Altes Fieber
  5. Paradies
  6. Bonnie & Clyde
  7. Liebeslied
  8. 112
  9. Laune der Natur
  10. Niemals einer Meinung
  11. Alles passiert
  12. Du lebst nur einmal
  13. Halbstark
  14. All die ganzen Jahre
  15. Das ist der Moment
  16. Wannsee
  17. Unter den Wolken
  18. Draußen vor der Tür
  19. Pushed Again
  20. Steh auf, wenn du am Boden bist
  21. Alles aus Liebe
  22. Wünsch DIR was
  23. Hier kommt Alex

Encore:

  • Helden und Diebe
  • Schrei nach Liebe
  • Zehn kleine Jägermeister
  • Schönen Gruß, auf Wiederseh’n

Encore 2:

  • Alles wird vorübergehen
  • Tage wie diese
  • Freunde
  • You’ll Never Walk Alone

Encore 3:

  • Wort zum Sonntag
  • Opel-Gang
  • Eisgekühlter Bommerlunder

ALLES AUS LIEBE – 40 JAHRE DIE TOTEN HOSEN
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Thomas

Musikalisch bin ich seit den 80er vor allem im melodischen Hard& Heavy-Dschungel unterwegs und immer auf der Suche nach neuen und alten Perlen. Meine absoluten Faves sind Queenaryche, Y&T, Die Toten Hosen... u.v.a.....inzwischen kann ich mich aber auch für Mittelalterrockband wie Feuerschwanz oder Saltataio Mortis absolut begeistern. Ab und an geht mein Blick aber auch mal über den Tellerrand in Richtung Speed/Trash/Death...solange Melodien erkennbar sind. Auch wenn ich schon zu der Ü50-Fraktion gehöre, findet man mich bei Konzerten und Festivals fast immer Front of Stage, denn Sitzplatz beim Rockkonzerten, das passt bei mir einfach nicht zusammen. Erst wenn es ohne Rollator mal nicht mehr gehen sollte, ist die Tribüne vielleicht ne Alternative.

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