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David Novell veröffentlicht Showrunner – News

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SELBSTLIEBE TRIFFT KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Nach den Debüt-Auskopplungen Chiptune, Love Juice und Weltraumarmee setzt Rapper und Sänger David Novell seinen genre-fusionierenden Ansatz fort. Showrunner vereint Einflüsse aus Chillwave, Hyperpop und Hip Hop. Pünktlich zum Release feiert auch das Musikvideo Premiere, das in Zusammenspiel mit einer Künstlichen Intelligenz entstanden ist.

David Novell nimmt uns mit auf einen Trip durch das hektische und zugleich schillernde Leben eines Showrunners. Begleitet wird dies durch eine fiktive Love Story mit einer Tänzerin, die sich schlussendlich als Aufruf zur Selbstliebe verstehen lässt.

„Das Zusammenspiel meiner Lyrics mit einer KI hat mich schon lange gereizt. Mich interessiert daran vor allem, wie sich individuelle Gefühle darüber ausdrücken oder verstärken lassen.“

Das Musikvideo basiert auf Illustrationen, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erschaffen wurden. Dies hinterfragt das Konzept der Individualität: wer sitzt eigentlich am Steuer? Showrunner sind für das Tagesgeschäft von Serien verantwortlich und leiten diese. Sie denken sich die Serien meistens aus und entwickeln kreative Visionen für sie. Und als wäre das nicht schon genug, sind sie auch noch das Gesicht, das die Serie repräsentiert. Damit beschreibt der Begriff ebenso treffend die Lebensrealität von Independent Artists, die neben der kreativen Arbeit nicht nur ihre komplette Produktion selbst organisieren, sondern letztlich das Gesicht Ihrer Brand darstellen. Bei all dem Trubel nicht das Entspannen und die Self Care zu vernachlässigen, erfordert ein hohes Maß an Selbstreflexion und -organisation.

„Mach langsam, move slow, ja mach langsam, move slow

Keine Eile, nein ich sammel’ keine Meilen – Degrowth

Bin am Anfang dieser Show, wo es hingeht – I don’t know

Das ist Slo-Mo gegen FOMO, aber manchmal flieg ich los“

Den Spagat zwischen Systemkritik und Selbstverwirklichung zu meistern, klingt genauso schwierig wie wünschenswert. Die Sehnsucht nach der Realutopie wird mit Hilfe von neuronalen Netzen in eine traumhafte Fantasielandschaft gegossen, welche die Leichtigkeit des Seins herbeisehnt. Gleichzeitig werden Probleme aber nicht verdrängt, sondern offen angesprochen: Auf die Kritik an Statussymbolen, Fashion-Fetischismus, Toxic Masculinity sowie sozialer Ausgrenzung folgt die Erwähnung eigener mentaler Probleme und deren Aufarbeitung sowie dem „Unlearning“ toxischer Verhaltensweisen.

Im zweiten Part von Showrunner wird die Kritik in konkrete Vorschläge überführt: Das konsequente Empowering und Nutzen der eigenen Stimme, Entschleunigung, Degrowth, radikale Empathie.

Dabei wird immer wieder auf die Verbindungen des Dagewesenen und der Vorstellung einer besseren Gesellschaft verwiesen. Innerhalb dieses eklektischen Ansatzes collagiert sich David Novell durch popkulturelle Referenzen auf Songs vergangener Dekaden.

Im Refrain werden unter anderem Bezüge zu den 80er Jahre Songs Die Tänzerin von Ulla Meinecke und Hoch wie nie von Falco hergestellt. Aber auch Part Time Lover von Stevie Wonder und Nothing Compares To You von Sinead O Connor finden Erwähnung – Songs, die David schon lange begleitet haben und deren Einfluss auf Showrunner wieder erkennbar ist.

Geboren als Kind der 90er zweier DDR- Eltern in Thüringen, lebt der Sänger und Künstler David Novell bereits seit zehn Jahren in Leipzig. Angefangen hat alles in den 2010er Jahren, in denen David durch verschiedene musikalische Projekte seine eigene Nische zwischen Hip-Hop und NDW-Synthie-Sounds gefunden hat.

In diesem Jahr feierte er als David Novell mit einer Serie an Singles sein Debüt. Jetzt steht mit Showrunner sein neustes Werk an, welches die Grenzen zwischen Menschen und Maschinen, zwischen Kollektiv und Individuum hinterfragt.

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Patrick

geb. 1993, Musik-Fan seit 2010, Verheiratet, Ein Sohn, Bevorzugte Genres: Metalcore, Post-Hardcore, Progressive Metal, Pop-Punk, Alternative Rock. Neben seiner sozialen Ader ist Patrick auch für feinste Recherche und Tiefe in seinen Reviews und Berichten bekannt.

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