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Interview

Bülent Ceylan im Interview über sein Album und die Liebe zum Rock

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Der Komiker und bekennende Metalfan Bülent Ceylan hat am 1.März sein erstes Musikalbum auf den Markt geworfen, in dem sich verschiedenste Rock- und Metaleinflüsse finden. Und genauso bunt wie das Musikalische darauf, sind auch die Themen, die mal mehr, mal weniger mit Humor, gut verpackter Gesellschaftskritik und Liebe vorgetragen werden. Wer nicht gerade mit Scheuklappen durch die Welt läuft und ein eher engstirniges Musik- und Humorverständnis an den Tag legt, das dem eines Bügelbretts gleicht, sollte auf jeden Fall mal in Ich Liebe Menschen reinhören. Trotz dem engen Terminkalenders mit Fernsehauftritten, Proben für seine Bühnenshow und anderen Promo Terminen hat sich der Mannheimer Zeit genommen uns ein paar Fragen zu beantworten.

Christian (RM): Hallo Bülent, ich glaube auf „Ich Liebe Menschen“ etwas Eisbrecher, Electric Callboy und auch Knorkator rauszuhören. Welche Einflüsse finden sich aber tatsächlich auf dem Album?

Bülent: Auf dem Album befinden sich auf jeden Fall Einflüsse von Pearl Jam, Nirvana, Rage Against The Machine, Korn und TOOL. Und auch etwas Sepultura, dazu noch ein wenig Rammstein.  Ein bisschen was von Linkin Park findet sich auch. Besonders bei dem Titel „Klopf Klopf“

Christian (RM): Auf Ich Liebe Menschen finden sich Songs mit interessanten musikalischen Gästen. Kanntest Du Saltatio Mortis und Peter Maffay schon vorher? Wie ist es zur Zusammenarbeit mit beiden gekommen?

Bülent: Peter Maffay habe ich bei der Sat.1 Sendung „40 Jahre Tabaluga“ kennengelernt. Und ich habe ganz spontan in einem Interview erzählt, dass ich gerade ein Album mache und es ein Traum von mir wäre, wenn er ein Duett mit mir singen würde. Er hat spontan zugesagt und Wort gehalten. Und so singen wir gemeinsam ein Lied gegen Rassismus „Anders gleich“.

Die Idee mit Saltatio Mortis gemeinsam zu singen, die kam von meiner Plattenfirma. Ich hätte nie im Traum daran gedacht. Die sind ja schon seit so vielen Jahren erfolgreich im Geschäft. Wir haben uns dann kennengelernt und die Chemie hat sofort gestimmt. Wir mögen uns sehr. Und so haben wir den gemeinsamen Song „Brüder“ eingespielt. Übrigens im Moment der erfolgreichste Titel auf meinem Album.

Christian (RM): Die Themen der Songs spiegeln durchaus die Themen Deiner Comedyshows, gepaart mit guter Musik wieder. Was ist schwerer für Dich? Das Schreiben neuer Comedyeinlagen oder eines Songtextes?

Bülent: Ja, das stimmt. Es sind ja auch durchaus ernste Themen dabei, wie z. B. in dem Song „Rüstung aus Hass“. Aber auch das ist Thema in meinem Comedy-Programm. Da geht es um Rassismus. In den Songs kann ich das viel besser ausdrücken und auf den Punkt bringen. Allerdings ist Songtexte zu schreiben wesentlich schwieriger als Comedy-Texte. Dazu braucht es ein gutes Team. Martin Fliegenschmidt, der mit in unserem Team war, hat da echt mega geil geholfen und hatte super Ideen. Insgesamt war das echt eine tolle Teamarbeit.

Christian (RM): Hattest Du irgendwelche Erwartungen an das Album bezüglich Reaktionen, oder Charts?

Bülent: Ich hatte eigentlich gar keine Erwartungen. Wenn man so etwas macht, ist das immer ein großes Risiko. Schließlich kenn man mich bisher nur als Comedian, der in seinen Programmen auch ab und zu singt. Ich habe mir einfach gedacht, ich mache das, was mir Spaß macht, was authentisch ist, was mir gefällt und wo ich hinter stehe. Und jeder Song hat irgendwie eine Bedeutung für mich bzw. eine Botschaft. Vor allem die Balladen. Der Song „Wohin du gehst“ ist für meine große Tochter und „Engel landen weich“ für meine Frau.

Die Erwartungen sind mehr als übertroffen worden, in dem ich es in die Top 20 der deutschen Album Charts geschafft habe. Das ist natürlich mega. Und jetzt hoffe ich von ganzem Herzen, dass die Fans, wenn ich jetzt LIVE mit Band spiele, bei der Tour ein paar Songs mitsingen können. Das wäre natürlich toll. Und dass die Songs live gut rüberkommen.

Christian: Lass uns ein wenig über Deine Liebe zur Musik reden, wie bist Du eigentlich zum Metal gekommen? Was waren Deine ersten Berührungspunkte mit dieser Musikrichtung?

Bülent: Eigentlich bin ich schon vor meiner Comedy-Karriere zum Metal gekommen. Ich bin ja eigentlich in der Crunch Zeit musikalisch sozialisiert worden, das war als ich so 16 war. Und dann ging es für mich immer mehr in die Rock-Richtung. Egal ob Ballade oder richtig rockig. Da fühle ich mich am meisten zu Hause.

Christian (RM): Welche ist/sind Deine Lieblingsband/s?

Bülent: Auf jeden Fall TOOL

Christian (RM): Eines Deiner Markenzeichen sind ja die langen Haare, aber wie war es für Dein Umfeld wie Du Dir die wachsen hast lassen? (Meine Mama hat jetzt noch die Hoffnung das ich doch noch mal Erwachsen werde und mir meine Abschneiden lasse!)

Bülent: Ja, die langen Haare habe ich – Gott sei Dank – immer noch. Meine Eltern fanden das auch im Nachhinein noch sehr gut.
Mein Vater hat sich seine Haare sogar im Rentenalter noch wachsen lassen, weil er das so toll fand. Meine Mutter fand das allerdings nicht so richtig gut. Weil mein Vater sich nicht selber einen Zopf machen konnte und sie das immer machen musste (lacht).

Christian (RM): Besuchst Du eigentlich Konzerte? Wenn ja, welches war das Letzte, das Du besucht hast? Was ist Dir lieber, Open Air oder Halle?

Bülent: Ja, ich besuche auch gern mal ein Konzert. Allerdings hatte ich in den letzten Jahren eigentlich gar keine Zeit dazu. Das letzte Konzert ist schon sehr, sehr lange her. Das war 2014 auf Wacken. Dort bin ich erst selber aufgetreten und dann habe ich mir noch ein paar Bands angeschaut. Unter anderem Motörhead.
Also bei Festivals finde ich das mit den Open Airs ganz gut, wie bei Wacken zum Beispiel. Aber ansonsten finde ich eher Konzerte in einer Halle gut. Einfach weil es geschlossener ist und man ist nicht so wetterabhängig.

Christian (RM): Und weil wir gerade dabei sind, in Ruhe und mit einer „vernünftige“ Anlage oder Bluetoothbox und Spotify? Wie hörst Du Musik?

Bülent: Ich bin ehrlich, ich höre meistens über Bluetoothbox, weil ich viel unterwegs bin, aber am geilsten klingt es im Auto. Da ist die Anlage am besten.

Christian (RM): Welches Album ist das Letzte, dass Du gekauft hast?

Bülent: Das letzte  Album, welches ich mir angeschafft habe, ist von Saltatio Mortis…das habe ich geschenkt bekommen (lacht). Ein geiles Album.

Christian (RM): Wenn ich etwas privat werden dürfte, wurde ich gerne wissen ob Deine Frau auch Metal hört, oder gibt es Reibungen wenn es darum geht, was zuhause läuft?

Bülent: Meine Frau hört überhaupt kein Metal, aber die findet es toll, wie ich da abgehe und wie das rockt und ist sehr stolz drauf, aber sie selber geht eher in die Black-Music.

Christian: Langsam geht mein Fragenkatalog dem Ende zu, aber es gibt die eine Frage die jeder bei mir beantworten muss, und das wäre, welche Frage sollte man Dir in zehn Jahren stellen?

Bülent: Au ja, in 10 Jahren sollte man mich fragen: hättest Du Dir jemals gedacht, Du mit der Musik noch erfolgreicher wirst, als mit der Comedy.

Christian: Und zu guter letzt hast Du bestimmt ein Schlußwort an die Fans?

Bülent: Dass sie alle gesund bleiben und Spaß haben sollen. Genießt jeden Moment, lasst uns bei vielen Konzerten und Comedy-Abenden zusammen Spaß haben. Die schlechten Momente kommen sowieso. Deshalb nutzt den Moment und lasst uns auf einem Konzert gemeinsam den Kopf frei machen.

Christian: Danke für Deine Zeit und weiterhin viel Erfolg!

Wer Bock hat mit Bülent Ceylan live mit Band abzurocken sollte bei einem dieser Termine fündig werden:  

20. Apr. 2024 in Stuttgart

21. Apr. 2024 in Frankfurt am Main

24. Apr. 2024 in Hamburg

25. Apr. 2024 in Berlin

27. Apr. 2024 in Hannover

28. Apr. 2024 in Köln

30. Aug. 2024 in Wertheim

01. Sep. 2024 in Hanau

https://www.facebook.com/ceylan.buelent/

https://www.instagram.com/buelent.ceylan/

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Christian B

Ich höre alles von traditionellem Heavy Metal, Black, Death, Trash, Folk. Power über Punkrock und was es sonst noch so alles gibt, gut muss es halt sein. Bei was es mir allerdings die Zehennägel aufstellt ist langweiliger Prog wie in Dream Theater, Queensrÿche, Opeth und co. zelebrieren. Da schlafe ich schlichtweg ein.

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