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BRUCE DICKINSON – Neues Soloalbum „The Mandrake Project“ erscheint am 01. März – ein Albumreview

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Wenn Iron Maiden Frontmann Bruce Dickinson nach seinem letzten Werk „Tyranny of Souls“ aus dem Jahr 2005 nach fast 20 Jahren ein neues Solo-Album ankündigt, sind die Erwartungen der Fans natürlich riesig, denn wie bei den Eisernen Jungfrauen sind neue Studioalben immer ein ganz besonderes Ereignis. Speziell das am 01. März erscheinende neueste Werk von Bruce mit dem geheimnisvollen Titel „The Mandrake Project“ ließ die Spannung unter den Fans steigen, zumal natürlich im Vorfeld kräftig die Werbemaschinerie angekurbelt wurde. So wurde parallel zum Album u.a. auch eine zugehörigen Comic-Reihe gestartet, die den Inhalt des Konzeptalbums in Bildern wiedergibt und die düstere Story des Albums über Macht, Missbrauch und den Kampf um die Identität vor dem Hintergrund wissenschaftlicher und okkulter Genialität weiterführt.

Doch was kann und darf man als Metalfan nun von „The Mandrake Project“ erwarten? Kann das Album die hohen Erwartungen im Vorfeld erfüllen?

Um es gleich vorweg zu nehmen, die Scheibe hat mich sofort überzeugt und begeistert mit jedem Durchlauf aufs Neue.


Bereits die ersten beiden ersten Videoauskopplungen „Afterglow of Raknarok“ und “Rain On The Graves“ ließ Bruce schon mal kräftig was vom Stapel. Ersterer mit kurzem Intro mit einem bombastischen Gitarrenriff startend, ehe Bruce nach düsterem Gesamtsound in den melodischen und sehr eingängigen Refrain überleitet. Fetter Metalkracher und schon mal ein guter Einstieg .

Auch die Zweite Single “Rain On The Graves“ überzeugte nicht nur optisch im Vorfeld des Albumrelease. Mit toll umgesetztem Video verkauft Bruce dem Teufel auf dem Friedhof seine Seele. Etwas düster gehalten und etwas verzwackt zu beginn, kann der Refrain trotz des zu Beginn nicht ganz deutlichen roten Fadens dann doch mit seiner Dynamik und dem Groove mitreisen. Geil auch das Zusammenspiel von Gitarre und Hammondorgel, einzig das permanente Wiederholen des Refrains nervt etwas.

Doch mit den beiden Singles ist das Pulver natürlich noch lange nicht verschossen. Das Album besticht insgesamt durch sein abwechslungsreiches und sehr einfallsreiches Songwriting, sodass nie Langeweile beim Hören der 10 Tracks aufkommt. Bruce und Roy Z haben als eingespieltes Team ganze Arbeit geleistet.

Auch wenn der ein oder andere Track zwischendurch mal etwas langatmig ausfällt, können die tollen Melodien, die Hooks und Refrains, die meist schnell im Ohr hängen bleiben, schnell wieder entschädigen. Sie schaffen auch immer wieder gekonnt den Spagat zwischen den teils düsteren Passagen und fast schon frohlockendem vorantreibendem, teils sogar symphonischen Passagen.

Immer wieder gibt es im Laufe des Albums unvorhersehbare Wendungen und Sounds, die man nicht unbedingt erwartet hat. Beim zweiten Song „Many Doors To Hell“ werden  Hammond-Orgel-Töne eingestreut und verleihen dem Track sowas wie einen leichten 70er Touch. Saustarker Track mit tollem Rhythmus und tollem Hookline, kurz und knackig, einer der Highlights, der live sicherlich überzeugen dürfte.

Doch der Einsatz der Hammondorgel bleibt nicht die einzige instrumentale Überraschung auf dem Longplayer. Auch bei „Fingers In The Wounds“ kommen die so typischen Tastentöne erneut zum Einsatz, zusätzlich werden neben einigen Streichern auch noch orientalische Töne aus 1001 Nacht angeschlagen und so bekommt der kürzeste Song der Scheib trotz der kurzen Spielzeit immer neue Soundfacetten –  geile Kombi aus 70er Hardrock, Symphonic Metal und Oriental Metal, ein durchweg klasse Song. Von der ersten bis zur letzten Sekunde.

„Ressurection Men“ ist eines meiner persönlichen Highlights des Albums, hier gehen Bruce quasi die Gäule durch und es geht ab in den Wilden Westen. Mir kam sofort das Bild von einem mit Cowboyhut auf dem Pferd sitzenden Bruce in den Sinn,  der mit Colt am Halfter in den Sonnenuntergang reitet. Im Midtempo-Bereich angesiedelt, geht der Titel über Grabräuber bald über in seinen eingängigen Refrain, ehe die Urväter des Heavy Metal Pate gestanden haben dürften: es folgt ein dunkles, doomiges Riff, wie es Black Sabbath in den 70ern nicht besser hätten machen könnten, ehe es wieder back to Westernstyle geht. Phantastischer Abschluss mit grandiosem Gesang vom Chef persönlich.

Bruce präsentiert sich bei den 10 Songs in absoluter Topform und zeigt mal wieder eindrucksvoll, dass er auch mit inzwischen 65 Jahren noch immer zu den besten Sängern im Metalbereich zu zählen ist. Neben dem erstklassigen Gesang des Bandleaders und Namensgebers begeistert vor allem die geile Gitarrenarbeit von Gitarrist und Produzent Roy Z, der ja schon beim letzten Album zur Band gehörte und auch dieses Mal wieder die Gitarren sowie die Bass-Parts eingespielt hat und mit Bruce zusammen das Songwriting übernommen hat. Daneben sind auch wieder Keyboard-Maestro Mistheria und Schlagzeuger Dave Moreno mit von der Partie – inzwischen ein eingespieltes Team.

Etwas überraschend folgen dann in der Mitte des Albums recht bekannte Töne in Form von „If Eternity Should Fail“. Maiden-Fans sollte der Song vom „Book of Souls“-Album bereits bekannt sein. Roy Z und der Rest der Band verleihen dem Song ein moderneres Soundgewand mit etwas mehr Wums, sodass mir persönlich die Soloalbumversion sogar besser wie das Original gefällt. Kann man machen, muss man aber nicht – stattdessen hätte Bruce lieber noch einen weiteren neuen Song eingespielt.

„Mistress Of Mercy“ ist etwas gewöhnungsbedürftig, der Gesang anfangs etwas zäh und bockig, erst der eingängige Refrain lässt ihn etwas zugänglicher werden. Der wohl schwächste Track der Scheibe.

Danach folgen die ruhigeren Stücke der Scheibe. Den Anfang des Dreigestirns macht „Face in the Mirror“, mit Akkustikgitarre und Klavier startend, nimmt es nur langsam Fahrt auf  und verbreitet gar etwas Lagerfeuerstimmung. Der Kampf mit den Inneren Dämonen zum Thema, erinnert der Song an alte Glanzleistungen wie „Tears of a Dragon“.

Von Bruce ist man ja in der Vergangenheit schon die ein oder andere superbe Power-Ballade gewohnt, die natürlich auch auf dem neuen Longplayer nicht fehlen darf. Mit „Shadow Of The Gods“ lässt Bruce diese Tradition guter Balladen glücklicherweise weiterleben und kann hier absolut überzeugen. Mit zartem Klavierspiel beginnend, startet der Song recht tragend, im Hintergrund bildet ein Orchester den perfekten Klangteppich, um langsam die Dramaturgie zu steigern. Nach einem kleinen Duett mit sich selbst unterbricht ein fettes Riff den balladesken Teil und so wandelt sich „Shadow of the Gods“ im Mittelteil zum harten Stampfhammer, ehe zum Abschluss erneut die Ballade die Vormacht übernimmt und den Song mit Bruce`s Gesang genial beschließt. Sicher einer der Highlights des Albums.

Als Abschlusssong des Albums wurde das fast 10-minütige „Sonata (Immortal beloved)“  ausgewählt, das ebenfalls sehr balladesk strukturiert ist. Mit Sprechpassagen und  geiler Gitarrenarbeit von Roy Z bekommt der Song gar epische Züge und erinnert mit seinem sphärischen Sound etwas an Pink Floyd.

Fazit:

Auch wenn „The Mandrake Project“ als Konzeptalbum von Bruce und Roy konzipiert wurde, wirkt es nicht wie aus einem Guss. Zu unterschiedlich sind die Facetten der Songs, was jedoch nicht als Nachteil angesehen werden kann. Vielmehr macht genau dieser Punkt das Album so interessant und abwechslungsreich für mich.  Besonders die langsameren Songs begeistern mal wieder und bei jedem Durchlauf immer wieder aufs Neue.

Eine phantastische Gesangsleistung von Bruce und die erstklassigee musikalische Umsetzung mit und durch Roy Z machen das Album als Gesamtwerk so hörenswert. So wird „The Mandrake Project“ für mich insgesamt sogar zum stärksten Solo-Album von Bruce Dickinson. Das ein oder andere Mal den Refrain nicht bis zum Abwinken zu wiederholen hätte jedoch an einigen Stellen nicht geschadet.

Schon früh im Jahr steht somit einer meiner Kandidaten für die Top10 Scheiben im Jahr  2024 fest und auch alle Fans von Iron Maiden und Bruce Dickinson können getrost zugreifen und sollten von „The Mandrake Project“ nicht enttäuscht werden. Von mir gibt`s dafür 9,5 Bängs

“The Mandrake Project” ist Dickinsons siebtes Soloalbum und wird über BMG weltweit in mehreren Formaten am 01. März erscheinen. Alles rund ums Album findet ihr hier: www.themandrakeproject.com

“The Mandrake Project” – Tracklist

  1. Afterglow Of Ragnarok (05:45)
  2. Many Doors To Hell (04:48)
  3. Rain On The Graves (05:05)
  4. Resurrection Men (06:24)
  5. Fingers In The Wounds (03:39)
  6. Eternity Has Failed (06:59)
  7. Mistress Of Mercy (05:08)
  8. Face In The Mirror (04:08)
  9. Shadow Of The Gods (07:02)
  10. Sonata (Immortal Beloved) (09:51)

Bruce Dickinsons Liveband:

Bruce Dickinsons – Vocals

Roy Z –  Gitarre

Dave Morena – Schlagzeug

Tanya O’Callaghan  – Bass

Mistheria – Keyboards

Foto: John McMurtrie


Bruce Dickinson und seine Band werden die Musik von “The Mandrake Project” mit einer großen Headliner-Tour in diesem Frühjahr und Sommer zum Leben erwecken. Details zum Vorverkauf unter www.themandrakeproject.com.

Bruce Dickinson – “The Mandrake Project”- Europa-Tour

16. Mai – The Halls, Wolverhampton, UK
18. Mai – Barrowland Ballroom, Glasgow, UK
19. Mai – O2 Academy, Manchester, UK
21. Mai – Arena, Swansea, UK
23. Mai – Rock City, Nottingham, UK
24. Mai – O2 Forum Kentish Town, London, UK
26. Mai – L’Olympia, Paris, FRANKREICH
28. Mai – 013, Tilburg, NIEDERLANDE
29. Mai – De Oosterport, Groningen, NIEDERLANDE
01. Juni – Barba Negra, Budapest, UNGARN
03. Juni – Arenale Romane, Bukarest, RUMÄNIEN
06. Juni – Mystic Festival, Danzig, POLEN *
05. – 08. Juni – Sweden Rock Festival, Solvesborg, SCHWEDEN *
09. Juni – Rockefeller, Oslo, NORWEGEN
11. Juni – Grona Lund, Stockholm, SCHWEDEN
13. Juni – House Of Culture, Helsinki, FINNLAND
14. Juni – Noblessner Foundry, Tallinn, ESTLAND
16. Juni – Huxleys Neue Welt, Berlin, DEUTSCHLAND
17. Juni – Grosse Freiheit 36, Hamburg, DEUTSCHLAND
19. – 22. Juni – Copenhell, Kopenhagen, DÄNEMARK *
21. Juni – Graspop Metal Meeting, Dessel, BELGIEN *
22. Juni – Summerside Festival, Grenchen, SCHWEIZ *
24. Juni – Zeltfestival Rhein-Neckar, Mannheim, DEUTSCHLAND *
25. Juni – Circus Krone, München, DEUTSCHLAND
26. – 29. Juni – Resurrection Festival, Galicia, SPANIEN *
27. – 30. Juni – Hellfest, Clisson, FRANKREICH *
30. Juni – Rockhal, Esch-Sur-Alzette, LUXEMBURG
03. – 06. Juli – Rockharz Open Air, Ballenstedt, DEUTSCHLAND *
05. Juli – Ippodrome Delle Capannelle, Rock In Roma, Rom, ITALIEN *
06. Juli – Bassano Del Grappa, Metal Park, Vincenza, ITALIEN *
09. Juli – E-Werk, Koln, DEUTSCHLAND
11. – 14. Juli – Masters Of Rock Festival, Vizovice, TSCHECHISCHE REPUBLIK *
13. Juli – Hala, Zagreb, KROATIEN
16. Juli – Kolodrum Arena, Sofia, BULGARIEN
19. Juli – Kucukciftlik Park, Istanbul, TÜRKEI
21. Juli – Release, Athen, GRIECHENLAND *


* Festivalauftritt


Bruce Dickinson im Web:

www.themandrakeproject.com

Facebook

Alle Infos zur Tour und Tickets gibt es unter: brucedickinson.lnk.to/tourPR

Alles rund um die neue Comic-Reihe findet ihr hier: www.z2comics.com/

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Thomas

Musikalisch bin ich seit den 80er vor allem im melodischen Hard& Heavy-Dschungel unterwegs und immer auf der Suche nach neuen und alten Perlen. Meine absoluten Faves sind Queenaryche, Y&T, Die Toten Hosen... u.v.a.....inzwischen kann ich mich aber auch für Mittelalterrockband wie Feuerschwanz oder Saltataio Mortis absolut begeistern. Ab und an geht mein Blick aber auch mal über den Tellerrand in Richtung Speed/Trash/Death...solange Melodien erkennbar sind. Auch wenn ich schon zu der Ü50-Fraktion gehöre, findet man mich bei Konzerten und Festivals fast immer Front of Stage, denn Sitzplatz beim Rockkonzerten, das passt bei mir einfach nicht zusammen. Erst wenn es ohne Rollator mal nicht mehr gehen sollte, ist die Tribüne vielleicht ne Alternative.

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