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Architects live in München am 09.01.2023 – Ein Fotoreview

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Vier Jahren ist es nun her, dass Architects das letzte Mal in Deutschland waren. Eine abgesagte Tour später kommen sie endlich wieder zurück und machen unter anderem auch Halt in München. Mit im Gepäck haben sie nicht nur eins sondern gleich zwei neue Alben, „For Those That Wish To Exist“ (2021) und „The Classic Symptoms Of A Broken Spirit“ (2022), die sie ihren Fans nun live präsentieren wollen. Auf der Tour werden sie von Sleep Token und Northlane begleitet. Insgesamt schon mal ein vielversprechendes Paket. 

Es ist Montag der 09.01.2023, 17:30 Uhr und die Türen des Zeniths öffnen sich für die bereits ungeduldig wartenden Fans. Zugegeben, noch sind nicht besonders viele Personen anwesend, dies sollte sich jedoch im Verlauf des Abends ändern. Nach einer Wartezeit von etwa 1,5h und einer nun etwas volleren Halle, betritt die erste Band des Abends, Sleep Token, die Bühne. Die maskierten Briten spielen einen modernen Mix aus Pop, Ambient, Alternative und Prog Metal und fallen damit etwas aus dem musikalischen Rahmen, werden vom Publikum jedoch trotzdem wohlwollend aufgenommen. Frontmann Vessel überzeugt mit seiner klaren und präzisen Stimme während er über die Bühne tänzelt und seine Kumpanen, welche nur II, III und IV genannt werden, stellen ihr instrumentalisches Können unter Beweis. Mit dabei ist auch ein Chor, bestehend aus drei Personen, die das Ensemble komplettieren. Mit den Masken, den schwarzen Roben, der dezenten Lichtshow und den Bewegungen des Sängers hat man das Gefühl bei einem Art Ritual gelandet zu sein.

Northlane und Architects verbindet nicht nur der Name der australischen Band, welcher von einem Song von Architects übernommen wurde, sie waren bereits vor einigen Jahren miteinander auf Tour. Anscheinend hatte sich das Band zwischen den Bands verfestigt und so sind sie auch 2023 wieder gemeinsam unterwegs. Anders als Sleep Token trifft Northlane musikalisch mehr den Geschmack des Publikums und so dauert es nicht lang, bis sich die ersten Crowdsurfer bereit machen und eindrucksvolle Moshpits entstehen. Marcus Bridge am Mikro begeistert mit seiner hellen und starken Stimme sowie mit ansehnlichen Screams und leitet sicher durch das Set. Dabei wird zwischen Härte und elektronischen Klängen gewechselt, was daran liegen mag, dass Gitarrist Jon Deiley sein Instrument immer mal wieder gegen Drum Pad oder auch MIDI-Controller tauscht. Nicht nur er überzeugt mit seinem Können, auch Nic Pettersen hinter dem Schlagzeug und Josh Smith an der Gitarre heizen der Menge ordentlich ein. Die Setlist fokussiert sich besonders auf das im letzen Jahr erschienene Album „Obsidian“ und kommt bei den Menschen im Zenith sehr gut an. Nach 40 Minuten verabschiedet sich die Band unter tosendem Applaus und der Umbau für den Hauptact beginnt. 

So langsam wird deutlich, dass das Zenith immer voller wird und in den vorderen Reihen wird es spürbar eng. Nach der Umbaupause wird das Ausmaß der Bühne erst so richtig erkennbar. Im hinteren Bereich wurde ein erhöhter Bereich samt Treppe geschaffen auf dem Drums und Synthesizer platziert sind. Dahinter prangt eine riesige LED Leinwand und an der Decke sieht man ein LED Quadrat, welches für eindrucksvolle Lichteffekte sorgen wird. Nach dem Intro „Do you dream of Armageddon“ wird mit „Black Lungs“ so richtig Stimmung gemacht. Das Publikum feiert die Rückkehr der Band und Sänger Sam Carter kommuniziert während der knapp zwei Stunden langen Show immer wieder mit den Fans. So sollen bereits beim ersten Song alle in die Knie gehen um dann zum Breakdown auf und ab zu springen. Später wird einige Minuten über mentale Gesundheit geredet und das Publikum dazu angehalten ihre Nachbar*innen kennenzulernen.

Die Setlist orientiert sich größtenteils an den letzten beiden Alben, doch auch ältere Songs werden immer wieder eingestreut. Während Carter singt, schreit und growlt, Gitarristen Josh Middleton und Adam Christiansen harte Riffs einfließen lassen, sich Drummer Dan Searle so richtig auspowert und sich Alex Dean am Bass austobt bilden sich große Circle Pits und eine Vielzahl Crowdsufer werden über die begeisterte Menge getragen. Um sowohl den Fans als auch der Band eine kurze Pause zu gönnen, gibt es noch eine kurze Akustik-Einlage, während dieser Feuerzeuge und Handytaschenlampen gezückt werden, die die Halle eindrucksvoll beleuchten. Schnell geht es dann aber gewohnt hart weiter und das Publikum feiert ausgelassen die letzten Songs des Abends. Architects begeistern wieder auf ganzer Linie und entlassen ihre Fans verschwitzt und zufrieden in die Nacht. 

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Valerie

Konzertfotografin aus München mit besonderer Vorliebe für Bands mit Frontfrauen. Gibt aber genremäßig allem eine Chance. Hat ein abgeschlossenes Skandinavistikstudium, mag Tiere, Natur, Musik und Bücher und kann mit den Ohren wackeln.

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