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Valley of the Sun – Old Gods – Album Review

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Die drei kernigen Rocker haben es wieder getan! Sie waren im Studio und bescheren uns nun mit Old Gods ein brandneues Album. Für viele Anhänger war es eine gewagte Sache, ob die Jungs aus Ohio ihr handwerkliches Können noch einmal so gekonnt wie bei Volume Rock von 2016 auf ein Album bringen. Ich habe das Album für euch gehört und darf euch sagen: Ja, sie bringen es einmal mehr auf den Punkt und meiner Meinung nach noch weiter.

Das Album, das via Kultlabel Fuzzorama Records / Soulfood erschienen ist, ist neben dem CD-Digipak auch in drei Vinylversionen (schwarz, transparentes Grün und Splatter, jeweils mit Poster und Sticker) erhältlich. Schon bei der Aufmachung schlägt das Sammlerherz also höher und macht noch neugieriger auf den Sound. Auf Old Gods erwarten uns insgesamt elf Songs, die einen mitnehmen auf eine Reise zwischen den Vorbildern der Band und ihrem sehr guten Gespür für zeitgenössische Hits.

Der Titeltrack Old Gods startet sehr leise und sehr sanft mit psychedelischen Klängen, bis er sich ungefähr in der Mitte des Songs zum tempotechnischen Höhepunkt aufbaut und spätestens nach Einsetzen des Gesanges übermannt.  Ryan Ferrier zeigt bereits in diesem ersten Song, dass er einer der am meist unterschätzten Sänger des Genres ist. Bei dieser Stimme ist Gänsehaut vorprogrammiert, wie es vorher kaum jemand außer Chris Cornell schaffte.
Als Anspieltipp möchte ich euch gleich diesen Song hierlassen, damit ihr euch selbst schon mal ein Bild machen könnt:

Neben den instrumentalen Zwischenspielen Gaia Creates, Shiva Destroys und Buddha Transcends hören wir Songs wie Dim Vision und Means the Same, die mit treibenden Riffs und stampfenden Drums richtig heavy aus den Boxen dröhnen. So funktioniert also richtig heftiger Stonerrock, der mit einem Einschlag von Blues und mit charismatischem Gesang, sogar mit einem Einschlag von Punk allumfassend gut klingt.
Alles in allem hat dieses Album alles, was man sich von großem Kino wünschen darf.
Wer alle Songs durchhört, wird viele Einflüsse hören, die von der Band zwar mit Wiedererkennungswert, jedoch völlig neu interpretiert dargestellt werden. Da ist ein wenig Gesang, der an Eddie Vedder erinnert, Hooks, die genauso auch von Kyuss oder Queen of he Stone Age stammen könnten oder auch von Alice in Chains.

Dieses Album hat wirklich Ambitionen, mein persönliches Stonerrock Album des Jahres zu werden und so vergebe ich 8/10 Bängs für Old Gods.

Tracklist:
1. Old Gods
2. All We Are
3. Gaia Creates
4. Dim Vision
5. Shiva Destroys
6. Firewalker
7. Into The Abyss
8. Faith Is For Suckers
9. Buddha Transcends
10. Means The Same
11. Dreams Of Sands

Band:
Ryan Ferrier – Gitarre, gesang
Aaron Boyer – Drums
Chris Sweeney – Bass
Josh Pilot – Gitarre

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[ROCKMAGAZINE Leserbewertung: 3 Durchschnitt: 5]
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MetalliCat

MetalliCat

Adriana alias MetalliCat - KittyCat mit Vorliebe für metallerne Klänge; besonders im progressiven Rock und Metal, Postrock, Poprock, Stonerrock und Alternative zu Hause. Zusammen mit Frank bildet sie "unser Team in Wien", und besucht jede Menge Konzerte dort.

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