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Tunjum – Deidades Del Inframundo – Ein Album Review

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Tunjum kommen aus Lima in Peru und spielen feinsten Death Metal der alten Schule.

Gegründet 2007 als All Female Band sollte es auch nicht lange dauern, bis erste Aufnahmen veröffentlicht wurden. Nach einigen Besetzungswechseln besteht die Band nun aus: Kultarr – Drums And Ancestral Voices, Saj – Lead Guitar And Ritualistic Bass und Evil Avatar – Guitar Of Sacrifice.

Soweit so gut, noch eine Death Metal Band aus Südamerika. Muss das sein? Hatten wir das nicht schon?

Richtig, hatten wir schon.

Aber interessant wird es schon beim Bandnamen. Tunjum ist ein zusammengesetztes Verb aus der Sprache der alten Moche Kultur und bedeutet ungefähr so viel wie töten und sterben.

Und um genau diese alte Moche Kultur dreht es sich auf dem Album Deidades Del Inframundo (Unterwelt Gottheiten). Textlich werden da genau diese Unterwelt Gottheiten, blutige Rituale, Menschenopfer und rituale Machtkämpfe behandelt.

Passend dazu führt uns Kultarr wie eine Art Hohe Priesterin durch das Album.

Musikalisch macht man auf Deidades Del Inframundo keine Gefangenen. Im Stile von Bands wie Death, Autopsy oder Asphyx knüppelt man auf brutalste Weise los. Tiefe Gitarren, hämmernde Bässe, heftigste Double Bassdrum Attacken und eine Sängerin, die „Growlt“, als wenn ihr letztes Stündlein geschlagen hätte.

Fazit: Deidedes Del Inframundo ist ein Album, das ein bis zwei Durchläufe braucht. Manchmal etwas sperrig und unbequem. Aber zum größten Teil verliert man den roten Faden nicht und spielt Old School Death Metal, der amtlich aus den Boxen scheppert. Deshalb gibt es von mir rituelle

8 von 10 Bängs.

Band: TUNJUM

Title: Deidades Del Inframundo

Total: 41:30

Release Date: Available Now !!! (CD & LP) https://www.dunkelheit-produktionen.de/

Genre: Death Metal

 

 

 

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Christian

Christian

geb. 1977, Metalfan seit 1989, verheiratet, ein Sohn, Heavy, Death, Thrash und Hardcore. Der Fachmann, wenn es um Bands geht, die aus Ländern kommen, deren Namen die meisten nicht mal kennen.

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